Seite 2: Das Gehäuse im Detail

Das Grundgerüst des Enyo besteht aus zwei hintereinander montierten Aluminiumflächen, von denen aus auf jeder Seite vier gummierte Stangen wegragen. Daran werden die beiden Glasseitenteile montiert. Zusätzlich werden drei große Stahlblenden mit den Aluminiumflächen verschraubt. Diese Blenden stellen Lüfter- und Radiatorenplätze zur Verfügung. Eine Kunststoffbox im Frontbereich stellt den Powertaster und das I/O-Panel (vier USB 3.0-Ports, Audiobuchsen) bereit. 

Für Mainboard, Grafikkarten und hohe Prozessorkühler ist im Enyo enorm viel Platz. So werden nicht nur E-ATX-, sondern selbst EE-ATX-Mainboards unterstützt (Enhanced E-ATX, 347,47 × 330,20 mm). Neben dem Mainboard sieht Raijintek Montageraum für zwei Pumpen und AGBs vor. 

Mit flüchtigem Blick könnte man denken, dass Raijintek den üblichen Zweikammeraufbau mit Mainboard- und Netzteil-/HDD-Kammer nutzt. Was in anderen Gehäusen die Netzteilabdeckung wäre, ist beim Enyo aber schlicht eine weitere Lüfter- und Radiatorenblende.

An den Mainboardtray schraubt man nicht nur große Bauteile wie die Lüfter-/Radiatorenblenden, sondern unter anderem auch eine Halterung für die Erweiterungskarten. Zur Montage von Grafikkarte und Co. werden Rändelschrauben genutzt. 

Das zweite Aluminiumelement hält zusätzliche Lüfter- bzw. Radiatorenplätze bereit. Es bietet aber auch gleich zwei Montageplätze für ATX-Netzteile.