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Test: MSI Z77A-GD65 - Preis-Leistungs-Tipp mit Z77-Chipsatz

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Seite 5: Windows Utilities

MSI liefert zu dem Z77A-GD65 ein umfassendes Control Center mit. Hier lassen sich umfangreiche Übertaktungsmöglichkeiten vornehmen und dies sogar per Monitoring aufzeichnen. Wem das noch nicht genug ist, kann mittels einer App für iPhone oder Android im WLAN auf sein Mainboard zugreifen. Die dazu notwendige App ist im iTunes-Store bzw. im PlayStore kostenfrei erhältlich. Nachfolgend gehen wir darauf etwas weiter ein:

ccenter2
Das Control Center von MSI

Dies ist die Hauptübersicht. Hier lassen sich eine Vielzahl von Spannungen und Taktraten im laufenden Windows-Betrieb verändern, ohne dass ein Neustart notwendig ist. Bei der rechts ausklappbaren Informationstabelle hat man stets alle Spannungen, Temperaturen und Lüfterumdrehungen im Blickfeld.

ccenter ocgenie2
Das "OC-Genie" findet die optimalen Übertaktungseigenschaften heraus

Mit diesem Tool lassen sich per "OC-Genie" die Werte für eine optimale Übertaktung ermitteln. In der Praxis zeigt dies uns jedoch, dass unserem Testsystem nicht mehr als 4,2 GHz zugetraut werden. Wir haben uns daher für eine manuelle Übertaktung bis auf 4,6 GHz entschieden.

ccenter green2
Smart Fan Control nach den eigenen Vorgaben

Der rosa Kreis lässt sich mit der Maus in jede Position bewegen und gestattet somit die Anpassung der Lüfterdrehzahlen in Verbindung mit der CPU-Temperatur. Die Lautstärke der angeschlossenen Lüfter sinkt hörbar und wird kaum noch wahrgenommen. In den warmen Sommermonaten sollte dies jedoch wieder erhöht werden, um einen Wärmestau im Gehäuse zu vermeiden.

ccenter led2
Beleuchtete CPU-Phasen

Diese Registerkarte befasst sich nur mit dem An- und Abschalten der LEDs für die acht CPU-Phasen. Es liegt am eigenen Geschmack, ob die LEDs blau leuchten sollen oder ob es eher nicht gewünscht wird.

ccenter record2
Monitoring mit Aufzeichnung zahlreicher Takt- und Spannungsraten

Um die getätigten Einstellungen im BIOS besser überwachen zu können, können sämtliche Takt- und Spannungsraten in einem Liniendiagramm angezeigt und auch in vorher festgelegten Intervallen aufgezeichnet werden. Der kleinste Wert beträgt 5 Minuten und lässt sich bis hoch auf 60 Minuten verändern.

ccenter mobile2
Steuerung des Command Center per Smartphone

Wer hier noch eins draufsetzen will, installiert sich den Remote Server und die passende App auf sein Apple- bzw. Android-Smartphone oder iPad. Dann lassen sich sämtliche Einstellungen auch per WLAN vornehmen.

ccenter bios2
Wechsel zwischen Control Center und BIOS

Jederzeit lässt sich zwischen dem Control Center und dem BIOS auf der Schaltfläche oben rechts hin und her wechseln. Es steht jedoch dort nur ein begrenzter Funktionsumfang zur Verfügung. Man kann zwar alles einsehen, aber nicht viel ändern. Daher sollte man eher zwecks Modifikationen das Control Center nutzen, bzw. bei einem Reboot die Taste "DEL" beim Startvorgang zum Zugang ins native BIOS drücken.

