Seite 4: Bios

Wie bei den meisten aktuellen Mainboards gibt es auch beim Gigabyte G1.Sniper M3 ein UEFI-BIOS. Wir haben einen USB-Stick und Q-Flash genutzt, um das BIOS auf Version F10b zu aktualisieren. Das Flashen ist aber auch über Windows bzw. DOS möglich. Q-Flash erscheint uns allerdings als schnellster und sicherster Weg. In der Regel ist ein BIOS-Update nicht empfehlenswert, wenn das System gut funktioniert - schließlich gibt es immer ein Restrisiko. Dank der beiden separaten BIOS-Chips ist das Gigabyte-Mainboard aber gut auf den Fall der Fälle vorbereitet.

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Während des Hochfahrens gelangt man mit Drücken der Entf-Taste in das BIOS. Gigabyte hat das BIOS 3D BIOS getauft, denn verschiedene Bereiche des Mainboards können zum Aufruf von BIOS-Funktionen einfach angeklickt werden. Unter "Erweitert" verbirgt sich eine traditionellere Benutzeroberfläche.

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Mit dieser Benutzeroberfläche lassen sich dann verschiedene Registerkarten aufrufen: M.I.T., System, BIOS Features, Peripherals, Power sowie Save & Exit. Q-Flash dient wie erwähnt der Aktualisierung des BIOS.

M.I.T. dient vor allem der Anpassung von Frequenzen und Spannungen und ist damit für Übertakter besonders relevant.

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Unter System lassen sich Basis-Einstellungen wie Sprache, Uhrzeit und Datum ändern. Außerdem können SATA-Ports aktiviert bzw. deaktiviert werden.

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BIOS Features ermöglicht es unter anderem, die Bootreihenfolge festzulegen.

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Der Peripherals-Reiter stellt Einstellungen der verschiedenen Chips bereit - darunter sind SATA-, USB-, Grafik- und Sound-Settings. Der SATA-Controller sollte in der Regel im AHCI-Modus betrieben werden, um eine optimale Leistung zu erhalten. Nur bei Problemen ist die IDE-Einstellung als Alternative relevant. Auch der RAID-Betrieb ist möglich.

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Das Power Management lässt detailliert festlegen, wie die Stromsparmodi genutzt werden sollen.

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Save & Exit ist selbsterklärend - Änderungen können gespeichert werden. Settings können auch in Profile gesichert bzw. daraus aufgerufen werden.