Seite 1: Test: AMD Radeon HD 7770 und 7750

radeon-7770-logoDie Radeon-HD-7900-Serie ist mit den beiden Modellen Radeon HD 7970 und 7950 vorerst abgeschlossen und auch zur Radeon-HD-7800-Serie erwarten wir in naher Zukunft erste Meldungen, doch zunächst konzentriert sich AMD auf den Massenmarkt und präsentiert am heutigen Tage die AMD Radeon HD 7770 und 7750. Lange wurde darüber gerätselt, ob AMD die GCN-Architektur in alle Marktsegmente einführen oder ein weiteres Rebranding vornehmen wird. Nun ist klar, von der kleinsten Einsteiger-Karte bis hin zum High-End-Modell setzt AMD alles auf die GCN-Architektur und die 28-nm-Fertigung. Wir haben uns die beiden Referenzmodelle und auch ein erstes Retail-Modell von XFX etwas genauer angeschaut.

Bevor wir nun näher auf die Radeon HD 7770 und 7750 eingehen, wollen wir uns die Produktplatzierung und Bedeutung dieser Leistungsklasse anschauen.

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Anfang Januar startete AMD die "Southern-Island"-Generation und präsentierte die Radeon HD 7970. Ende Januar folgte die Radeon HD 7950 und nun, 14 Tage später, fügt man der Produktlinie die Radeon-HD-7700-Serie hinzu. Im März, vermutlich zur CeBIT, sollen dann auch die "Pitcairn"-Karten bzw. die Radeon-HD-7800-Serie folgen. Für den Preisbereich unterhalb von 99 US-Dollar bleibt es bei den "Northern-Island"-Karten.

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AMD macht mit "Cape Verde" eine klare Ansage. Man will seine nach eigener Aussage überlegene GCN-Architektur für den kleinen Geldbeutel verfügbar machen. Zwischen "Tahiti" und "Cape Verde" wird sich dann noch "Pitcairn" platzieren.

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Auch wenn immer wieder die High-End-Modelle im Fokus stehen, so machten die Radeon HD 5770 und später wohl auch 6770 mehr als ein Viertel der Verkäufe bei den DirectX-11-Grafikkarten aus. Die erhobenen Daten scheinen bereits ein paar Tage auf dem Buckel zu haben, doch die Tendenz dürfte auch in jüngster Vergangenheit mit der Radeon-HD-6000-Serie nicht anders ausgesehen haben.

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Die Radeon-HD-7700-Serie bringt alles an Technologie mit, das auch schon die Radeon-HD-7900-Serie bietet - natürlich in einigen Bereichen in deutlich abgespeckter Form. So wird natürlich der 28-nm-Prozess eingesetzt und auch die GCN-Architektur wird verwendet, bei den Compute Units, ROPs und der Speicheranbindung werden natürlich Abstriche gemacht.