Seite 1: Test: Lenovo IdeaPad U410 - Günstiges Ultrabook mit tollem Gehäuse

lenovo u410 teaser kleinUltrabooks werden in diesem Jahr zwar nicht den von Intel anvisierten Marktanteil von bis zu 40 Prozent erreichen, dass es die handlichen Mobilisten aber dennoch zu einer ordentlichen Marktdurchdringung schaffen, dazu könnte unser heutiger Testkandidat Lenovo Ideapad U410 beitragen, denn das 14-Zoll-Ultrabook kombiniert ein erstklassiges Gehäuse mit guten Eingabegeräten und einem niedrigen Preis. Ganz frei von Fehlern ist es dabei aber nicht, wie unser ausführliches Review zeigt.

Lenovo drängt mit aller Macht an die Spitze und hat im letzten Quartal endlich das lang ersehnte Ziel erreicht und ist Weltmarktführer geworden. In Deutschland sicherlich das auffälligste Unterfangen in diesem Zusammenhang war die Übernahme von Medion gewesen. Darüber hinaus fällt aber auch auf, dass Lenovo mit deutlich mehr Produkten und wie gewohnt einem sehr aggressiven Preis auf die Suche nach möglichen neuen Kunden geht. Die Taktik scheint bislang aufzugehen, denn Lenovo konnte in der letzten Zeit Zuwächse verzeichnen. Wie immer gilt aber, dass natürlich die Produkte stimmen müssen, sonst wird es mit den Marktanteilen gerade langfristig natürlich schwierig.

Intels großer Hoffnungsträger für dieses (aber natürlich auch die kommenden Jahre) sind Ultrabooks – Notebooks mit besonders kleinen Abmessungen, einer schnellen Bootzeit und praktischen Zusatzfeatures. In den letzten Monaten konnten wir bereits zahlreiche Ultrabooks testen. Als besonders interessant erwies sich dabei das ASUS Zenbook Prime UX31A (zum Test), das mit einem FullHD-Display aufwarten konnte, dafür aber auch erheblich teurer ist als unser heutiger Testkandidat, das Lenovo Ideapad U410. Mit einem Preis von rund 740 Euro gehört das U410 zu den bislang günstigeren Ultrabooks, bietet dafür aber nicht nur ein Alu-Gehäuse, sondern auch eine durchaus überzeugende Ausstattung – preislich spielt es damit in einer Liga mit Sony Vaio T (zum Test). Als Prozessor kommt ein Intel Core i5-3317U zum Einsatz, bei der GPU geht Lenovo einen Sonderweg und setzt nicht nur auf Intels HD4000, sondern zusätzlich auf eine GeForce GT 610M – ob das allerdings wirklich ein Fortschritt ist, wird sich erst noch zeigen müssen. Der anvisierte Preis bringt aber natürlich auch ein paar Abstriche mit sich. So hat eine große SSD nicht mehr ins Budget gepasst, also gibt es lediglich eine 500 GB fassende HDD, die mit einer 32 GB fassenden SSD kombiniert wird. Auch beim Display wurde der Rotstift angesetzt. Das 14-Zoll-Panel bringt es lediglich auf 1366 x 768 Bildpunkte.

Ob das IdeaPad U410 in der Praxis doch eine runde Sache ist, das werden wir uns auf den kommenden Seiten genauer ansehen.