Seite 8: Fazit

Als erste SSD ihrer Art in unserem Testparcours fällt uns ein Fazit natürlich nicht sonderlich leicht, schließlich spiegelt sich darin stets auch der Anspruch an ein Produkt wider, der sich aus Preis und Datenblatt ergibt. Einerseits kann die externe SSD durchaus in gezielten Anwendungen mit großen, einzelnen Dateien überzeugen. Hier ist das Laufwerk schneller als viele populäre Konkurrenten, die durch ihr SATA-Interface ausgebremst werden. Dagegen steht die Tatsache, dass zumindest die Transferraten beim Schreiben mit einer eingeschränkten Funktionalität einher gehen und der Käufer seine Anwendungen reflektieren muss (was allerdings ohnehin immer zu empfehlen ist). Mit 85 Euro etwa für unser getestetes Modell gehört die PNY zumindest zu den günstigsten Vertretern ihrer Art.

Betrachtet man also die Pro Elite als SSD für eine spezielle Nische, kann sie eigentlich überzeugen. Steht zwar die schnelle USB 3.2 Gen2 Schnittstelle zur Verfügung, der freie Platz auf dem Laptop oder Tablet ist begrenzt, kann die PNY durchaus auch für ausgelagerte Programminstallationen herhalten. Werden zudem regelmäßig große Datenmengen gelesen, spielt die SSD ihre Stärke aus. Eine externe Festplatte oder ein einfacher USB-Stick sind keine Alternativen angesichts von mehr als 800 MB/s.

Positive Aspekte der PNY Pro Elite:

  • Hohe sequenzielle Transferraten
  • Klein und leicht
  • Hochwertiges Gehäuse

Negative Aspekte der PNY Pro Elite:

  • Für hohe Schreibraten muss auf Plug & Play verzichtet werden
  • Geringe Performance bei kleinen Anfragen
  • Als (erweiterter) Systemspeicher nur bedingt geeignet