NVIDIA veröffentlicht einen Open-Source Linux-Kernel-Treiber

Thread Starter
Mitglied seit
06.03.2017
Beiträge
71.861
nvidia.jpg
Die Hölle ist zugefroren ... so kann man trotz vieler Open-Source-Bemühungen bei NVIDIA den Umstand einleiten, dass NVIDIA seine GPU-Kernel-Module für Linux als Open-Source veröffentlicht hat. Seit 20 Jahren bietet NVIDIA einen Driver-Stack an, öffnet diesen nun aber vollständig.
... weiterlesen
 
Wenn Du diese Anzeige nicht sehen willst, registriere Dich und/oder logge Dich ein.
Wenn Du diese Anzeige nicht sehen willst, registriere Dich und/oder logge Dich ein.

Zyxx

Urgestein
Mitglied seit
13.07.2010
Beiträge
2.422
Keine signierten Blobs mehr?
Direkt Mesa / Nouveau und alles fertig?
Bildausgabe nach Kernelupdate?

Das klingt doch mal richtig gut.
 

Mr.Mito

Admiral, Altweintrinker
Mitglied seit
03.07.2001
Beiträge
26.555
Ort
127.0.0.1
Wo und wie soll es da einen Zusammenhang geben?

Laut Golem haben HPC Kunden Druck gemacht.
 

TheBigG

Enthusiast
Mitglied seit
24.05.2010
Beiträge
2.378
Keine signierten Blobs mehr?
Direkt Mesa / Nouveau und alles fertig?
Bildausgabe nach Kernelupdate?
Wäre schön aber nein, der Userspace Anteil ohne den es nicht geht ist nach wie vor vernagelt und proprietär, deswegen wird das hier auch nicht den Weg in den Linux Kernel finden.
 

Zyxx

Urgestein
Mitglied seit
13.07.2010
Beiträge
2.422
Das ist dann ärgerlich :/ schade.
 
Mitglied seit
01.09.2017
Beiträge
195
"For data center GPUs in the NVIDIA Turing and NVIDIA Ampere architecture families, this code is production-ready."
"In this open-source release, support for GeForce and Workstation GPUs is alpha-quality."

Für Workstation und GeForce wird sehr wahrscheinlich in Zukunft ändern. Aber warten wir es ab.
 

cunhell

Enthusiast
Mitglied seit
18.02.2007
Beiträge
249
Ein gewisser Hector Martin hat einen netten Twitterkommentar zu dem Thema abgegeben:
(https://twitter.com/marcan42/status/1524615058688724992)
Zitat:
So NVIDIA "released" their kernel driver as open source. By which they mean, they moved most of it to firmware and made the open source driver call into it. There are almost 900 functions implemented in the 34MB firmware, give or take, from what I can see.
Das Proberitäre des Treibers packen sie also einfach in den Firmwareteil. Wenn dem so ist, scheint Nvidia eine etwas andere Vorstellung von Opensource-Treibern zu haben. Klingt irgendwie nach einer Mogelpackung.
Cunhell
 

DragonTear

Enthusiast
Mitglied seit
06.02.2014
Beiträge
15.761
Ort
Im sonnigen Süden
Die Idee ist natürlich nicht dass Leute mit der NV Hardware anstellen was sie wollen, sondern halt den Linux Markt zu nem gewissen Grad mit zu nehmen.
Aus unternehmerischer Sicht ein guter Kompromiss.
 

nebulus1

Enthusiast
Mitglied seit
31.10.2009
Beiträge
698
Der NVIDIA Linux Treiber hat drei Teile:
Kerne Modul, jetzt open Source
Userspace Treiber, closed Source
Signierter Nvidia Blob, super Geheimnis

Das Kernel Modul wird nur benutzt um den Blob und den Userspace Treiber zu laden... Einige 2D Teile sind ebenfalls im Kernel enthalten...

Trotzdem muss Nvidia immer noch JEDE Grafikkarte Freigeben in ihrem Treiber. Open Source ist bei denen NICHTS ! Das ist eine reine Marketing Ente !

Nvidia ist die größte Bremse in der Linux Welt. Wegen deren Treiber konnte sich wayland als Nachfolger von X11 nicht durchsetzen, da der Nvidia Treiber wayland seit Beginn boykottiert hatte.
 

gucklochfahrer

Semiprofi
Mitglied seit
12.10.2021
Beiträge
154
Keine signierten Blobs mehr?
Direkt Mesa / Nouveau und alles fertig?
Bildausgabe nach Kernelupdate?

Das klingt doch mal richtig gut.
War auch mein erster Gedanke, aber irgendwie glaub ich das erst, wenn ich’s sehe.
 
Hardwareluxx setzt keine externen Werbe- und Tracking-Cookies ein. Auf unserer Webseite finden Sie nur noch Cookies nach berechtigtem Interesse (Art. 6 Abs. 1 Satz 1 lit. f DSGVO) oder eigene funktionelle Cookies. Durch die Nutzung unserer Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir diese Cookies setzen. Mehr Informationen und Möglichkeiten zur Einstellung unserer Cookies finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.


Oben Unten