Seite 7: 16 GB im Test - Leistung

Mit den nun bekannten Einstellungen ist es an der Zeit, die Leistung unter die Lupe zu nehmen. Als Testsystem kommt wieder das gleiche zum Einsatz, wie auf der vorherigen Seite angeführt. Als Testsoftware dient uns Sandra Lite der Firma SiSoft. Die angegebenen Werte sind hierbei ein Mittel aus drei Läufen.

Starten wir mit den Werten für die Standardeinstellungen:

Sandra Speicherdurchsatz mit Standardeinstellungen

Das Feld liegt hier hier recht eng zusammen, einzig Patriot zeigt sich etwas abgeschlagen, was der Command Rate zuzuschreiben ist und der Tatsache, dass hier nur zwei Module eingesetzt werden. Die Leistung der anderen drei Kits liegt im Rahmen des Erwarteten.

Eine kleiner Verschiebung erwartet uns bei den Testläufen mit angepasster Latenz:

Speicherdurchsatz mit angepassten Latenzen

Durch die nun angepasste Command Rate kann der Speicher von Patriot seine Leistung entfalten und schließt zur Konkurrenz auf. Die Kits von Crucial und G.Skill können noch einmal etwas Boden gut machen, der Effekt ist jedoch gering - dies war zu erwarten, bei den erreichten Latenzänderungen. Das "Absinken" der Leistung bei den Corsair-Modulen kann als Messungenauigkeit abgetan werden. Hier zeigt sich, dass Ivy-Bridge-Prozessoren wenig von Änderungen der Latenzen profitieren, solange dies nur geringfügig ist oder der CL-Wert nicht ebenso abgesenkt wird.

Die letzte Runde markieren die Übertaktungsergebnisse. Hier sind bei G.Skill und Patriot jeweils zwei Werte eingetragen, um der Taktsteigerung unter 1,65 V Rechnung zu tragen:

Speicherdurchsatz mit maximaler Übertaktung

Alle Kits zeigen hier einen Anstieg bei der Speicherbandbreite, je nach Steigerung des Taktes. Unterschiede bei gleichen Taktraten lassen sich durch unterschiedliche Latenzen begründen. Gut zu sehen ist auch hier wieder, dass der G.Skill-Speicher mit Taktraten über 2400 MHz schlechter dasteht - ein Phänomen, das wir bisher in jedem Test mit Ivy-Bridge-Prozessoren und Ram-Kits mit solch hohen Frequenzen hatten.