[Sammelthread] Mountainbikes

Zu der Erkenntnis kommst du auch noch irgendwann das wenn man sitzen bleiben will, am besten einfach paar % raus nehmen. Hat bei mir jedenfalls ein Weilchen gedauert. :fresse:
 
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jo, ich bin da schon. er kann diese "angst" irgendwie ganz gut ignoriere :)
 
Angst hatte ich auch nie, eher diese Stimme im Kopf „ach klar geht das!“ ging eben nicht. Das ist einfach Erfahrung die man über die Jahre macht was wie schnell geht und was nicht. Die einen lernen es so rum, die anderen lernen schneller zu werden.
 
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nervt aber halt schon, wenn ich an stellen, die ich lettes jahr fahren konnte nun absteige.. aber vielleicht kommt ja das selbstvertrauen mal wieder ... oder zumindestens die selbstüberschätzung
 
Die meisten lernen irgendwann damit umzugehen, behaupte ich. Die ersten Jahre waren Crashs immer Setbacks bei mir, weil ich nicht verstanden habe, was überhaupt passiert ist oder ich falsch gemacht hab... Da ist man dumm abgeflogen, direkt ne gute Wunde, Finger ausgekugelt usw. Danach paar Wochen totale Scheisse zusammen gefahren, manche Dinge gar nicht mehr.. Irgendwann machts irgendwie klick im Kopf, Tempo wird schneller, Kontrolle auch und bei nem Abflug weiss man meistens, was doof war oder hats kommen sehen. Im Regelfall fährt man danach einfach weiter. Mein mehrfacher Bänderabriss in der Schulter hat mir mental nach den 3 Monaten Zwangspause weniger Probleme gemacht als diese eine Tour mit 4-fachem Bodenkontakt, ausgekugeltem Finger und Schürfwunden im 2ten Jahr .
 
Bei mir hat’s Klick gemacht als ich von Klicks auf Flat umgestiegen bin. Bekommst den Fuß doch mal schneller auf die Erde und man kann Kurven ganz anders anfahren als wenn der Fuß fest im Pedal ist. War am Anfang ungewohnt mit der Freiheit umzugehen wenn man vom RR und XC kommt. Irgendwann hatte ich dann auch gerafft das es nicht auf die letzte Sekunde angeht sondern auf den Flow und so die Geschwindigkeit von allein kommt. Bei schlechten Ärzten oder neuer Strecke einfach nochmal paar % Sicherheit einplanen. Seit 4 Jahren keine dramatischen Sachen mehr passiert. Klar rutsch mal das Hinterrad weg, aber über n Lenker bin ich seit dem nicht mehr abgestiegen.
Das macht dann auch was im Kopf und schafft Selbstvertrauen. Mann muss sich immer bewusst machen das man nicht unkaputtbar ist.
 
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ich habe von Flats auf Klick gewechselt. so bekomme ich den Fuss deutlich schneller vom Pedal als mit den Flats.
Bei den Clicks kann ich einfach seitlich aus dem Pedal raus und gut. Bei den Flats muss ich erst das Pedal entlasten, quasi "hoch, rüber, runter".
Bei sehr holprigen Bedingungen werde ich auch weniger "vom Pedal vibriert" bei hohem Tempo.

in anderen Situationen finde ich es dann wieder weniger Vertrauensfördernd. "nach hinten" kommt man schlechter vom Fahrrad. Heisst wenn ich in eine sehr steile, technische Stelle fahre und dann notfallmässig "absteigen" will, geht das halt nicht mehr wirklich. ich müsste seitlich runter und würde dann wohl mit dem Fahrrad stürzen.
Aber so hat man auch gleich mehr commitment :d
Es gibt auch Situationen wo du mit Klickpedalen einfach Pech hast. Mein guter Freund, der mich zu diesen gebracht hat, ist mal nach einem kleinen Sprung mit dem Vorderrad direkt vor einer hohen Wurzel gelandet. Rad blieb sofort stehen. Normal wäre er einfach über den Lenker abgeflogen und "gut".
Er war aber in den Pedalen, somit hat es ihn über den Lenker gedreht, die Hamstrings ordentlich gedehnt, bis ihm das Rad dann irgendwann in einen Überschlag gefolgt ist.

