Seite 3: Das Gehäuse + Tablet-Nutzung (2)

 

Lenovo Yoga 13

Die leichteste Übung der verbauten Scharniere: Das Display um 180° rotieren lassen, sodass es eben auf dem Tisch liegt. Dieser Modus kann beispielsweise dafür genutzt werden, wenn ein Touchscreen-Spiel mit zwei Personen gegeneinander gespielt werden soll. Einziges Problem: Je nach Ausrichtung kann die Tastatur stören.

Lenovo Yoga 13
Lenovo Yoga 13

Eine weitere Anwendungsmöglichkeit des Yoga 13 besteht im Tent-Mode, in dem das Yoga 13 aufgestellt wird. So eignet sich das 13-Zoll-Notebook beispielsweise dafür, ein Video im Zug zu betrachten, in dem der Platz recht begrenzt ausfällt. Dank der variablen Basis kann dabei meist ein recht stabiler Stand ermöglicht werden. Wenn der Platz vorhanden ist, ist die ganz normale Notebook-Nutzung aber noch immer die stabilste Möglichkeit das Yoga zu betreiben.

Bei diesem Drehstadium des Top-Cases ist die Tastatur bereits gesperrt, sodass es zu keinen versehentlichen Eingaben mehr kommen kann.

Lenovo Yoga 13

Wird die Tastatur rund um das Display geklappt, liegt ein „fertiges“ Tablet auf dem Schreibtisch. Etwas ungewohnt bei der Nutzung ist dabei ganz klar die Tastatur auf der Rückseite des Tablets – daran muss man sich erst einmal gewöhnen, denn auch nach einiger Zeit fühlt sich die ungleichmäßige Rückseite sehr „anders“ an. Hier haben die Konzepte von Dell oder Sony oder die zahlreichen Transformerlösungen die Nase klar vorn.

Alle Mischkonzepte haben aber das gleiche Problem: Gemessen an dem, was man aktuell von Tablets gewohnt ist, sind sie im Grunde genommen zu schwer. Zwar ist das Yoga 13 mit seinen 1,5 kg sicherlich kein extremes Schwergewicht im 13-Zoll-Segment, für die Einhandnutzung aber einfach viel zu schwer. Wirklich sinnvoll kann der Tablet-Modus also eigentlich nur auf der Couch genutzt werden.

Wer echtes Tablet-Feeling sucht, für den könnte allerdings die kleinere Version Yoga 11 oder seit der CES auch das Yoga 11s interessant sein.