Seite 5: Rund um die 4K-Auflösung

Warum „Ultra HD" bzw. „4K"?

Von der hohen UHD-Auflösung können gleich mehrere Anwendergruppen profitieren. Zum einen eignen sich die knapp acht Millionen Pixel des PQ321QE ideal, um entsprechend große Grafiken oder Bilder nativ darstellen zu können. Aber auch Modelle, Skizzen oder gar ganze Projekte lassen sich so nativ darstellen. Office-Anwender können ebenfalls Nutzen aus der hohen Auflösung ziehen. So bietet der PQ321QE extrem viel Platz auf dem Desktop, was beispielsweise das Darstellen von mehreren Fenstern ermöglicht. Effizientes Arbeiten geht so deutlich leichter von der Hand, da ein ständiges Minimieren bzw. erneutes Öffnen der jeweiligen Programme oder Explorer-Fenster nicht notwendig ist.

Eine weitere Gruppe sind Spieler, die über einen entsprechend potenten Rechner verfügen. Statt auf ein Multimonitoring-Setup zu setzen, wie man es auf zahlreichen Gamer-Schreibtischen findet, kann getrost zum 32-Zöller mit UHD-Auflösung gegriffen werden. Dies erspart nicht nur eine aufwendige Konfiguration, sondern verhindert auch die von Nutzern oft als sehr störend empfundenen Bildschirmränder, die das Bild unterteilen.

UHD
Ultra HD entspricht 4x Full HD

Details
Deutlich mehr Details

Office
Auch Office-Anwender profitieren

 

Wie steht es um 4K-Content?

Derzeit bietet der Markt lediglich wenige Geräte, die die UHD-Auflösung unterstützen. Dementsprechend schlecht steht es momentan auch um 4K-Content. So treibt beispielsweise der japanische Elektronikriese Sony die Einführung von 4K-Material voran, indem man in den vergangenen Monaten mehrere Filmtitel mit dem Zusatz „Mastered in 4K" auf den Markt brachte – wirklich umfangreich ist das Portfolio bislang aber noch nicht. Programme, die explizit auf die 4K-Auflösung angepasst wurden, gibt es bisher nicht. Und auch bei einigen Spieletiteln gibt es – wie wir bereits in unserem 4K-Gaming-Artikel schrieben – immer noch Probleme mit der hohen Auflösung. 'Metro: Last Night' und 'Battlefield 3' sind dabei nur zwei der von uns getesteten Spiele, bei denen die Wiedergabe in 4K nicht funktionieren wollte. Sowohl Grafikkarten- als auch Spielehersteller stehen deshalb in der Pflicht, schon bald entsprechend nachbessern zu müssen, um 4K in der Gaming-Szene etablieren zu können.

ProjectCars
4K-Screenshot: Project Cars

 

Das Problem mit der Bildwiederholrate...

Obwohl DisplayPort 1.2 theoretisch bis zu 60 Hz unterstützt, ist der PQ321QE mit einer derart hohen Bildwiederholfrequenz nicht kompatibel. Stattdessen ist schon bei 30 Hz Schluss, sodass es selbst im Desktop-Betrieb schon zu kleineren Rucklern bei schnellen Mausbewegungen kommt.

Abhilfe schafft der MST-Modus (Multi-Stream-Transport) im OSD, der im Gegensatz zum SST-Modus (Single-Stream-Transport) dafür sorgt, dass die beiden Panels von der Grafikkarte als zwei getrennte Bildschirme behandelt werden. Die mit einer Auflösung von 1920 x 2160 Pixeln ausgestatteten Einzelmodule müssen dann über den Treiber der Grafikkarte zu einem Monitor zusammengeführt werden (bzw. werden dies im Falle von NVIDIA automatisch). Anschließend lassen sich über Windows die angestrebten 60 Hz einstellen und es kommt zu einer deutlichen Verbesserung der Darstellung von schnellen Vorgängen (wie beispielsweise ruckartigen Maus- oder Fensterbewegungen).