 

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Kommentare (25)

#16
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Registriert seit: 04.05.2001
Hannover
Chefredakteur
Beiträge: 31028
Zitat Gubb3L;20341999
wenn er nicht die z.b 4,6ghz @ 1,25V booted ist er schlechter als nen gewisser schnitt oder halt eben besser oder erfüllt zumindest einen mindeststandart. Dann testet ihr kurz ob er mit z.b. 1,21 oder so (iwas um die 0,03-0,05V weniger immer noch booted und man kann sagen das es ein sehr gutes oc board ist und hat durch das formula direkt sogar noch nen vergleichwert.)
Das Prinzip ist verständlich und wäre sicherlich auch geeignet, um eine Einschätzung zu treffen, ob unsere CPU in Board A oder Board B mehr Spannung zum Laufen benötigt oder "stabiler" läuft - das Problem an der Sache ist nur, dass die ausgelesene Spannung an der CPU nicht hundertprozentig identisch sein muss mit dem, was tatsächlich an Spannung anliegt.

Manche Boards zeigen z.B. 1,18 V an, aber anhand des Stromverbrauchs kann man schon erahnen, dass dort evtl. 1,25 V oder sogar mehr anliegen müssten. Um da also valide zu sagen, dass Board A tatsächlich mehr Spannung bräucht als Board B, müssten wir auch noch die tatsächlich an der CPU anliegende Spannung messen - und zwar nicht mit Tools, sondern per Multimeter. Bei einigen Boards geht das ja noch einfach durch die vorhandenen Messpunkte - aber bei anderen sind diese halt nicht vorhanden. Dann haben wir ein Problem ;)

Overclocking ist recht schwer zu generalisieren. Auch würde ein Ergebnis bei uns (Board A ist besser als Board B, weil es weniger Spannung bei 4,6 GHz braucht) ja nicht unbedingt bedeuten, dass das bei allen Boards so ist. Wie bei einer CPU gibt es auch bei Mainboards Fertigungsschwankungen, die gerade im Bereich der Überlastung auftreten, aber wahrscheinlich im Standardbetrieb gar nicht auffallen.

Insofern ist die Frage, ob es sich lohnt, wenn wir X Stunden mehr Arbeit reinstecken und das Ergebnis dann am Ende vielleicht nur eine andere Aussage trifft, die aber vielleicht genauso fehleranfällig ist. Wir versuchen momentan halt mit der vorliegenden CPU einen möglichst hohen stabilen Takt zu erreichen (was mehr oder weniger nur zeigen soll: Das Board ist in der Lage, eine CPU möglichst stark zu übertakten, weil es Spannungen und Taktfrequenzen anfahren kann). Dass der Overclocker zu Hause natürlich seine CPU erst einmal genau auseinandernimmt und protokolliert, bei welchem Takt sie welche Spannungen benötigt, ist eine andere Sache.
#17
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Registriert seit: 03.05.2007
Gießen / Exil-Münchner
la famiglia della banana
Beiträge: 13094
MSIs Aussage zu den Phasen ist wirklich widersprüchlich. Die erste Spule links unten am Sockel scheint aber kleiner zu sein als die anderen. Vielleicht wird die von MSI separat gerechnet?

Mir gefällt bei dem Test, dass ihr die "Eco"-States einschaltet und vergleicht und dann noch mal mit deaktivieren OnBoard-Komponenten. Manche Boards wie das MSI schalten die C-States aus, wenn man den Multi verändert, das kann man schnell übersehen.
#18
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Registriert seit: 13.04.2006
Nehr'esham
Kapitän zur See
Beiträge: 29263
Zitat dbode;20340541
Hallo zusammen, Holger hat die Fehler mittlerweile ja ausgebessert. Bei der Spannungsversorgung ist es allerdings so, dass hier klar 12 Phasen vorhanden sind, 10+1 passt also nicht wirklich. Ich nehme an, dass es 10 Phasen für die CPU sind und zwei Phasen für den Uncore-Bereich.

