Seite 3: Impressionen (1)

Sieht man von den reinen Leistungsdaten ab, so hat die PowerColor Radeon HD 7850 SCS3 nicht mehr viel mit dem Referenzdesign von AMD gemein. Den Referenzkühler tauschte der Boardpartner gegen ein eigenes Modell aus, das auf den sonst üblichen Radial- oder Axiallüfter verzichtet. 

Um dennoch für halbwegs niedrige Temperaturen zu sorgen, verpasste PowerColor seinem passiven "Pitcairn Pro"-Ableger eine aufwendige Heatpipe-Konstrukton mit insgesamt vier bis zu sechs Millimeter dicken Heatpipes und zahlreichen Aluminiumfinnen. 

Rückseitig hat unser heutiger Testkandidat keine Besonderheiten zu bieten. Die Speicherbausteine wurden auf der Vorderseite der Platine angebracht. Einzig die Farbe erstrahlt nun im knalligen Rot. 

Um die Grafikkarte mit ausreichend Strom zu versorgen, bedarf es eines zusätzlichen 6-Pin-PCI-Express-Stromsteckers. Dieser liefert wie das PCIe-Interface selbst nochmals 75 Watt. Theoretisch könnte die PowerColor Radeon HD 7850 SCS3 damit bis zu 150 Watt aus der Steckdose ziehen. Die maximale Leistungsaufnahme beziffert AMD jedoch auf nur 130 Watt.