Seite 2: Das Gehäuse

 

Die Zeiten von all zu auffälligen Gaming-Notebooks sind vorbei – das zeigt ein erster Blick auf unseren heutigen Testkandidaten erneut.

Lenovo IdeaPad Y580
Lenovo IdeaPad Y580

Lenovo hat sich beim Y580 für eine dezente Optik entschieden. Der Deckel besteht aus einem gebürsteten Aluminium in der Farbe Schwarz. Das sieht ansprechend aus und passt auch dann, wenn das Y580 mehr als Multimedia-Notebook genutzt werden soll. Leider erweist sich die von Lenovo eingesetzte Oberfläche aber als recht anfällig gegenüber Fingerabdrücken. Wer den 15-Zöller meist auf dem Schreibtisch nutzt, der wird hier keine Einschränkungen erleben, wer sein Notebook aber gerne mobil nutzen möchte, der sollte am besten immer ein Putztuch griffbereit haben.

Lenovo IdeaPad Y580
Lenovo IdeaPad Y580

Auch geöffnet bleibt Lenovo seiner eingeschlagenen Design-Sprache treu und setzt beim Top-Case auf gebürstetes Aluminium. Leider besteht hier die bereits vom Deckel bekannte Problematik. Beim Deckel fällt dies nicht ganz so in Gewicht wie beim Top-Case, dort lassen sich Berührungen schließlich nur schlecht vermeiden. Gewohntes liefert der Display-Rahmen, der aus schwarzem Glossy-Kunststoff besteht und so bestens zum eingesetzten Glare-Display passt.

Lenovo IdeaPad Y580
Lenovo IdeaPad Y580

Lenovo setzt beim Y580 auf ein 15-Zoll-Chassis. Das Gewicht fällt mit 2,8 kg vergleichsweise niedrig aus für ein Gaming-Notebook, das Schenker Notebooks XMG P502 (zum Test) ist mit 3,2 kg beispielsweise noch einmal ein Stück schwerer – bietet dafür aber auch noch leistungsfähigere Hardware. Auch die Bauhöhe fällt mit maximal 35 mm deutlich moderater aus als im Gaming-Segment ansonsten üblich. Wer also auf der Suche nach einem noch recht mobilen Gerät ist, mit dem auch gespielt werden kann, für den scheint das Y580 zumindest bislang eine interessante Alternative. Der Fairness halber muss aber gesagt werden, dass der Großteil der sonst im 15-Zoll-Segment verfügbaren Gaming-Geräte dafür gedacht ist, deutlich potentere Grafiklösungen zu beheimaten. Das bereits angesprochene P502 Pro kann maximal eine GeForce GTX 680M aufnehmen.

Die Verarbeitungsgüte und Materialqualität liegen auf einem soliden, aber nicht überragenden Niveau. Nicht nur, dass sich das genutzte Aluminium als sehr anfällig gegenüber Fingerabdrücken zeigt, das Material könnte gut und gern auch etwas wertiger sein – Lenovo ist dies beispielsweise beim U410 (zum Test) gelungen. Hier sollte allerdings bedacht werden, dass wir uns in der performant ausgestatteten 900-Euro-Klasse bewegen, nicht selten wird hier großflächig auf Kunststoff gesetzt – was je nach Materialaufmachung aber auch nicht schlechter sein muss.