Seite 5: Impressionen (3)

EVGA GeForce GTX 680 Classified
EVGA GeForce GTX 680 Classified - Spannungs-Messpunkte

Hier zu sehen sind einige Spannungsmesspunkte. Diese erlauben es die eben erwähnten Spannungen zu überwachen. Dies ist auch nötig, denn die Software kann die per EVBot angelegten Spannungen nicht korrekt auslesen. Leider sind die Pins nicht beschriftet, durch Ausprobieren sind die richtigen Spannungen aber schnell gefunden. Nach eigener Aussage arbeitet EVGA an einem Adapter, der den Zugang zu den Messpunkten auch einfacher machen soll.

Rechts neben den Spannungsmesspunkten ist auch ein BIOS-Schalter zu sehen. Dieser hat drei Stellungen: Normal, OC und LN2. Die Beschriftung gibt bereits Auskunft darüber, wann der Schalter sich in welcher Position befinden sollte. In der OC- und LN2-Einstellung ist das Power-Target von NVIDIA ausgeschaltet und die OCP (Over-Current-Protection) deaktiviert. Für unsere OC-Tests haben wir es bei der Normal-Einstellung belassen. Diese bietet bereits ein Power-Target von 138 Prozent und lässt ausreichend Spielraum die Luftkühlung zu beschäftigen.

EVGA GeForce GTX 680 Classified
EVGA GeForce GTX 680 Classified - hinterer Teil des PCBs

Im hintere Bereich des PCBs finden sich die Strom- und Spannungsversorgung. Auf dem Referenzdesign der GeForce GTX 680 setzt NVIDIA eine 4+2-Phasen-Versorgung ein. Vier Phasen für die GPU und zwei weitere für den Speicher. Bereits auf den ersten Blick wird ersichtlich, dass sich EVGA damit nicht zufriedengibt.

EVGA GeForce GTX 680 Classified
EVGA GeForce GTX 680 Classified - 14-Phasen Spannungsversorgung

Statt dessen setzt man auf 14+3 Phasen. 14 Phasen stehen also der GPU zur Verfügung, drei weitere den insgesamt 16 Speicherchips. Nur mit einer solchen Strom- und Spannungsversorgung ist es möglich, dass die Karte unter LN2 bereits einen GPU-Takt von 2 GHz erreichte.

EVGA GeForce GTX 680 Classified
EVGA GeForce GTX 680 Classified - Kühler

Zuletzt noch ein Blick auf die Kühlung. Diese besteht aus einer Bodenplatte aus Kupfer, einer ebenfalls aus Kupfer gefertigten flachen Heatpipe und dem Heatsink aus Aluminium. Die Abwärme wird von der Bodenplatte aufgenommen und durch die Heatpipe in den Heastink geleitet. Durch diesen bläst der 80-mm-Lüfter die kühle Luft. Die Speicherchips auf der Vorderseite des PCBs und einige Komponenten der Strom- und Spannungsversorgung werden über das massive Gehäuse des Kühlers abgedeckt.