Seite 12: Fazit

 

Das ist es also, unser erstes echtes Windows-8-Notebook in der Redaktion, das ASUS N56. Im Grunde genommen handelt es sich also um einen alten Bekannten, der sich dank des großen Multitouch-Trackpads aber sehr gut für erste Gehversuche mit Microsofts neuem Betriebssystem Windows 8 eignet . Erneut punkten kann das N56 mit einem schicken Gehäuse, einem erstklassigen Display und natürlich seiner Soundqualität.

ASUS hat bei seiner neuen N-Serie schnell das Design geändert – was aber sicherlich kein Fehler war. Die aktuelle N6-Reihe kann optisch auf der ganzen Linie überzeugen und wirkt dank merklich abgerundeter Kanten flacher, als sie eigentlich ist. Zu gefallen weiß darüber hinaus auch, dass ASUS die von den Zenbooks bekannten konzentrischen Kreise in das Design der N-Serie überführt hat. Die Verarbeitungsqualität geht in Ordnung, könnte aber gut gerne noch etwas hochwertiger sein – das Gleiche gilt auch für die Materialgüte.
Anschlusstechnisch liefert das ASUS N56 alles aktuell Relevante. Nicht wirklich gefällt uns allerdings die Netzwerk-Buchse, die aufgrund der abgerundeten Ecken als geklappte Variante ausgeführt wird. So kommt es leider viel zu häufig vor, dass das Kabel beim Abziehen unschön hängen bleibt.

Leistungstechnisch positioniert sich das N56VJ-S4042H natürlich unter der zuerst getesteten Version, ein Blick auf die Hardware zeigt aber schnell, dass ASUS bei der Zusammenstellung unserer Testkonfiguration sicherlich keine Hardcore-Gamer im Sinn hatte. Im Gegenzug ist es aber wieder einmal beachtlich, dass heute auch Mainstream-Konfigurationen eine rundum überzeugende Leistung an den Tag legen, die gerade Office- und Multimedia-User mehr als zufriedenstellt.

Eines der Highlights des ASUS N56 ist sein mattes FullHD-Display. Das ist nicht nur ausgesprochen hell, was einiges an Flexibilität bringt, sondern bietet auch einen ordentlichen Kontrast sowie eine ansprechend homogene Ausleuchtung.

Zu gefallen wissen darüber hinaus auch die Wärme- und Lautstärkeentwicklung. Das N56 erwärmt sich auch unter Volllast nicht über Gebühr und bleibt darüber hinaus stets angenehm leise. Positiv zu erwähnen ist außerdem, dass es nicht zu den Throtteling-Problemen kommt, mit denen die performantere Version noch zu kämpfen hatte. Nicht ganz so überzeugend fällt auf der anderen Seite die Akkulaufzeit aus. Rund 4,5 Stunden sind zwar sicherlich kein schlechter Wert, hier sind wir in der Zwischenzeit aber eben doch Besseres gewohnt.

Das eigentliche Highlight des N56 haben wir uns aber bis zum Schluss aufgehoben, den Klang. Das Soundsystem, das in Kooperation mit B&O IcePower entstanden ist, klingt für ein Notebook phänomenal. Gemessen an der Größe gelingt es dem Notebook eine ordentliche Bühne und einen lebendigen Hochtonbereich auf den Schreibtisch zu zaubern. Dank des potenten Subwoofers wird darüber hinaus mehr Tieftonuntermalung geboten, als man es von einem mobilen Gerät gewohnt ist. Anwender, die ohnehin nur auf der Suche nach einer gehobenen Hintergrundbeschallung sind, können beim N56 also auf die Anschaffung eines dedizierten Boxensystems verzichten.

Alles in allem ist das ASUS N56 ein gelungenes Gesamtpaket, das zwar sicherlich keine Power-User begeistern kann, für Multimedia-User aber wie gemacht ist. Ein tolles Display wird mit einem erstklassigen Soundsystem kombiniert. Auch Windows 8 kann dank des ordentlichen Touchpads flüssig und flott bedient werden, sodass dem Switch in die Zukunft nichts im Wege steht.

Positive Aspekte des ASUS N56:

  • Schicke Optik
  • Hervorragendes Display
  • Gute Eingabegeräte
  • Hervorragender Klang

Negative Aspekte des ASUS N56:

  • Nur bedingt zum Spielen geeignet
  • Verarbeitungsqualität und Materialgüte könnten hochwertiger sein