Es sollte eine 8+2+1+1 Konfiguration sein. Also 8 Phasen für die CPU-Kerne, zwei für VAXG und jeweils eine für VSA und VTT. Eventuell auch zwei für VSA und nur eine für VAXG, da bin ich mir gerade nicht sicher... weil man es ohne nachzumessen schwer am PCB ablesen kann :fresse:
#19
Registriert seit: 15.01.2006
CH
Hauptgefreiter
Beiträge: 234
Auf der Seite 2 steht nach VGA, DVD. Sollte wohl DVI heissen. Einen DVD-Anschluss am Mainboard wäre natürlich auch interessant. ;-)
#20
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Registriert seit: 28.12.2006
Chicago
Flottillenadmiral
Beiträge: 4210
Das Z77 MPower find ich eindeutig besser und das kostet auch nicht mehr.
#21
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Registriert seit: 28.11.2004

Admiral
Beiträge: 13026
Zitat DrOwnz;20340361
ich finds für nen P/L Tipp absolut überteuert


haha, ich auch
#22
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Registriert seit: 10.05.2001
Hamburch
Hauptgefreiter
Beiträge: 227
Zitat bawder;20350541
haha, ich auch


Und davon einmal abgesehen auch noch reichlich mies ausgestattet...
Hat man MSI die USB3-Zusatzchips weg genommen, frag ich mich...
#23
Registriert seit: 24.07.2006
Süddeutschland
Matrose
Beiträge: 29
Habe das Board jetzt seit fast einem Jahr im Einsatz und bereue den Schritt nicht. Beim Wechsel auf Ivy Bridge hatte ich ein paar Vorstellungen wie mein neues Board aussehen sollte: grundsätzlich sparsam, kein High End welches ich nicht (mehr) brauche, keine Chips von Marvell, kein mSATA. Der Netzwerkchip von Intel (statt Realtek o.ä.) war noch ein weiteres Plus. Und weil ich das Board auch noch wunderhübsch finde, fiel die Wahl damals auf das GD65.

Ein weiterer Vorteil für mich als Nutzer der Sandy Bridge ausgelassen hatte, war das Tool "ClickBIOS". Ohne Reboot lassen sich die aktuellen Einstellungen anschauen und ändern. Ist sehr praktisch, wenn man mit einer Technologie noch nicht vertraut ist und sich die Besonderheiten eines neuen Chipsatzes erst aneignen muß. Und auch wenn die Software nicht perfekt ist (lange Ladezeiten), ist sie trotzdem noch deutlich besser als der Schrott den ich von ASUS oder Gigabyte gewohnt war.

Das Board (und der Hersteller MSI) hat zumindest mich so überzeugt, das ich mir für meinen Fileserver noch ein MSI B75MA-P45 (I3-3225) zugelegt habe, und auch damit sehr zufrieden bin.

Grüße, Lostgrip
#24
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Registriert seit: 20.06.2004
Ruhrgebiet
Fregattenkapitän
Beiträge: 2859
Zitat thom_cat;20340275
wie immer schicker idle verbrauch beim msi :)


Kann ich nur zustimmen. Mich hätte aber ein Vergleich mit älteren P67/Z68 Mainboards gefreut. Vor allem der Unterschied zum, von Hardwareluxx vor einiger Zeit ebenfalls getesteten, MSI P67A-GD65 wäre interessant gewesen.
#25
customavatars/avatar161675_1.gif
Registriert seit: 13.09.2011

Flottillenadmiral
Beiträge: 5548
Ich finde ja, zukünftige Mainboards Tests sollten genauer auf die Stromversorgung eingehen. Einfach nur vom Datenblatt 10+1 Phasen ablesen, finde ich für den Anspruch dieser Seite nicht mehr ausreichend. Also bitte das nächste mal, Heatsink/Kühler abnehmen und sich die Mosfets, Treiber und Phasen näher anschauen, gegebenenfalls jemanden zur Hilfe nehmen der sich mit Mainbaord Elektronik auskennt. Manche Hersteller tricksen nämlich zu gerne mit Dual Output und sogenannten Doubler um die Phasenzahl zu erhöhen. Danke sonst super Review.
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