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Schenker XMG P706 Pro mit Core i7-6700HQ und GeForce GTX 980M im Test

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Seite 1: Schenker XMG P706 Pro mit Core i7-6700HQ und GeForce GTX 980M im Test

gigabyte p55 teaser

Vier Wochen nach der offiziellen Ankündigung der mobilen Skylake-Prozessoren schlagen in der Redaktion die ersten Testgeräte auf. Wie unser Test zum Intel Core i7-6700HQ zeigte, hat Intel vor allem an der integrierten Grafiklösung gefeilt und die Effizienz weiter verbessert. Bei der reinen CPU-Leistung aber hat die neue Generation aufgrund der geänderten Turbo-Spezifikationen hier und da leicht das Nachsehen. Der direkte Broadwell-Vorgänger ist meist ein gutes Stück schneller. Wie die Leistung in Verbindung mit einer diskreten Gaming-Grafikkarte ausfällt, zeigen wir auf den nachfolgenden Seiten. Wir haben das neue Schenker XMG P706 Pro ausführlich getestet.

Ob MSI, Acer, Toshiba, Alienware oder Schenker: Sie alle haben wenige Tage nach der offiziellen Vorstellung der mobilen Skylake-Prozessoren ihr bestehendes Notebook-Sortiment auf die neue Prozessoren-Generation von Intel umgestellt oder gar völlig neue Geräte präsentiert. Mit dem heutigen Tag gibt es auch die Pro-Gaming-Serie von Schenker Technologies mit den neuen Intel-Prozessoren. Unsere ersten Testergebnisse zum Intel Core i7-6700HQ fielen allerdings etwas ernüchternd aus. Zwar konnte Intel die Leistung der integrierten Grafiklösung sowie die Leistungsaufnahme weiter verbessern, die reine CPU-Leistung fiel jedoch aufgrund des geringeren Turbo-Taktes etwas niedriger aus als noch bei Broadwell oder gar Haswell. Mit dem Schenker XMG P706 Pro haben wir nun ein erstes Gespann aus neuer Core-i7-CPU und leistungsfähiger diskreten Grafiklösung im Test. Unsere Konfiguration setzt ebenfalls auf einen Intel Core i7-6700HQ, kann dafür aber auf eine leistungsfähige NVIDIA GeForce GTX 980M samt 8 GB GDDR5-Videospeicher zurückgreifen. Dazu gibt es satte 16 GB DDR4-Arbeitsspeicher, eine flotte M.2-SSD mit 250 GB, eine zusätzliche HDD als Datengrab mit 1 TB Speicher sowie eine Vielzahl aktueller Anschlüsse.

Doch damit nicht genug: Das Schenker XMG P706 Pro setzt auf einen großen 17,3-Zoll-Bildschirm, welcher mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten auflöst und obendrein mit NVIDIAs G-Sync-Technologie umzugehen weiß. Damit passt sich die Bildwiederholrate des Bildschirms der aktuellen Framerate der Grafikkarte an und bekämpft so nervige Ruckler und Tearing-Effekte – das Bild wird deutlich ruhiger. Zudem ist der Bildschirm für Gamer erfreulich groß, später soll es auch höher auflösendere Varianten geben.

Gutes Aluminium-Gehäuse

Beim Gehäuse setzt Schenker Technologies auf ein Clevo-Modell, welches durchaus zu gefallen weiß. Mit einem Gesamtgewicht von rund 3,2 kg ist es nicht viel schwerer als vergleichbare 17-Zoll-Geräte, mit einer Bauhöhe von 30 mm recht kompakt. Bei der Materialwahl setzen Schenker bzw. Clevo auf einen Mix aus Aluminium und Kunststoff, wobei letzterer lediglich am Display-Rahmen oder beim Tastaturbett zum Einsatz kommt. Deckel, Handballenauflage und Boden bestehen vollständig aus gebürstetem Aluminium. Insgesamt macht das Case einen sehr stabilen und hochwertigen Eindruck, selbst bei kräftigem Druck gibt das Gehäuse an keiner Stelle nach, einzig die Scharniere leisten nicht ganz so gute Dienste wie der Rest. Der Bildschirm ist etwas verwindungssteifer. 

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Schenker XMG P706 Pro

Optisch aber kann der schlichte Look gefallen, wenngleich die Geräte-Power damit vielleicht etwas versteckt wird. Auf dem Gehäuse-Deckel ist zumindest das XMG-Logo eingraviert. 

