Seite 2: 16 GB im Test - Corsair Vengeance

Den Anfang macht das CML16GX3M4A1600C9B-Kit aus dem Haus Corsair. Sie entstammen der Vengeance-Serie, welche für hohes Leistungs- und Übertaktungspotential stehen soll. Die vier Module werden durch einen blauen Heatspreader verdeckt, welcher ein grobes Riffelmuster auf der Oberfläche trägt und in dessen Mitte ein schwarzer Aufkleber mit der Serien-Bezeichnung prangt. Auf der Rückseite ist dieser Sticker ersetzt worden durch einen mit den Daten der Riegel. An den wenigen Stellen, wo es unter dem Heatspreader auftaucht, zeigt sich ein grünes PCB. Das Kit ist als Low-Profile deklariert und eignet sich daher auch für enge Einbausituationen.

Werfen wir als Nächstes einen Blick auf das SPD:

SPD des Corsair Vengeance LP

Corsair präsentiert hier eine saubere Programmierung. Die Taktraten unterhalb der 1600 MHz sind sauber nach JEDEC-Richtlinien eingepflegt, die hier angesetzten Latenzen können als moderat angesehen werden. Für den Maximaltakt von 1600 MHz wurde wie marktüblich ein X.M.P.-Profil angelegt. Corsair trägt auch die Seriennummer des Speichers in das SPD ein. Das hat aus Herstellersicht Vorteile, wenn es darum geht, die automatischen Produktionsprozesse zu dokumentieren. Bei etwaigen Fehlern findet man so schnell den zu verbessernden Prozess - was am Ende eine gesteigerte Qualität beim Endkunden bedeuten kann.