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Test: MSI Z77A-GD65 - Preis-Leistungs-Tipp mit Z77-Chipsatz

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Seite 1: Test: MSI Z77A-GD65 - Preis-Leistungs-Tipp mit Z77-Chipsatz

msi z77 gd65 teaser kleinNachdem wir bereits das größere MSI Z77A-GD80 auf dem Prüfstand hatten, wird nun die etwas kleinere GD65-Variante auf Herz und Nieren getestet. Da derzeit der Z77-Chipsatz mit dem Sockel 1155 das Maß aller Dinge ist und der ambitionierte Spieler gern übertaktet, suchen viele Anwender nach einem preisgünstigen Mainboard mit guten Funktionen. Ob das 145 Euro teure Board auch gegen die Mainboards der Oberklasse bestehen kann, wird unser Test ebenso zeigen, wie ein Vergleich gegen die preisgünstigeren Konkurrenten derselben Liga.

Beim ersten Aufeinandertreffen fällt auf, dass das MSI-Mainboard in der Farbgebung sehr schlicht gehalten wurde. So dominieren auf dem ATX-Board hauptsächlich Schwarz und Blau. Die drei blauen PCIe-x16-Schnittstellen im PCIe-3.0-Standard bieten für ein CrossFireX- oder SLI-Gespann-, die vier PCIe-2.0-x1 Slots für kleinere Erweiterungskarten ausreichend Platz. Möchte man PCIe-3.0 nutzen, ist wie immer eine Ivy-Bridge-CPU notwendig. Wird stattdessen ein Sandy-Bridge-Prozessor eingebaut, steht nur die PCIe-2.0-Bandbreite zur Verfügung. Für Festplatten, SSDs und optische Laufwerke stehen insgesamt acht SATA-Schnittstellen zur Verfügung, vier davon entsprechen dem SATA6G-Standard, welche auch mittels RAID in 0/1/5 oder 10 konfigurierbar sind.

MSI zielt mit diesem Board auf die Gamer, die auf Luxus-Features wie einen mSATA-Steckplatz, Bluetooth, WLAN oder besondere externe Erweiterungsschnittstellen wie Thunderbolt verzichten können. Wichtig ist die Erweiterbarkeit mit Grafik- und Soundkarten sowie eine entsprechende Speicherbestückung - und natürlich Overclockingfunktionen. Aber auch die integrierte Grafiklösung bietet mit VGA, DVI und HDMI eine Vielzahl von Möglichkeiten, Monitore anzuschließen. Einen Displayport-Anschluss bietet das GD65 allerdings nicht. Ferner stehen auch zahlreiche USB-3.0 und 2.0-Ports zur Verfügung. Für 145 Euro bekommt man somit eine Menge geboten.

Das Testboard in der Übersicht:

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Das MSI Z77-GD65
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Der Karton

Für einen ersten Überblick haben wir die Funktionen des MSI-Boards in einer Tabelle festgehalten:

Die Daten des MSI Z77A-GD65 Professional in der Übersicht
Hersteller und
Bezeichnung
MSI Z77A-GD65
Straßenpreis ca. 161 EUR (Amazon)
Homepage www.msi-technology.de
Northbridge-/CPU-Features
Chipsatz Intel Z77 Chipsatz
Speicherbänke und Typ 4x DDR3 (Dual-Channel)
Speicherausbau max. 32 GB (mit 8-GB-DIMMs)
SLI / CrossFire AMD CrossFireX, NVIDIA SLI, Lucidlogix Virtu MVP
Onboard-Features
PCI-Express 3x PCIe 3.0 x16 (x16/0/0), (x8/x8/0) oder (x8/x4/x4)
4x PCIe 2.0 x1
PCI -
Serial-ATA-, SAS- und 
ATA-Controller

2x SATA 6 Gb/s (ASM1061)
2x SATA 6 Gb/s RAID 0/1/5/10 (Z77)
4x SATA 3 Gb/s RAID 0/1/5/10 (Z77)

USB Intern: 2x USB 3.0 (Z77), 6x USB 2.0 über Header
Extern: 2x USB 3.0 (Z77), 4x USB 2.0
Grafikschnittstellen 1x VGA, 1x DVD-D, 1x HDMI
WLAN / Bluetooth -
Firewire VIA VT6315N
LAN 1x Gigabit-LAN (Intel 82579V)
Audio 7.1-Channel Realtek ALC898 Audio Codec mit
Blu-ray-Audio-Unterstützung und THX TruStudio

