Seite 2: Die Hardware im Detail I

Der Prozessor:

In den beiden anderen Rechnern unserer Buyer's-Guide-Reihe werkelte jeweils ein Prozessor der Core-i3- und -i5-Reihe von Intel. Bei 1500 Euro kann man zur High-End-Serie von Intel greifen. Wir wählten den etwa 275 Euro teuren Intel Core i7-3770K (ausführlicher Test) für unser Vorhaben aus. Dessen vier Kerne bringen es auf eine Geschwindigkeit von jeweils 3,5 GHz und können auf einen 8192 KB großen L3-Zwischenspeicher zurückgreifen. Zudem unterstützt der Prozessor Hyperthreading, er kann also acht Threads mit seinen vier Kernen gleichzeitig bearbeiten. Da er aus der K-Serie von Intel kommt, ist der Multiplikator frei justierbar, somit lässt er sich einfach übertakten. Wer dies nicht möchte, kann auf das "K" verzichten, ein paar Euro sparen und auf das alternativ vorgeschlagene Modell setzen.

Mögliche Alternative:

Weitere CPU-Tests finden sich unter in unserer Prozessoren-Kategorie.

Der Kühlkörper:

Der Boxed-Kühler des Chipriesen musste auch bei dieser Auswahl weichen. Um die Kühlung der CPU kümmert sich jetzt ein Phanteks-Kühler, genauer gesagt der PH-TC14PE, welcher in Sandwich-Bauweise bis zu drei Lüfter aufnehmen kann und auch so schon einige Aluminiumfinnen und insgesamt fünf Kupfer-Heatpipes bereit stellt. Wir schnallten für unsere Tests die beiden mitgelieferten 140-mm-Lüfter auf. Ein heftiger Kühlkörper mit richtig viel Leistungsreserve, die man beim Übertakten des Core i7-3770K gut brauchen kann.

Mögliche Alternativen:

Weitere Kühler-Tests finden sich in unserer Kühlungs-Kategorie.

Das Mainboard:

Beim Untersatz fiel unsere Wahl auf den kleinen Bruder des ASRock Z77 Fatal1ty Professional, welches wir erst vor ein paar Tagen gesondert auf den Prüfstand stellten. Das ASRock Z77 Fatal1ty Performance kann fast mit der gleichen Feature-Liste aufwarten und bringt es auf insgesamt zwei PCI-Express-Grafikkarten-Ports, zwei herkömmliche PCI-Schnittstellen und einen zusätzlichen PCI-x4-Steckplatz. Auch zahlreiche USB-3.0- und SATA-III-Ports sind mit von der Partie. Leicht zu erreichende Power- und Reset-Buttons direkt auf der Platine und Status-LEDs sind ebenfalls anzutreffen. Zudem bringt das Board gute Overclocking-Funktionen und ein gutes UEFI-Bios mit. Grund genug für uns, auf diese Platine zu setzen.

Mögliche Alternativen:

Weitere Mainboard-Tests finden sich in unserer Mainboard-Kategorie.

Der Arbeitsspeicher:

Bei einem Gaming-Rechner machen 16 GB Arbeitsspeicher derzeit noch wenig Sinn. Ein Grund, weswegen wir nicht zu einer größeren Ausstattung griffen. Um dennoch für eine kleine Aufwertung zu sorgen, verbauten wir 1866 MHz schnelle Module. Die Viper-3-Module aus dem Hause Patriot Memory besitzen dabei einen schicken Heatspreader, passen aber dennoch unter unseren mächtigen CPU-Kühler. Platzprobleme gab es damit nicht. Durch den etwas schnelleren Speichertakt profitiert die Gesamtsystemperformance - und man könnte die Viper-3-Module auch noch weiter übertakten.

Mögliche Alternativen:

Weitere RAM-Tests finden sich in unserer Arbeitsspeicher-Kategorie.

Der Prozessor, dessen Kühler und die beiden DDR3-Module sind verbaut. Das Grundgerüst steht. Stecken wir nun die restlichen Komponenten hinzu.