Seite 2: Gehäuse und Ausstattung

Gehäuse und Verarbeitungsqualität

LG zieht seine Gaming-Designsprache aktuell konsequent durch das gesamte Portfolio, so auch beim 27GL63T. Echte Überraschungen gibt es entsprechend also nicht. Auf den ersten Blick wirkt der 27-Zöller für ein Zocker-Gerät noch recht schlicht, einzig der Standfuß ist etwas auffälliger ausgeführt.

Das IPS-Panel versteckt sich hinter einer Edge-to-Edge-Abdeckung, was in Kombination mit dem 27-Zoll-Format zu einer recht schlanken Optik führt. Der tatsächliche Rahmen fällt erst dann auf, wenn das Gerät eingeschaltet wird und liegt bei rund 11 mm. Damit wäre auch ein Multimonitor-Einsatz problemlos denkbar, was in Anbetracht des Preises durchaus reizvoll sein kann.

Auf eine Krümmung verzichtet LG, was bei diesem Format aber nicht notwendig ist. Das untere Rahmenelement fällt etwas breiter aus, stört die Optik aber nicht wirklich. LG platziert dort einen G-Sync-Aufkleber, was in diesem Fall bedeutet, dass der Monitor G-Sync-Compatible ist.

Der Standfuß ist V-förmig ausgeführt und wirkt auf den ersten Blick recht schlicht. Steht der Monitor normal auf dem Tisch, fällt zunächst gar nicht auf, dass LG die Rückseite in Glossy-Rot ausgeführt hat. Ein wenig Gaming-Charme besitzt der 27GL63T also doch, ersichtlich ist dieser aber in erster Linie dann, wenn der Monitor frei im Raum steht.

Dann trägt natürlich auch die Rückseite ihren Teil zur Optik bei. Wie aktuell bei LG schmückt ein großer Kreis die Rückseite des Monitors, bei unserem Testmuster ist er in Rot ausgeführt. Anders als bei den teureren Geschwistern integriert LG keine RGB-Beleuchtung, mit Blick auf den Preis ist das aber durchaus zu verschmerzen.

Die Verarbeitungsqualität und die Materialgüte gehen vollends in Ordnung, denn die aktuelle 500-Euro-Klasse bietet hier auch nicht mehr.

Das Anschlusspanel

Die Anschlussausstattung des LG 27GL63T ist äußerst limitiert, was mit Blick auf den Preis nicht wirklich überrascht. Das Käufer müssen sich mit einem DisplayPort und einem HDMI-Eingang zufriedengeben, mehr wird nicht angeboten. Rein funktionell wird das den meisten Usern reichen, ein USB-Hub mit zwei Schnittstellen wäre aber noch eine praktische Ergänzung gewesen.