Seite 2: Gehäuse und Ausstattung

Gehäuse und Verarbeitungsqualität

Rein optisch ist der XG49VQ ein verhältnismäßig schlichtes ROG-Display, was in erster Linie am auffälligen Standfuß liegt. Das Panel an sich ist – zumindest bei einem Blick von vorn – nicht unbedingt dazu geeignet, als Eye-Catcher zu dienen, denn auf drei Seiten versteckt es sich hinter einer Edge-to-Edge-Abdeckung. Die Ränder wirken so extrem schmal und erst bei aktiviertem Display fällt auf, dass der tatsächliche Rahmen rund 10 mm breit ist. Wer sich also wirklich zwei solcher XXL-Displays nebeneinander stellen möchte, hat beim Multimonitor-Einsatz keine großen Einschränkungen zu erwarten – sollte aber damit rechnen, den Kopf häufig drehen zu müssen.

Wie üblich ist das untere Rahmenelement etwas breiter ausgeführt. Die Leiste ist aus Kunststoff gefertigt und könnte für unseren Geschmack noch etwas hochwertiger ausfallen. Als Eye-Catcher wurde das bekannte ROG-Logo aufgebracht.

Der Standfuß ist Gaming-typisch auffälliger entworfen, als man es von Business-Geräten kennt. Allerdings haben wir auch schon ROG- oder Predator-Monitore gesehen, die mit deutlich aufwendigen Fuß-Designs aufwarten können. Das Design ermöglicht beispielsweise keine Projektion auf die Tischplatte, wie es sie beim PG35VQ gibt. Aber auch darüber hinaus gibt es keine weitere RGB-Integration.

Der Fuß an sich bietet dem Monitor einen sicheren Stand. Wie es bei eigentlich allen 49-Zöllern der Fall ist, neigt auch der XG49VQ zu einem leichten Mitschwingen. Der Effekt fällt allerdings bei weitem nicht so deutlich aus, wie es beim Samsung C49RG90 der Fall ist.

Die Rückseite fällt für ein ROG-Gerät ebenfalls vergleichsweise unauffällig aus. Während der Hersteller aus Taiwan dort häufig mit großen Grafiken oder beleuchteten Logos auf sich aufmerksam machen kann, ist all dies beim 49-Zoll-Modell nicht zu finden. Auf dem Standfuß wurde einzig das ROG-Logo in Rot aufgedruckt. Gerade Anwendern, die auf eine dezente Optik Wert legen, wird das gefallen.

ROG-Fans könnten jedoch enttäuscht sein und gerade mit Blick auf den aufgerufenen Preis, wäre eine umfangreichere Ausstattung wünschenswert.

Gleiches gilt für Verarbeitungsqualität und Materialgüte. Während erstere bei unserem Testgerät überzeugen kann, könnte der genutzte Kunststoff gerne hochwertiger ausfallen.

Das Anschlusspanel

Ein Blick auf das Anschlusspanel fördert keine allzu großen Überraschungen zu Tage. Mit zwei HDMI-Schnittstellen und einem DisplayPort bietet ASUS das aktuell übliche Duo. Das Anschlusspanel wird hinter einer Blende versteckt, sodass eine aufgeräumte Optik geboten wird, wenn der Monitor frei im Raum steht.

Zunächst etwas ungewöhnlich mag der einzelne USB-Downstream-Port wirken, der im Bereich der Anschlüsse zu finden ist. Gänzlich allein ist die Schnittstelle jedoch nicht, denn ASUS hat auf der Unterseite des Rahmens einen zweiten Port untergebracht. Das ist eine praktische Lösung, um einmal schnell ein Gerät anschließen zu können.