Seite 8: Das Display

Subjektive Bewertung + iColor Display

Alienware versteckt das TN-Panel aus optischen Gründen hinter einer Glasscheibe – das sieht zwar klasse aus, dafür ist das Panel aber sehr stark verspiegelt. Wäre dies bei einem sehr mobilen Gerät ein Ausschluss-Kriterium, wollen wir bei einem Desktop-Replacement-System nicht ganz so kritisch sein, denn das rund 5 kg schwere Gerät wird wohl nur selten im Outdoor-Einsatz genutzt werden. Klar ist aber, dass ein mattes Panel deutlich flexibler bei der Aufstellung ist.

Alienware M17x

 

Unser Testmodell besitzt ein FullHD-Panel, wie wir es bei einem 17-Zöller favorisieren. Die Darstellung besitzt eine angenehme Größe und belastet die Augen nicht über Gebühr. In der Standard-Ausführung besitzt das M17x allerdings nur ein Panel mit 1600 x 900 Dots – hier sollten Interessenten aber auf jeden Fall zum FullHD-Modell greifen, das allein schon aufgrund der Medienwiedergabe wesentlich flexibler ist. Als weitere Option gibt es das M17x auch mit einem 3D-Panel.

Farbraum

RGB-Levels

 

Die Farbdarstellung ist angenehm poppig, aber nicht übertrieben. Fotofans trägt das M17x wohl etwas zu dick auf – gerade Blau ist merklich überrepräsentiert – für Games ist die etwas intensivere Farbdarstellung aber ohne Frage passend. Die Blickwinkelunabhängigkeit des hellen Panels ist durchschnittlich und befindet sich auf dem normalen TN-Niveau – für Games ist das nicht weiter hinderlich, beim Medienabend mit Freunden wären etwas größere Blickwinkel aber wünschenswert.

Messwerte:

Ausleuchtung

 

Ausleuchtung

Maximale Helligkeit

Kontrastwert

Die Messwerte des verbauten Panels wissen zu überzeugen. Die maximale Helligkeit liegt bei 338 cd/m², was bei helleren Umgebungen absolut ausreichend ist. Ebenso kann sich der Kontrast sehen lassen, der bei hohen 676:1 liegt. Die beiden direkte Konkurrenten können in dieser Disziplin aber doch noch einmal einen besseren Wert abliefern. Schlussendlich muss sich das M17x auch bei der Homogenität ASUS und Schenker geschlagen geben, rein subjektiv fällt das aber kaum auf.