Folgender Lieferumfang ist beim Mainboard mit enthalten:

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Die Packungsbeilagen zum Mainboard

Folgende Zugaben konnten wir zählen:

  • Bedienungsanleitung und Quick-Start in mehreren Sprachen, auch in Deutsch
  • I/O-Blende
  • Treiber-CD
  • flexible SLI-Brücke
  • 4x SATA-Datenkabel
  • 2x SATA-Stromkabel

Das Zubehör ist vom Umfang für die meisten Anwender ausreichend. Externe Einschübe oder Erweiterungskarten mit USB-Anschlüssen sind nicht mit enthalten. Effektiv besitzt das Board also vier der schnellen USB-3.0-Ports.

 

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Kommentare (25)

#16
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Registriert seit: 04.05.2001
Hannover
Chefredakteur
Beiträge: 31060
Zitat Gubb3L;20341999
wenn er nicht die z.b 4,6ghz @ 1,25V booted ist er schlechter als nen gewisser schnitt oder halt eben besser oder erfüllt zumindest einen mindeststandart. Dann testet ihr kurz ob er mit z.b. 1,21 oder so (iwas um die 0,03-0,05V weniger immer noch booted und man kann sagen das es ein sehr gutes oc board ist und hat durch das formula direkt sogar noch nen vergleichwert.)
Das Prinzip ist verständlich und wäre sicherlich auch geeignet, um eine Einschätzung zu treffen, ob unsere CPU in Board A oder Board B mehr Spannung zum Laufen benötigt oder "stabiler" läuft - das Problem an der Sache ist nur, dass die ausgelesene Spannung an der CPU nicht hundertprozentig identisch sein muss mit dem, was tatsächlich an Spannung anliegt.

Manche Boards zeigen z.B. 1,18 V an, aber anhand des Stromverbrauchs kann man schon erahnen, dass dort evtl. 1,25 V oder sogar mehr anliegen müssten. Um da also valide zu sagen, dass Board A tatsächlich mehr Spannung bräucht als Board B, müssten wir auch noch die tatsächlich an der CPU anliegende Spannung messen - und zwar nicht mit Tools, sondern per Multimeter. Bei einigen Boards geht das ja noch einfach durch die vorhandenen Messpunkte - aber bei anderen sind diese halt nicht vorhanden. Dann haben wir ein Problem ;)

Overclocking ist recht schwer zu generalisieren. Auch würde ein Ergebnis bei uns (Board A ist besser als Board B, weil es weniger Spannung bei 4,6 GHz braucht) ja nicht unbedingt bedeuten, dass das bei allen Boards so ist. Wie bei einer CPU gibt es auch bei Mainboards Fertigungsschwankungen, die gerade im Bereich der Überlastung auftreten, aber wahrscheinlich im Standardbetrieb gar nicht auffallen.

Insofern ist die Frage, ob es sich lohnt, wenn wir X Stunden mehr Arbeit reinstecken und das Ergebnis dann am Ende vielleicht nur eine andere Aussage trifft, die aber vielleicht genauso fehleranfällig ist. Wir versuchen momentan halt mit der vorliegenden CPU einen möglichst hohen stabilen Takt zu erreichen (was mehr oder weniger nur zeigen soll: Das Board ist in der Lage, eine CPU möglichst stark zu übertakten, weil es Spannungen und Taktfrequenzen anfahren kann). Dass der Overclocker zu Hause natürlich seine CPU erst einmal genau auseinandernimmt und protokolliert, bei welchem Takt sie welche Spannungen benötigt, ist eine andere Sache.
#17
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Registriert seit: 03.05.2007
Gießen / Exil-Münchner
la famiglia della banana
Beiträge: 13140
MSIs Aussage zu den Phasen ist wirklich widersprüchlich. Die erste Spule links unten am Sockel scheint aber kleiner zu sein als die anderen. Vielleicht wird die von MSI separat gerechnet?

Mir gefällt bei dem Test, dass ihr die "Eco"-States einschaltet und vergleicht und dann noch mal mit deaktivieren OnBoard-Komponenten. Manche Boards wie das MSI schalten die C-States aus, wenn man den Multi verändert, das kann man schnell übersehen.
#18
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Registriert seit: 13.04.2006
Nehr'esham
Kapitän zur See
Beiträge: 29762
Zitat dbode;20340541
Hallo zusammen, Holger hat die Fehler mittlerweile ja ausgebessert. Bei der Spannungsversorgung ist es allerdings so, dass hier klar 12 Phasen vorhanden sind, 10+1 passt also nicht wirklich. Ich nehme an, dass es 10 Phasen für die CPU sind und zwei Phasen für den Uncore-Bereich.

