Seite 3: Detailbetrachtung (2)

Durch den vernickelten Kupfer-Kühlerboden verlaufen nebeneinander fünf 6-mm-Heatpipes. Während drei Heatpipes stark in Richtung des Kühlfinnen gebogen sind, hat DeepCool die beiden übrigen Heatpipes deutlich schwächer gebogen. Dadurch können die Heatpipes gestaffelt in die Kühlrippen geführt werden. Die Montagebrücke sitzt bereits bei der Auslieferung am Kühler. 

Auf einer Seite des Kühlers wird unter dem blasend montierten Lüfter das A-RGB-Kabel vom Kühlerdeckel nach unten geführt. Die beiden 140-mm-Lüfter vom Typ TF140S PWM arbeiten PWM-gesteuert in einem Drehzahlbereich von 500 bis 1.200 U/min. 

Auf Intels Mainstream-Sockeln wird die Backplate mit Montagebolzen gesichert. Auf denen sind wiederum die Montagestege mit Rändelmuttern zu befestigen. Der Kühler wird darauf aufgesetzt und mit den beiden gefederten Schrauben auf den Montagestegen fixiert. Dafür müssen die beiden Lüfter zwangsläufig abgenommen werden. 

Auch mit Lüftern bleibt auf der Testplattform genug Abstand zu den RAM-Slots. Wozu der Kühler allerdings nicht genug Abstand lässt, das ist der Spannungswandlerkühler oberhalb des CPU-Sockels. Die beiden weit nach außen geführten Heatpipes sitzen auf diesem Kühlkörper auf. Auf dem ASRock Z490 PG Velocita hat nur eine Kante des Kühlerbodens Kontakt zur CPU, die Temperatur schießt dadurch innerhalb von Sekunden auf über 100 °C. Notgedrungen mussten wir deshalb auf ein anderes Testsystem ausweichen. Auf dessen AM4-Mainboard (Gigabyte GA-AB350-Gaming 3) war die Montage unkompliziert möglich. Bei dieser Plattform wird einfach die reguläre AMD-Backplate des Mainboards weiter genutzt und mit DeepCools AMD-Montagematerial kombiniert.