Seite 5: Impressionen (3)

Nimmt man das aufwendig gestaltete Kühlsystem von unserem Testmuster herunter, so kommt lediglich ein Standard-Layout zum Vorschein.

Dieses misst knapp 20 cm in seiner Länge. Zur theoretisch besseren Kühlung des Grafikprozessors wurde die GPU um 45 ° gedreht. Die Spannungsversorgung wird über 4+2-Phasen realisiert. 

Damit auch die hitzigen Spannungswandler und die Speicherchips einen möglichst kühlen Kopf bewahren können, spendierte PowerColor ihnen ebenfalls passive Kühlkörper. Bei den Speicherchips, die aus dem Hause Hynix stammen, beschränkt man sich dabei allerdings auf simple Kupferblöcke. 

Der Kühler selbst nimmt zwei Slots in der Höhe an Platz ein und setzt auf eine großzügig ausgelegte Kupferplatte direkt auf den Grafikprozessor. Davon weg gehen insgesamt vier 6-mm-Heatpipes, die teils zweimal die Bodenplatte passieren, und leiten die Abwärme des Grafikprozessors an die zahlreichen Aluminiumfinnen ab. Um den endgültigen Abtransport muss sich dann die Gehäuse-Kühlung kümmern.