Seite 3: Die Eingabegeräte

Ein Punkt, an dem die Hersteller nur allzu gerne sparen, sind die Eingabegeräte. Hier tun sich teils Geräte der 1000-Euro-Klasse schwer, eine wirklich überzeugende Leistung an den Tag zu legen.

Samsung NP305

Samsung setzt beim NP305E7A auf eine Chiclet-Tastatur im üblichen 15 x 15 mm-Format bei einem Tastenabstand von 4 mm. Der genutzte Kunststoff fühlt sich nicht allzu hochwertig an, die Tasten lassen sich aber recht gut tippen. Nicht allzu präzise fällt der Druckpunkt aus, der vom stark flexenden Top Case leider merklich beeinflusst wird – das ist in dieser Preisklasse aber leider der normale Standard. Abstriche müssen auch beim Tipp-Geräusch in Kauf genommen werden, denn der Anschlag des Keyboards klingt recht hohl, was nicht unbedingt den hochwertigsten Eindruck hinterlässt. Dass auf ein Backlight verzichtet werden muss, versteht sich in dieser Preisklasse von selbst.

Samsung NP305

Wie es bei DTR-Systemen der 17-Zoll-Klasse – und zu denen gehört das NP305 ohne Frage – üblich ist, wurde auch ein numerischer Zahlenblock integriert. Leider ist es aber genau so gang und gäbe, dass die zusätzlichen Tasten nicht ganz ohne Abstriche in das Top Case integriert werden können. Da sich die Layout-Anpassung aber auf die übliche Halbierung der Numblock-Null beschränkt, können wir mit dem von Samsung gewählten Layout doch recht gut leben.

Samsung NP305

Das Touchpad fällt mit 103 x 55 mm angenehm groß aus und bietet üppig Platz. Die Präzision kann überzeugen, die Gleiteigenschaften könnten aber gerne noch etwas besser ausfallen. Die Maustasten werden klar abgesetzt und bieten einen ordentlich definierten Druckpunkt – hier gibt es wenig zu meckern.