Es sollte eine 8+2+1+1 Konfiguration sein. Also 8 Phasen für die CPU-Kerne, zwei für VAXG und jeweils eine für VSA und VTT. Eventuell auch zwei für VSA und nur eine für VAXG, da bin ich mir gerade nicht sicher... weil man es ohne nachzumessen schwer am PCB ablesen kann :fresse:
#19
Registriert seit: 15.01.2006
CH
Hauptgefreiter
Beiträge: 234
Auf der Seite 2 steht nach VGA, DVD. Sollte wohl DVI heissen. Einen DVD-Anschluss am Mainboard wäre natürlich auch interessant. ;-)
#20
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Registriert seit: 28.12.2006
Chicago
Flottillenadmiral
Beiträge: 4210
Das Z77 MPower find ich eindeutig besser und das kostet auch nicht mehr.
#21
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Registriert seit: 28.11.2004

Admiral
Beiträge: 13093
Zitat DrOwnz;20340361
ich finds für nen P/L Tipp absolut überteuert


haha, ich auch
#22
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Registriert seit: 10.05.2001
Hamburch
Hauptgefreiter
Beiträge: 227
Zitat bawder;20350541
haha, ich auch


Und davon einmal abgesehen auch noch reichlich mies ausgestattet...
Hat man MSI die USB3-Zusatzchips weg genommen, frag ich mich...
#23
Registriert seit: 24.07.2006
Süddeutschland
Matrose
Beiträge: 29
Habe das Board jetzt seit fast einem Jahr im Einsatz und bereue den Schritt nicht. Beim Wechsel auf Ivy Bridge hatte ich ein paar Vorstellungen wie mein neues Board aussehen sollte: grundsätzlich sparsam, kein High End welches ich nicht (mehr) brauche, keine Chips von Marvell, kein mSATA. Der Netzwerkchip von Intel (statt Realtek o.ä.) war noch ein weiteres Plus. Und weil ich das Board auch noch wunderhübsch finde, fiel die Wahl damals auf das GD65.

Ein weiterer Vorteil für mich als Nutzer der Sandy Bridge ausgelassen hatte, war das Tool "ClickBIOS". Ohne Reboot lassen sich die aktuellen Einstellungen anschauen und ändern. Ist sehr praktisch, wenn man mit einer Technologie noch nicht vertraut ist und sich die Besonderheiten eines neuen Chipsatzes erst aneignen muß. Und auch wenn die Software nicht perfekt ist (lange Ladezeiten), ist sie trotzdem noch deutlich besser als der Schrott den ich von ASUS oder Gigabyte gewohnt war.

Das Board (und der Hersteller MSI) hat zumindest mich so überzeugt, das ich mir für meinen Fileserver noch ein MSI B75MA-P45 (I3-3225) zugelegt habe, und auch damit sehr zufrieden bin.

Grüße, Lostgrip
#24
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Registriert seit: 20.06.2004
Ruhrgebiet
Fregattenkapitän
Beiträge: 2859
Zitat thom_cat;20340275
wie immer schicker idle verbrauch beim msi :)


Kann ich nur zustimmen. Mich hätte aber ein Vergleich mit älteren P67/Z68 Mainboards gefreut. Vor allem der Unterschied zum, von Hardwareluxx vor einiger Zeit ebenfalls getesteten, MSI P67A-GD65 wäre interessant gewesen.
#25
customavatars/avatar161675_1.gif
Registriert seit: 13.09.2011

Flottillenadmiral
Beiträge: 5548
Ich finde ja, zukünftige Mainboards Tests sollten genauer auf die Stromversorgung eingehen. Einfach nur vom Datenblatt 10+1 Phasen ablesen, finde ich für den Anspruch dieser Seite nicht mehr ausreichend. Also bitte das nächste mal, Heatsink/Kühler abnehmen und sich die Mosfets, Treiber und Phasen näher anschauen, gegebenenfalls jemanden zur Hilfe nehmen der sich mit Mainbaord Elektronik auskennt. Manche Hersteller tricksen nämlich zu gerne mit Dual Output und sogenannten Doubler um die Phasenzahl zu erhöhen. Danke sonst super Review.
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