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Kaum eine Gehäuseserie hat eine solch lange Historie wie Cooler Masters Cosmos-Serie. Das neue Cosmos Alpha soll nun Altbewährtes mit zeitgemäßer Ausstattung verbinden. Cooler Master zielt dabei vorwiegend auf ein hohes Maß an Modularität ab und will neue Maßstäbe setzen.
Das erste Cooler Master Cosmos kam bereits 2007 auf den Markt, die Serie steht also kurz vor ihrem 20. Jubiläum. Mit seinen markanten Griffen und Standschienen aus Aluminium und dem großzügigen Innenraum fand das Flaggschiff-Gehäuse schnell treue Fans. 2012 konnten wir den Nachfolger Cosmos II testen. 2017 und 2018 folgten mit Cosmos C700P und Cosmos C700M zwei stark modernisierte Modelle, die dann z.B. auch Features wie RGB-Beleuchtung und USB-C bieten konnten und bereits ziemlich modular ausgelegt wurden. So ließ sich der Mainboardtray konventionell, invertiert oder mit Ausnutzung des Kamineffekts montieren.
Das Thema Modularität steht beim neuen Cosmos Alpha nun noch stärker im Fokus. Es wurde von Cooler Masters FreeForm 2.0-Designphilosphie geprägt. Dadurch soll es besonders flexibel an die jeweiligen Nutzerbedürfnisse angepasst werden können. Cooler Master bietet dafür auch zusätzliche modulare Komponenten an und stellt Open-Source-Informationen bereit, damit man eigene FreeForm-Elemente erschaffen kann. Das Erbe der Serie wurde dabei nicht vergessen. Äußerlich kann das Cosmos Alpha mit seinen Standschienen und Tragegriffen aus Aluminium sofort als Cosmos-Modell identifiziert werden. Davon ausgehend, ziehen sich Alu-Streifen aber auch über die Front und die Rückwand. Das Grundgerüst fertigt Cooler Master allerdings weiterhin aus Stahl. Optisch prägend ist auch die leuchtstarke A-RGB-Unterbodenbeleuchtung.
Das Cosmos Alpha ist ein ausgewachsenes Flaggschiff-Gehäuse, das entsprechend vielseitig genutzt werden kann. So können bis zu vier 360-mm-Radiatoren gleichzeitig verbaut werden. Für luftgekühlte Systeme ist bemerkenswert, dass drei 120-mm-Lüfter an der Rückwand verbaut werden können. Ein E-ATX- bzw. EEB-Mainboard findet genauso Platz wie gleich zwei ATX-Netzteile. Vier modulare Abdeckungen können zum Verstecken von Kabeln genutzt werden. Der modulare Mainboardtray kann im Gehäuse verschoben werden, sodass sich seine Position optimal an die jeweiligen Bedürfnisse anpassen lässt. Auch eine invertierte Montage ist möglich.
Laut einer ersten Listung kostet das Cosmos Alpha rund 360 Euro. Damit würde es preislich zwischen der UVP von Cosmos C700P (299,90 Euro) und Cosmos C700M (439 Euro) liegen. Cooler Master hat uns zusätzlich zum Gehäuse für die Fotos auch die AiO-Kühlung Core Nex 360 Black ARGB, den 360-mm-Lüfter Sickleflow Edge 360 ARGB und das passiv gekühlte 1.100-W-Netzteil X Silent Edge Platinum 1100 zur Verfügung gestellt.
Cooler Master legt dem Gehäuse eine Anleitung, eine Sortierbox mit Montagematerial, kleinem Schraubendreher und Kabelbindern/Kabelhalterungen, ein Putztuch, vier Lüfterhalterungen, eine Halterung für die vertikale Grafikkartenmontage und zwei GPU-Montageelemente bei.
Bevor wir mit dem eigentlichen Test beginnen, hier die Eckdaten des Gehäuses in tabellarischer Form:
| Eckdaten: | |
| Bezeichnung: | Cooler Master Cosmos Alpha (C700-KGNN-S00) |
| Material: | Stahl, Aluminium, gehärtetes Glas, Kunststoff |
| Maße: | 330 x 639 x 669 mm (B x H x T) |
| Formfaktor: | E-ATX, EEB, ATX, Micro-ATX, Mini-ITX |
| Laufwerke: | 2x 3,5/2,5 Zoll (intern), ein dritter Laufwerksplatz wird vom A-RGB-Controller belegt |
| Lüfter: | 3x 120/140 oder 2x 200 mm (Front, 2x 200 mm vorinstalliert), 3x 120 mm (Rückwand, optional), 3x 120 oder 2x 140/180/200 mm (Deckel, optional), 3x 120 oder 2x 140/180/200 mm (Boden, optional), 3x 120/140 oder 2x 180/200 mm (Seite, optional) |
| Radiatoren (maximal laut Hersteller): | Deckel: 360/280 mm, Boden: 360/280 mm, Seite 360/420 mm (dabei max. 3x 360 mm möglich) |
| CPU-Kühlerhöhe (maximal laut Hersteller): | 18,6 cm |
| Grafikkartenlänge (maximal laut Hersteller): | 40 cm |
| Gewicht: | etwa 26,6 kg (nur Gehäuse, Gesamtgewicht mit Verpackung/Zubehör rund 32 kg) |
| Preis: | rund 360 Euro |