Seite 1: Test: Lenovo IdeaPad Yoga 13 - Flexibles Ultrabook Convertible

lenovo yoga 13 teaser kleinWindows 8 oder besser gesagt die Modern UI sorgt bei vielen Notebook-Herstellern für ein Überdenken der klassischen Nutzungskonzepte, schließlich sollte in einem optimalen Notebook-Design nun auch noch der Touchscreen berücksichtigt werden. Für Lenovo ist eben jenes Konzept die Yoga-Reihe mit einem um 360° drehbaren Display. Ob dem aktuellen Weltmarktführer damit wirklich der große Wurf gelungen ist, das wird sich in unserem Review zeigen.

So spannend wie aktuell war es im Notebook-Segment schon lange nicht mehr. Seit Jahren dominiert fernab des Schreibtisches das Clamshell-Design (von Sonderlösungen wie den klassischen Convertibles einmal abgesehen). Mit Windows 8, das sich nach Angaben von Microsoft sogar recht gut verkauft, soll nun alles anders werden. Waren klassische Converible-Konzepte unsexy und dem reinen Business-Betrieb vorbehalten, müssen nun neue Konzepte her, die auch im Consumer-Segment punkten können.

Diese Ausgangsbasis führt aktuell zu einem so vielfältigen Markt, wie wir ihn schon lange nicht mehr gesehen haben. Dell lässt beim XPS 12 (zum Test) das Display im Rahmen rotieren, Sony setzt beim Vaio Duo (zum Test), genau wie Toshiba beim Satellite U925, auf einen Slider-Mechanismus, ASUS vertraut beim Taichi gar auf zwei Displays, die auf der Innen- und Außenseite des Deckels verbaut wurden und Konzepte mit abdockbarer Tastatur gibt es bei praktisch jedem Hersteller.

Lenovo versucht mit der Yoga-Reihe dabei einen eigenen Weg zu gehen und lässt das Display dank spezieller Scharniere einmal rund um das Gehäuse rotieren. Wie sich das auf die Nutzungsmöglichkeiten auswirkt, werden wir uns auf den kommenden Seiten genauer anschauen.

Bei der Hardware-Austattung lässt Lenovo beim Yoga 13 nichts anbrennen, was nicht sonderlich verwunderlich ist, trägt unser Testkandidat doch das Ultrabook-Label, das recht enge Vorgaben an die Hardware stellt. So setzt Lenovo auf einen Intel Core i5-3317U, den wir schon bei zahlreichen Ultrabooks gesehen haben. Auch der Verzicht auf eine dedizierte Grafik und die damit verbundene Nutzung der HD4000 stellt keine große Überraschung dar. Als Massenspeicher setzt Lenovo auf eine SSD mit 128 GB. Das 13,3-Zoll-Display kann erfreulicherweise auf ein IPS-Panel zurückgreifen, während bei der Auflösung auf den ersten Blick Einschränkungen gegenüber der Konkurrenz akzeptiert werden müssen, denn das Yoga 13 bietet 1600x900 Bildpunkte.

Der von Lenovo aufgerufene Preis liegt in einem normalen Rahmen, denn mit rund 1300 Euro ist es weder günstiger noch teurer als die Convertible-Konzepte der Konkurrenz.