Seite 1: Test: ASUS Eee Pad Transformer Prime - die nächste Evolutionsstufe

blackberry_playbook_teaserDas ASUS Eee Pad Transformer Prime ist aus gleich mehreren Gründen das Tablet, das derzeit das meiste Interesse auf sich zieht. Dafür geben sowohl das stylische Aluminium-Gehäuse und das optionale Tastaturdock Anlass, mit dem das Tablet praktisch in ein Netbook verwandelt werden kann. Aber auch innere Werte begründen den Hype um das wandelbare ASUS-Tablet. Denn erstmalig wird hier NVIDIAs Tegra 3-SoC verbaut. Dieser Quad- bzw. Penta-Core-Prozessor (zählt man den beigeordneten fünften Kern, den Companion Core, mit) soll für einen deutlichen Leistungsschub im Vergleich zu bisher üblichen Dual-Core-Modellen sorgen. Außerdem verfügt er über eine ungleich leistungsstärkere GPU, sodass gerade das Spielpotential des Transformer Prime beachtlich sein dürfte. Die sonstige Hardware kann sich daneben ebenfalls sehen lassen - vom hellen Super-IPS-Panel bis hin zur lichtstarken 8-MP-Kamera. Als wäre das alles der Innovation noch nicht genug, konnten wir in unserem Test auch noch einen Blick auf die jüngste Version von Googles Mobil-Betriebssystem, Android 4.0 (Ice Cream Sandwich), werfen. Insgesamt verkörpert das Transformer Prime angesichts dieser Neuerungen einen richtigen Evolutionssprung im Tablet-Segment. Doch ist das finale Tablet wirklich in sich stimmig?

Schon mit dem ersten Transformer-Tablet, dem Eee Pad Transformer TF101, hat ASUS ein beachtliches Produkt auf den Markt gebracht, das sich vor allem durch sein Tastatur-Dock deutlich von den Android-Mitbewerbern absetzen konnte. Auch in unserem Test überzeugte es weitgehend. Nach nicht einmal einem Jahr hat das TF101 nun bereits einen Nachfolger erhalten. Doch ASUS hat sich keineswegs auf den alten Lorbeeren ausgeruht, sondern mit dem Eee Pad Transformer Prime (TF201) ein ganzes Bündel an Neuerungen umgesetzt. Damit wird das Tablet praktisch schon zu einem Wegweiser für das gesamte Tablet-Segment. Angesichts der vielen Innovationen wird unser Test auch etwas umfangreicher ausfallen, als es bei Tablet-Tests sonst der Fall ist. Wir wollen schließlich neben dem eigentlichen Tablet sowohl das ungewöhnliche Tastatur-Dock als auch den neuen Prozessor und das neue Betriebssystem vorstellen.

Das Transformer Prime wird in zwei Ausstattungsvarianten - mit und ohne Dock - und mit 32 oder 64 GB Speicher verkauft (die 32 GB-Variante gibt es derzeit nur mit Dock). Außerdem gibt es zwei Farbvarianten - gräuliches und goldenes Aluminium. Die interessanteste Konfiguration dürfte die mit 32 GB Speicher und Dock sein. Sie ist derzeit für 599 Euro erhältlich. Für denselben Preis gibt es auch die 64 GB-Variante, dann aber ohne Dock. Wer 64 GB und Dock möchte, muss tiefer in die Tasche greifen und 750 Euro ausgeben. Bisher wird keine 3G-Variante angeboten. Jüngsten Meldungen zufolge soll es auch später kein Transformer Prime 3G geben, stattdessen bleibt 3G zukünftigen ASUS-Tablets vorbehalten.

In einem Video stellen wir die Handhabung des Tablets und des Tastatur-Docks vor. Daneben demonstrieren wir auch die Leistungsfähigkeit des NVIDIA Tegra 3-SoCs. Ein zweites Video widmet sich ausschließlich den Neuerungen von Android 4.0 (Ice Cream Sandwich), es ist auf der Testseite zum neuen Mobil-OS zu finden.

Video zum ASUS Eee Pad Transformer PrimeHTML5-Version auf YouTube