Seite 2: Overclocking und Benchmarks

Die Speichermodule haben wir - da für Dual-Channel ausgerichtet - auf einem Z270-Mainboard getestet. Hinzu kam natürlich ein Core i5-7600K, wobei wir auf diese CPU setzten, da der schnellere Core i7-7700K in unseren Tests bei einem geringeren Speichertakt bereits Probleme machte. Da die Grundtaktfrequenz von den Predator-Modulen bereits bei 3.333 MHz liegt, war es uns wichtiger, einen möglichst hohen Speichertakt erreichen zu können.

Das Testsystem sieht folgendermaßen aus:

  • Core i5-7600K
  • ASUS Maximus IX Hero
  • Kingston HyperX Predator DDR4-3333 16 GB

Bei unserem Test gehen wir wie immer wie folgt vor: Zunächst messen wir, welchen maximalen Takt die Module erreichen. Bei Intel- und auch bei AMD-Prozessoren hat sich in der Vergangenheit herausgestellt, dass die Taktfrequenz einen größeren Einfluss auf die Performance hat als die Speichertimings. Da Kingston bereits 1,35 V Spannung für die Module vorsieht, haben wir die Spannung für diese Tests auch noch leicht angehoben.

Maximal erreichten wir jedoch 3.600 MHz - egal ob mit 1,35 V, 1,45 V oder testweise mit 1,5 V und höheren Referenz- und Termination-Spannungen. Das lässt darauf schließen, dass das Limit in unserem Fall wieder einmal die CPU ist. So konnten wir 3.600 MHz mit guten CL17 und 1t Command Rate mit 1.35V laufen lassen, darüber hinaus lief das System aber nicht mehr stabil.

Zum Vergleich haben wir auch noch die vom Modul vorgegebenen XMP-Settings bei 3.333 MHz durchgetestet (CL16 aber mit 2t Command Rate), aber wir haben bei 3.333 MHz auch noch manuelle Timings gesetzt. Hier erreichten die Module sehr schnelle CL15-17-17-35 mit 1t Command Rate. Zum Vergleich haben wir in die Benchmarks auch noch die von Intel vorgesehenen Standard-Frequenzen (2.400 MHz, 2t Command Rate) mit aufgenommen.

Sisoft Sandra Memory

Bandbreite in MB/s

MB/s
Mehr ist besser

Cinebench 15

Multi-CPU

Cinebench-Punkte
Mehr ist besser

7-Zip

Integrierter Benchmark

MIPS
Mehr ist besser

FarCry Primal

1920x1080 - Min und Avg fps

Frames pro Sekunde
Mehr ist besser

Wie man sehen kann, sind die Module schon im ausgelieferten Zustand superschnell: fast 30% mehr Bandbreite als von Intel vorgesehen bringen sie mit. Mit einer 1t Command Rate und manuellen Timings lassen sich aber noch einmal ein paar Prozent Performance herausholen. Mit 3.600 Mhz ist das System dann sogar mit einer um 38% schnelleren Bandbreite ausgestattet, was sich je nach Benchmark in 1,1% bis 12,5% besseren Performance auswirkt.