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Schenker XMG P706 Pro

Während die Tastatur in einem Bett aus Kunststoff liegt, setzt man bei der Handballenauflage um das mit 108 x 64 mm großzügig bemessene Touchpad auf hochwertiges Aluminium. Das Touchpad selbst reagiert aber nicht so präzise, wie man es von anderen Geräten gewohnt ist. Nachdem man es für wenige Minuten nicht genutzt hat, kann es passieren, dass es erst nach einem Mausklick auf die Eingaben reagiert. Auch die Tasten für linke und rechte Maustaste sind etwas leichtgängig. Die Tastatur kann dafür überzeugen. Druckpunkt und Hub der meist 15 x 15 mm großen Tasten sind gut getroffen, die integrierte Beleuchtung erleichtert die Benutzung in dunkleren Umgebungen. Wer häufig mit Zahlen hantiert, dürfte sich über den Ziffernblock freuen, welcher dank der großen 17-Zoll-Ausrichtung natürlich mit an Bord ist.

Durchschnittliche Anschluss-Platzierung

Für Spieler etwas schlecht positioniert sind die USB-3.0-Schnittstellen, von denen das Schenker XMG P706 Pro ganze vier besitzt. Sie sind jeweils an der linken und rechten Gehäuseseite mittig untergebracht, wobei ein Port links und zwei Ports rechts zu finden sind. Etwas sinnvoller für den Anschluss einer zusätzlichen Gaming-Maus ist da die USB-Buchse und der Geräterückseite wo auch das Netzteil angeschlossen wird. Externe Displays werden wahlweise über DisplayPort oder HDMI auf der rechten Seite bedient. 

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Schenker XMG P706 Pro

Zur besseren Durchlüftung der Hardware besitzt unser Testmuster auf der linken Seite zahlreiche Lüftungsschlitze. Darüber bezieht die Kühlung nicht nur ihre Frischluft, sondern gibt die aufgewärmte Luft darüber auch wieder ab. 

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Schenker XMG P706 Pro

Das Gaming-Headset lässt sich über die drei 3,5-mm-Klinkenbuchsen an der vorderen rechte Seite anschließen. Verbindung ins Netzwerk und Internet wird über die Ethernet-Buchse mit Gigabit-Geschwindigkeit ermöglicht. Aufgrund der geringen Dicke des Gehäuses steht die Anschluss-Buchse leicht über – das Notebook steht allerdings trotzdem sicher auf dem Schreibtisch, da Schenker und Clevo hier mit abgerundeten Ecken und Kanten als Design-Trick arbeiten. Zwischen der LAN-Buchse und den beiden USB-3.0-Ports steht noch ein 2-in-1-Kartenleser zur Verfügung.

Viele Features für den Gamer

Neben dem flotten Core-i7-Prozessor und der leistungsfähigen NVIDIA GeForce GTX 980M hält das Schenker XMG P706 Pro noch weitere vor allem für Spieler interessante Features bereit. So unterstützt unser Testmuster NVIDIAs G-Sync-Technologie, die Ruckler und Tearing-Effekte aufgrund der asynchronen Bildwiederholrate von Grafikkarte und Monitor aus der Welt schafft. G-Sync wird allerdings nur dem Full-HD-Panel vorbehalten bleiben, denn NVIDIA hat uns gegenüber folgende Aussage gemacht: Für Notebooks gilt, dass entweder G-Sync und Full HD oder aber UHD und kein G-Sync genutzt werden können. Dies dürfte derzeit technische Gründe haben.

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Schenker XMG P706 Pro

Dazu gibt es einen hochwertigen Audio-Chip zur Soundausgabe. Die Boxen selbst sind direkt unterhalb des Bildschirms angebracht und stammen aus dem Hause Onkyo. In der Praxis lassen sich damit durchaus lautere Umgebungen beschallen, die Bässe sind kräftiger als in anderen Geräten. Für kurze Spielesessions ohne Headset sind sie eine gute Alternative.

