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Im Jahr 2026 ist noch nicht mit neuen AMD-Chipsätzen zu rechnen und somit sind die Mainboard-Hersteller damit bemüht, Refresh-Modelle zu veröffentlichen. Neben dem ROG Crosshair X870E Glacial gehört auch das ROG Crosshair X870E Dark Hero zu den neuen ASUS-Mainboards, die der Hersteller auf der CES vorgestellt hatte. Das ROG Crosshair X870E Dark Hero haben wir in unsere Redaktion hereinbekommen, werden dieses wie gewohnt testen und natürlich mit dem ursprünglichen ROG Crosshair X870E Hero (Test) vergleichen.
Es ist nicht das erste Mal, dass ASUS bei einem Produkt den "Dark Hero"-Zusatz verwendet. Vor mehr als fünf Jahren wurde das ROG Crosshair VIII Dark Hero (Test) mit dem X570-Chipsatz für AMDs AM4-Prozessoren ins Portfolio aufgenommen. Dessen X570-Chipsatz wurde nicht semi-passiv oder sogar aktiv auf Temperatur gehalten , sondern rein passiv, wie es auch bei den aktuellen Mainboards der Fall ist. Auch das neue ROG Crosshair X870E Dark Hero ändert daran natürlich nichts.
Das bereits ordentlich ausgestattete ROG Crosshair X870E Hero hat ASUS an vielen Stellen aufgebohrt und dem ROG Crosshair X870E Dark Hero eine noch bessere Ausstattung spendiert. Besonders auffällig ist die Rückkehr des PCIe-Release-Buttons. ASUS hat demnach deutlichen Abstand vom PCIe-Release-Slim-Feature genommen, das auch wir in der Vergangenheit kritisieren mussten. Der VRM-Bereich wurde verbessert, zudem bleibt es bei zwei RJ45-LAN-Ports, doch ASUS bietet an dieser Stelle nun auch 10 GbE an. Gänzlich neu ist der AIO-Connector, auf den wir natürlich auch eingehen werden.
Der silberne Bereich mit dem ROG-Logo vom ROG Crosshair X870E Hero musste beim neuen Dark Hero (passend zum Namen) weichen und ist somit schwarz und dunkel. Auch sind nun alle M.2-Kühler ohne Schraubendreher entfernbar, was den Komfort deutlich steigert. Geblieben sind der große Lighting-Effekt und der Crosshair-Schriftzug auf dem I/O-Panel-Cover.
Die technischen Eigenschaften
Das ASUS ROG Crosshair X870E Dark Hero wurde mit folgenden technischen Eigenschaften versehen:
| Hersteller und Bezeichnung | ASUS ROG Crosshair X870E Dark Hero |
|---|---|
| Mainboard-Format | ATX |
| CPU-Sockel | AM5 (LGA1718, für Ryzen 7000/8000/9000) |
| Stromanschlüsse | 1x 24-Pin ATX 2x 8-Pin EPS12V 1x 8-Pin PCIe |
| VRM-Ausstattung | 24 Phasen (20+2+2) Spannungswandler: 20x Infineon PMC41430 (VCore, 110A) 2x Infineon PMC41430 (SoC, 110A) 2x Infineon PMC41420 (Misc, 90A) PWM-Controller: 1x ASP2205 (XDPE192C3B, max. 12 Phasen, für VCore und SoC) 1x RichTek RT3672JE (max. 2 Phasen, für Misc) |
| Preis | ab 699 Euro |
| Webseite | ASUS ROG Crosshair X870E Dark Hero |
| Southbridge-/CPU-Features | |
| Chipsatz, Kühlung | AMD X870E Chipsatz, 2x Promontory21, passiv |
