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Test: Samsung NP305E7A - Budget-Gerät mit AMDs Llano

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Seite 4: Die Connectivity

Im dritten Teil wollen wir die Anschlussfreudigkeit des NP305E7A genauer unter die Lupe nehmen. Da Samsungs Budget-Gerät allein schon aufgrund seiner Abmessungen in vielen Fällen das Desktop-System ersetzen wird, sollten optimalerweise recht viele Anschlüsse vorhanden sein, schließlich muss die gesamte Peripherie mit dem Notebook verbunden werden. Die Rückseite des NP305E7A muss frei von Anschlüssen bleiben, da Samsung das Display hinter das Gehäuse klappen lässt.

Samsung NP305

Auf der Front des Gehäuses verbaut Samsung den Card-Reader, der lediglich als 3-in-1-Version ausgeführt wird. Da die wichtigsten Speicherkarten-Formate aber unterstützt werden, sollte es hier zu keinen allzu großen Einschränkungen kommen.

Samsung NP305

Auf der linken Seite des Gehäuses integriert Samsung einen USB-2.0-Anschluss und die beiden Schnittstellen zur Bildausgabe. Für Letztere sieht Samsung das aktuell Standard-Duo vor, bestehend aus VGA und HDMI. So können zwar keine Auflösungen jenseits von FullHD realisiert werden, für ein Consumer-Notebook stellt das aber keinen Nachteil dar.
Abgerundet wird diese Seite vom Stromanschluss und der obligatorischen RJ45-Buchse.

Samsung NP305

Auf der rechten Seite gibt es zwei weitere USB-Anschlüsse, die allerdings ebenfalls lediglich über den 2.0-Standard verfügen. Zumindest eine Buchse im neuen Standard wäre wünschenswert gewesen, um der immer größer werdenden Datenvolumina Herr zu werden. Da AMDs Vision-Plattform allerdings noch nicht über den nativen Support für den aktuellen Standard verfügt, hätte Samsung in einen Zusatz-Chip investieren müssen – und das hat das Budget offensichtlich nicht mehr hergegeben.
Drahtlos werden die normalen Standards in Form von B-, G- und N-WLAN sowie Bluetooth 3.0 unterstützt. Da kabelgebundenes Gigabit-LAN unterstützt wird, müssen an dieser Stelle keine Kompromisse in Kauf genommen werden.

 

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Kommentare (2)

#1
customavatars/avatar64398_1.gif
Registriert seit: 21.05.2007
Wien
Kapitän zur See
Beiträge: 3474
Gar nicht so schlecht!
#2
Registriert seit: 14.07.2009

Matrose
Beiträge: 8
Auf Seite 4 beihauptet ihr etwas, was leider nicht stimmt:

Zitat
Da AMDs Vision-Plattform allerdings noch nicht über den nativen Support für den aktuellen Standard verfügt, hätte Samsung in einen Zusatz-Chip investieren müssen.


Das ist ganz einfach falsch, da AMD seit Llanos "Sabine" bzw. "Lynx"-Plattform sehr wohl USB3.0 nativ in ihren Chipsätzen anbietet.
Es geht also mit Sicherheit nicht darum, dass ein Zusatzchip hätte verbaut werden müssen, sondern dass man sich vermutlich so von teureren Segmenten abgrenzen möchte. Will man USB3.0, muss man ein Gerät aus einer höhren Preisklasse nehmen, auch wenn man z.B. mit der höheren CPU-Performance gar nichts anzufangen weiß. Und gleichzeitig ist man dann fast immer dazu gezwungen, ein Gerät mit Intel CPU nehmen zu müssen :/

Und ob "Vision" eine Plattform ist, darüber lässt sich streiten - wie gesagt, in dem Fall heißt die Plattform "Sabine".

LG

Nachtrag
Bzgl. Speicherdruchsatz - ihr schreibt:

Zitat
Im Speicherdurchsatz sieht AMDs A6-3420M kein Land gegen Intels Core-CPU


Wie das für mich aussieht, könnte das Gerät durch die Bestückung mit einem 4GiB Riegel plus einem 2GiB Riegel nur im Singelchannelmodus (oder in einem Asymmetrischen Dual-Channel-Modus) arbeiten, was dann für die zitierte Aussage bedeuten würde, dass man es nicht auf die APU (A6-3420M) beziehen dürfte, sondern nur auf das getestete Gerät (NP305E7A), da die APU ja zu mehr in der Lage ist und nur durch die mangelhafte Infrastruktur ausgebremst wird. Die Aussage müsste also grundlegend anders formuliert werden bsplw. in der Art: "Da durch die Mischbestückung nur Single-Channel in Anspruch genommen wird, sieht das Samsung NP305E7A gegen Geräte mit Core-i-CPU mit Dual-Channel-Bestückung kein Land." und weiter "Ersetzt man aber den 2GiB-Riegel durch einen weiteren 4GiB-Riegel, kommt auch beim A6-3420M der Dual-Channel-Modus zum Einsatz, was in folgenden Ergebnissen resultiert:". Will man sich also auf die APU beziehen, muss man (reines) Dualchannel mit (reinem) Dualchannel vergleichen - bei AMD und Intel. Und dann darf man auch noch die Geschwindigkeit nicht außer Acht lassen. Will man sich (wieder) auf die APU bzw. CPU beziehen, müssen entweder beide Vergleichspartner den selben Speicher bekommen (z.B. beide DDR3-1333) oder beide den schnellsten Speicher der für den Prozessor freigegeben ist - je nach dem was man testen will. Eine Aussage "Ein A6 mit Single-Channel (oder asymmetrisches Dual-Channel) bringt weniger Durchsatz als (angenommen) Dual-Channel eines Core-i" bringt wenig.

(Es ist natürlich klar, dass auch im Dualchannelmodus Llano weniger Durchsatz als Sandy-Bridge und Co. haben sollte, dennnoch zeigen eure Messungen kein realistischtes Bild - nochmal - falls tatsächlich der Speicher nur im Single-Channel-Betrieb arbeitet)

Falls ich eine dementsprechende Stellungsnahme bzgl. Dualchannel überlesen haben sollte, entschuldige ich mich.

LG
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