 

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Kommentare (11)

#2
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Registriert seit: 10.05.2006

Korvettenkapitän
Beiträge: 2166
Doch, genau das bedeutet es. Lies den Test noch einmal genau durch, insbesondere den cpu Teil.
Lasst euch nicht von Intel veräppeln...
#3
Registriert seit: 19.09.2009

Stabsgefreiter
Beiträge: 364
Wieso schreibt ihr im Artikel, dass Intel an der integrierten Grafiklösung gefeilt hat, aber dann wird die Batterielaufzeit nur mit der GTX 980m getestet? Hat das Teil kein Optimus?
#4
Registriert seit: 07.03.2015

Matrose
Beiträge: 7
Zitat WyverexArts;23962819
Wieso schreibt ihr im Artikel, dass Intel an der integrierten Grafiklösung gefeilt hat, aber dann wird die Batterielaufzeit nur mit der GTX 980m getestet? Hat das Teil kein Optimus?


Doch, das Notebook hat G-Sync und Optimus, doch beides lässt sich nicht gleichzeitig betreiben. So ist standardmäßig die NVidia GPU immer aktiviert. Man kann das aber im BIOS umstellen, dann hat man halt kein G-Sync mehr. Das ist aber auch bei allen Konkurrenzmodellen die beide Technologieen unterstützen der Fall.
mfg
#5
Registriert seit: 19.09.2009

Stabsgefreiter
Beiträge: 364
ja aber warum wurde dann die laufzeit mit optimus nicht extra getestet? das ist für mich gerade ein ausschlaggebendes argument für oder gegen einen kauf. gibt es hierzu irgendwo informationen?
#6
Registriert seit: 07.03.2015

Matrose
Beiträge: 7
Im Test von Notebookcheck schafft das P706 fast 5h, ich denke mal die haben sicher Optimus aktiviert, es steht aber nicht explizit dabei. Hier der Test zum Nachlesen (Akkulaufzeit ist ganz unten) Test Schenker XMG P706 (Clevo P671RG) Notebook - Notebookcheck.com Tests
Warum die das hier nicht gemacht haben weiß ich nicht, vielleicht haben sie es auch einfach vergessen.
#7
Registriert seit: 19.09.2009

Stabsgefreiter
Beiträge: 364
Ich sehe gerade, das P506 wird ohne Thunderbolt kommen. Dann kaufe ich doch das MSI GT72-6QD mit SuperPort(Thunderbolt3) für zukünftige externe Grafikkarten. Und die Grafikkarte scheint auch keine im MXM 3.0b Design zu sein? Sonst vermerkt das Schenker immer auf der Website. Schade.
#8
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Registriert seit: 10.05.2006

Korvettenkapitän
Beiträge: 2166
Zitat WyverexArts;23962906
Ich sehe gerade, das P506 wird ohne Thunderbolt kommen. Dann kaufe ich doch das MSI GT72-6QD mit SuperPort(Thunderbolt3) für zukünftige externe Grafikkarten. Und die Grafikkarte scheint auch keine im MXM 3.0b Design zu sein? Sonst vermerkt das Schenker immer auf der Website. Schade.


Für all das gibt es das U506. ;)
#9
Registriert seit: 19.09.2009

Stabsgefreiter
Beiträge: 364
Zitat Kommando;23964434
Für all das gibt es das U506. ;)


Das u506 hat aber kein Optimus und ist somit alles andere als mobil mit 1 Stunde Akkulaufzeit.
#10
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Registriert seit: 10.05.2006

Korvettenkapitän
Beiträge: 2166
Kein Optimus hat abgesehen von der etwas geringeren Akkulaufzeit nur Vorteile und beim Zocken schafft kein Gaming-Notebook wesentlich mehr als 2 h.
Beim U505 schafft man beim Surfen 3h, beim Nachfolger angeblich bis zu 4h. Das muss einem dann halt reichen. Ist aber beim P706 auch nur eine Stunde mehr. ;)
#11
Registriert seit: 10.12.2014

Matrose
Beiträge: 8
Habe mich auch gefragt ob der I7-6700HQ langsamer ist.Aber laut anderen Testberichten stimmt das angeblich nur bedingt.
Die Grafik mal aussen vor.
Zum einen soll die pro/Takt Leistung etwas besser sein und zum anderen soll der Prozessor bei längerer Last schneller sein, da er wohl nicht so schnell runtertaktet wie die Vorgänger.
Das wäre gerade in aufwändigen Spielen und der Videobearbeitung ein "Vorteil".Wie dem auch sei, die Unterschiede sind "belanglos".
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