| Speicherbänke und Typ | 4x DDR5 UDIMM (Dual-Channel), max. 9.600 MHz (Ryzen 8000, 1DPC) |
| Speicherausbau | max. 256 GByte (mit 64-GByte-UDIMMs) |
| Onboard-Features | |
| PCI-Express | 1x PCIe 5.0/4.0 x16 (x16/x8/x4): Mit Ryzen 7000/9000 bis PCIe 5.0 x16 Mit Ryzen 8700/8600/8400 bis PCIe 4.0 x8 Mit Ryzen 8500/8300 bis PCIe 4.0 x4 1x PCIe 5.0/4.0 x16 (x8/x4): Mit Ryzen 7000/9000 bis PCIe 5.0 x8 Mit Ryzen 8700/8600/8400 bis PCIe 3.0 x4 Mit Ryzen 8500/8300 bis PCIe 3.0 x4 |
| Storage-Schnittstellen | 2x SATA 6GBit/s über AMD X870E 2x SATA 6GBit/s über ASMedia ASM1162 Ryzen 7000/9000: 2x M.2 M-Key bis PCIe 5.0 x4 (1x shared) Ryzen 8700/8600/8400: 2x M.2 M-Key bis PCIe 4.0 x4 (1x shared) Ryzen 8500/8300: 1x M.2 M-Key bis PCIe 4.0 x4 2x M.2 M-Key bis PCIe 4.0 x4 über AMD X870E 1x M.2 M-Key (2230) bis PCIe 4.0 x2 über AMD X870E |
| USB | CPU: 2x USB 3.2 Gen2 (2x extern) Chipsatz: 2x USB 3.2 Gen2x2 (2x intern, 1x bis 60W PD) 7x USB 3.2 Gen2 (7x extern) 6x USB 2.0 (6x intern) Realtek RTS5411S: 4x USB 3.2 Gen1 (4x intern) ASMedia ASM4242: 2x USB4 (40 GBit/s, 2x extern) |
| Grafikschnittstellen | 1x HDMI 2.1 2x DisplayPort 1.4 (über 2x USB4) |
| WLAN / Bluetooth | WiFi 802.11a/b/g/n/ac/ax/be über MediaTek MT7927, Tri-Band, max. 6,5 GBit/s, Bluetooth 5.4 |
| Thunderbolt | - |
| LAN | 1x 5 GBit/s-LAN (Realtek RTL8126) 1x 10 GBit/s-LAN (Realtek RTL8127) |
| BIOS-ROM-Größe | 1x 64 MB |
| Audio-Codec und Anschlüsse | 8-Channel Realtek ALC4082 Codec ESS Sabre ES9219 Quad DAC 2x 3,5 mm Audio-Jacks 1x TOSLink |
| LED-Beleuchtung | 3x 3-Pin ARGB-Header |
| FAN- und WaKü-Header | 1x 4-Pin CPU-FAN-Header 1x 4-Pin CPU-OPT-Header 1x 4-Pin AIO-Pump-Header 4x 4-Pin Chassis-FAN-Header 1x 4-Pin W_Pump+-Header 1x AIO Q-Connector |
| Onboard-Komfort | Intern: Status-LEDs, Power-Button, Flex-Key-Button, Retry-Button, Diagnostic-LED, Alteration-Mode-Switch, PCIe-Release-Button Extern: Clear-CMOS-Button, Flash-BIOS-Button |
| Herstellergarantie | 3 Jahre (nur über Händler) |
Das mitgelieferte Zubehör
- Quick-Start-Guide
- 2T2R-WLAN-Antenne
- vier SATA-Kabel
- M.2-Wärmeleitpad (22110)
- zwei M.2-Schrauben für das DIMM.2-Modul
- Q-Connector
- drei M.2 Q-Slide
- fünf M.2-Gummi-Abstandshalter
- M.2-Gummi-Abstandshalter für M.2-Backplate
- ROG-RAM-Lüfter-Kit
- ROG-Flaschenöffner
- ROG-Sticker
- ROG-Dankkarte
Das mitgelieferte Zubehör fällt ähnlich umfangreich aus. Abseits des Quick-Start-Guides und der frei positionierbaren WLAN-Antenne gibt ASUS auch vier SATA-Kabel, diverses M.2-Zubehör, den Q-Connector, das RAM-Lüfter-Kit, einen ROG-Flaschenöffner, die ROG-Dankkarte und natürlich einige ROG-Sticker mit auf den Weg. Der USB-Stick wurde von ASUS gestrichen, sodass sämtliche Treiber und auch die Software über die ASUS-Webseite bezogen werden müssen.