Aber alles in allem funktionieren die Klicks für mich mittlerweile besser. Ich nehme ab und an das Bike meiner Freundin in Uphills, damit sie auf meinem Bike etwas ausruhen kann. Sie fährt flats.
Bin dann immer erstaunt, dass ich wirklich merklich länger brauche um mit den Füssen auf den Boden zu kommen bzw. das an gewissen Stellen für mich echt gefährlich werden würde.

Aber natürlcih: das was man gewohnt ist gibt einem Sicherheit. Bei meiner ersten Fahrt mit Klicks, beim Versuch eine Treppe hoch zu fahren, bin ich auch Rückwärts wieder runter mitsamt Fahrrad.
Und vielleicht sind nicht alle Clipless Systeme gleich. Ich fahre Crankbrothers.

ich glaube unbestritten sind die Vorteile für die Schienbeine und beim Laden in den Bus oder den Fahrradträger. Die Flats sind einfach immer im Weg :)
effektif bleibe ich mit den kleineren Klick Pedalen in verblockten Trails etwas weniger hängen. Skill issue halt.
 
Das ist halt auch stark vom Fahrstil und der Strecke abhängig. Wenn ich zb in Klinovec bin hab ich mir schon manchmal Klicks wären jetzt nice. Einfach weil der Tritt bei Vollgaspassagen runder und effizienter ist und es kaum technische Passagen gibt wo man schnell aus dem Pedal muss. Klar, für die Pros ist Klick das „bessere“ System.
Die Mallets bieten mehr seitliche Bewegungsfreiheit als Shimano SPD. Da hast du ja nur die Wahl zwischen SH51 Fuß fest und SH56 6 Grad für „Anfänger“.
Dafür ist bei CB der Verschleiß der Platten exorbitant.
 
ich muss sagen, ich mag die verschlissenen Platten eigentlich recht gerne.
Wenn ich ganz neue Pedale und ganz neue Platten habe, fällt mir das einclicken deutlich schwerer. ich mags, wenn das ganze ein wenig eingeschliffen ist.
ab und zu, beim kette wachsen, auch nen Spritzer vom Wachs auf die Klick-Mechanik bei den Pedalen macht das ganze noch geschmeidiger.

Fuss ganz fest kann ich auch nicht. Und ich habe bei den Flats fürher für Spitzkehren oder so meinen Fuss auf dem Pedal sehr stark gedreht, das war auch ein ziemliches umgewöhnen.
 
Fersen nach unten ist beim Flatpedal eigentlich der Schlüssel für feste Verbindung. Seitdem ich das bewusst mache hab ich noch kein Mal das Pedal unterm Fuss verloren, egal wie rumpelig es wurde.
 
Hab gar nicht das Problem nicht auf dem Flatpedal zu bleiben. Mit der Kombi Hope F20 und O‘Neil Schuhen muss ich den Fuß aktiv anheben um ihn auf dem Pedal umzuplazieren. Im Eifer des Gefechts gelingt mir das nicht immer. Die Hope sind vom Grip her brutal, können meine Schienbeine bestätigen.
Hab deswegen meine POC Protectoren verscherbelt und mit etwas längere Bluegrass in Kombination mit längeren Socken. War früher immer der Short Fahrer, mittlerweile auch bei der größten Hitze lang-lang.
 
Was könnte man als 24" Kinderfahrrad so kaufen? Hatten bis jetzt kubikes (16s und 20s), aber das 24s gefällt ihr nicht. Sollte 24" mit relativ kleinem Rahmen sein, damit sie (knapp 8) mit ihren gut 1,20m ordentlich drauf passt.
Leider (für mich) ist für meine Tochter die Optik wichtiger als ein ordentliches Fahrrad, weshalb ich irgendwie ein bisschen Auswahl bräuchte, damit wir beide zufrieden sind. Bin mir auch unsicher, ob's eine Federgabel sein sollte oder nicht (bisher immer ohne und wir fahren maximal Feldweg). Macht gefühlt die Fahrräder sauschwer.
 
