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Test: Samsung NP305E7A - Budget-Gerät mit AMDs Llano

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Seite 7: Das Display

Subjektive Bewertung + iColor Display

Samsung NP305

Samsung verbaut beim NP305E7A ein 17-Zoll-Panel mit einer Auflösung von 1600 x 900 Bildpunkten. Eine FullHD-Panel wäre uns bei der vorhandenen Diagonalen zwar lieber gewesen, vor dem Hintergrund der Budget-Orientierung des NP305 wollen wir aber einmal ein Auge zudrücken – zumal die Darstellung bei der HD+-Auflösung noch nicht zu groß wird für einen 17-Zöller – manche Hersteller verbauen bei dieser Diagonale auch noch Panels mit 1366 x 768 Bildpunkten, das sollte man nicht vergessen. Gerade wer lange vor dem Notebook sitzt, dem könnte die etwas größere Darstellung sogar entgegenkommen, da die Augen so weniger belastet werden.

Farbraum

RGB-Levels

Als besonders angenehm erweist sich Samsungs Wahl, ein mattes Panel zu verbauen – hier scheint aktuell ein Umschwenken im Gange zu sein – Glare rückt immer weiter in den Hintergrund. Entsprechend zeigt sich das NP305 recht flexibel bei der Aufstellung und muss auch den Outdoor-Einsatz nicht fürchten. Begünstigt wird dies vom recht hellen Panel. Leider fällt der subjektive Kontrast deutlich zurück, was bei einem matten Panel deutlich stärker als bei einem Glare-Modell ins Gewicht fällt. Nur durchschnittlich fällt die Blickwinkelstabilität aus.

Die Farbdarstellung des NP305 kann als neutral bis poppig eingestuft werden und wurde recht gut an die breite Erwartung eines guten Bildes angepasst. Sowohl Games als auch Filme machen Spaß, wohingegen Foto-Fans lieber ein Colorimeter bemühen sollten.

Messwerte

Ausleuchtung

 

Ausleuchtung

Maximale Helligkeit

Kontrastwert

 

Das von Samsung verbaute Panel bietet eine maximale Leuchtkraft von 280 cd/m², was für ein mattes Panel mehr als ausreichend ist. Deutliche Abstriche müssen hingegen beim Kontrast gemacht werden, der es lediglich auf einen Wert von 156:1 bringt. Die Homogenität liegt bei 84,64 Prozent. Andere Panels bieten zwar eine etwas gleichmäßigere Ausleuchtung, in der Praxis fallen die Helligkeitsunterschiede aber nicht auf.

 

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Kommentare (2)

#1
customavatars/avatar64398_1.gif
Registriert seit: 21.05.2007
Wien
Kapitän zur See
Beiträge: 3474
Gar nicht so schlecht!
#2
Registriert seit: 14.07.2009

Matrose
Beiträge: 8
Auf Seite 4 beihauptet ihr etwas, was leider nicht stimmt:

Zitat
Da AMDs Vision-Plattform allerdings noch nicht über den nativen Support für den aktuellen Standard verfügt, hätte Samsung in einen Zusatz-Chip investieren müssen.


Das ist ganz einfach falsch, da AMD seit Llanos "Sabine" bzw. "Lynx"-Plattform sehr wohl USB3.0 nativ in ihren Chipsätzen anbietet.
Es geht also mit Sicherheit nicht darum, dass ein Zusatzchip hätte verbaut werden müssen, sondern dass man sich vermutlich so von teureren Segmenten abgrenzen möchte. Will man USB3.0, muss man ein Gerät aus einer höhren Preisklasse nehmen, auch wenn man z.B. mit der höheren CPU-Performance gar nichts anzufangen weiß. Und gleichzeitig ist man dann fast immer dazu gezwungen, ein Gerät mit Intel CPU nehmen zu müssen :/

Und ob "Vision" eine Plattform ist, darüber lässt sich streiten - wie gesagt, in dem Fall heißt die Plattform "Sabine".

LG

Nachtrag
Bzgl. Speicherdruchsatz - ihr schreibt:

Zitat
Im Speicherdurchsatz sieht AMDs A6-3420M kein Land gegen Intels Core-CPU


Wie das für mich aussieht, könnte das Gerät durch die Bestückung mit einem 4GiB Riegel plus einem 2GiB Riegel nur im Singelchannelmodus (oder in einem Asymmetrischen Dual-Channel-Modus) arbeiten, was dann für die zitierte Aussage bedeuten würde, dass man es nicht auf die APU (A6-3420M) beziehen dürfte, sondern nur auf das getestete Gerät (NP305E7A), da die APU ja zu mehr in der Lage ist und nur durch die mangelhafte Infrastruktur ausgebremst wird. Die Aussage müsste also grundlegend anders formuliert werden bsplw. in der Art: "Da durch die Mischbestückung nur Single-Channel in Anspruch genommen wird, sieht das Samsung NP305E7A gegen Geräte mit Core-i-CPU mit Dual-Channel-Bestückung kein Land." und weiter "Ersetzt man aber den 2GiB-Riegel durch einen weiteren 4GiB-Riegel, kommt auch beim A6-3420M der Dual-Channel-Modus zum Einsatz, was in folgenden Ergebnissen resultiert:". Will man sich also auf die APU beziehen, muss man (reines) Dualchannel mit (reinem) Dualchannel vergleichen - bei AMD und Intel. Und dann darf man auch noch die Geschwindigkeit nicht außer Acht lassen. Will man sich (wieder) auf die APU bzw. CPU beziehen, müssen entweder beide Vergleichspartner den selben Speicher bekommen (z.B. beide DDR3-1333) oder beide den schnellsten Speicher der für den Prozessor freigegeben ist - je nach dem was man testen will. Eine Aussage "Ein A6 mit Single-Channel (oder asymmetrisches Dual-Channel) bringt weniger Durchsatz als (angenommen) Dual-Channel eines Core-i" bringt wenig.

(Es ist natürlich klar, dass auch im Dualchannelmodus Llano weniger Durchsatz als Sandy-Bridge und Co. haben sollte, dennnoch zeigen eure Messungen kein realistischtes Bild - nochmal - falls tatsächlich der Speicher nur im Single-Channel-Betrieb arbeitet)

Falls ich eine dementsprechende Stellungsnahme bzgl. Dualchannel überlesen haben sollte, entschuldige ich mich.

LG
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