Seite 1: Test: Dell Inspiron 17R SE - Wirklich special?

dell 17rse teaser kleinIn diesem Sommer hat Dell sein Notebook-Lineup aktualisiert und dabei auch die beliebte Inspiron-Reihe einem Update unterzogen. Besonders interessant sind dabei die neuen Special-Editions, die Alu-Oberflächen, ein mattes FullHD-Display und eine potente Grafik zum noch überschaubaren Preis bieten. Ob das neue 17-Zoll-Modell wirklich der vermeintliche Preis-Leistungskracher ist, das klären wir wie immer in unserem ausführlichen Review.

Dell hat in diesem Jahr die schwierige Aufgabe gemeistert und seine Inspiron-Reihe einem Update unterzogen. Schwierig daher, weil die Inspiron-Geräte in Dells Consumer-Portfolio ohne Frage die Cash-Cow darstellen – da möchte man nur ungern etwas ändern. Neben den normalen Inspiron-Geräten hat Dell aber auch Special-Edition-Modelle vorgestellt, die von der grundlegenden Formensprache den großen Geschwistern ähneln, aber mit Schmankerln wie hochwertigeren Oberflächen, einem matten Display oder potenterer Hardware ausgestattet werden. Kein Wunder also, dass wir uns die SE-Versionen noch vor den normalen Vertretern der Inspiron-Reihe ansehen wollen.

Die 15-Zoll-Special Edition Dell Inspiron 15R SE (zum Test) hatten wir bereits im Review, das nun folgende 17-Zoll-Modell sieht mit seinen Aluminium-Oberflächen samt Wabenmuster dem kleinen Bruder zum Verwechseln ähnlich, unter der Haube hat sich allerdings etwas getan. Ist die Kühlung des 15-Zöllers noch auf 35 Watt-CPUs ausgelegt, sodass maximal der im Test verbaute i7-3612QM verbaut werden konnte, kann das große Modell auch mit 45-Watt-Prozessoren ausgestattet werden. Als Ergebnis kommt (wenig überraschend) der i7-3610QM zum Einsatz, der noch einmal 200 MHz schneller zu Werke geht. Auch die GPU ist einiges potenter, denn es kommt nicht mehr eine Radeon HD 7730M zum Einsatz, sondern die GDDR5-Variante der GeForce GT 650M.

Preislich gelingt es Dell dabei seinen 17-Zöller, der ohne Frage bereits im DTR-Segment angesiedelt wurde, sehr attraktiv zu positionieren. 899 Euro müssen investiert werden. Ob dafür aber auch Abstriche in Kauf genommen werden müssen, das werden wir uns im Folgenden genauer ansehen.