Meiner hat ein 20“ Cube, keine Beschwerden (aber auch kaum Ansprüche fürs Kinderrad). Federgabel würde ich mir da auf keinen Fall antun wollen ehrlich gesagt
 
In der Größe sind wir noch nicht angekommen (zum Glück wenn ich mir die Preise so ansehe) aber wir sind bisher sehr zufrieden mit unseren Early Rider Rädern. Gibts mittlerweile auch in verschiedenen Farben, eventuell ist das Seeker 24 ja was für sie?
 
Mein Junior ist mit 1,16m jetzt im Frühjahr auf ein RipRock in 20 Zoll gewechselt. Dort kommt mittlerweile auch die „modernere“ Geo an. Gegenüber seinem 16Zoll Early Rider ist die Kiste 16cm länger.
Man kann auch in Kinderbereich nicht mehr per se die Rahmengröße anhand der Körpergröße festmachen.
Die Early Rider werden ab 20Zoll frech teuer, war dann der Grund warum ich mich nach was anderen umgesehen hab. Farben sind so lala. Kinder wollen kein Silber und so ein faebloses Grün oder Flieder gefällt auch niemanden.
 
(zum Glück wenn ich mir die Preise so ansehe)
Deswegen war unseres von Kleinanzeigen, musste ne Stunde hinfahren aber selbst das hatte sich noch gelohnt. Schwierig wird's jetzt dann nur, wenn das 20" zu klein wird. Größere bekomm ich wahrscheinlich auf der Rücksitzbank nicht mehr unter, im Keller liegt zwar noch n Fahrradträger, aber der BMW hat (noch) keine Anhängerkupplung :fresse:
 
Wir waren über das Pfingtswochenende im Wallis.
Schöner Campingplatz in Raron, der ist wirklich optimal platziert für Biketouren in jede Richtung - das Wetter war Bombe. Entsprechend waren viele Wanderer unterwegs, aber mit gegenseitiger Rücksichtsnahme geht das i.d.R. problemlos :)
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Wir hatten Bio-Biker dabei, dementsprechend waren die Aufstiege eher wenig, nicht technisch und etwas fader. Wir haben aber das Wetter und die Aussicht genossen. Zumal die Temperaturen am Südhang eh brutal heiss waren, so dass wir alle nicht mehr hoch strampeln mussten und uns dann lieber im Pool abgekühlt haben.

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Gefahren sind wir Richtung unterbäch, Moosalp, Jeizinen, Eischoll, Visp,... Gibt da überall etwas. Viel schönes gefahren, ich habe auch wieder etwas Mut bei den technisch anspruchsvollen und Steilen Wanderwegen gefunden. Hat mir Spass gemacht.
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Ich werde mal noch weiter am Rebound spielen um zu versuchen ob ich meinen Armpump so etwas weiter reduzieren kann.
Die Tatsache, dass ich oft tief im Federweg war würde für schnelleren Rebound sprechen, mein Mechaniker meint eher, langsamer wäre besser, aber halt langsamer als ich einstellen kann (dickeres Öl). Das macht für mich noch nicht wirklich sinn, allerdings wurde es effektiv besser, als ich den Rebound quasi komplett zu gemacht habe. noch mehr geht halt mit dem Öl nicht. ich möchte mir aber auch nicht das tolle Ansprechverhalten der Gabel mit dem dicken Öl versauen. Es könnte aber wirklich sein, dass meine sehr harten federn eben etwas anderen Rebound erfordern als dies der originale Dämpfer bieten kann.
irgendwie geht dieser Denkansatz entgegen meinem Verständnis (und der Erklärungen von Gemini), allerdings sind Jahrzehne an Erfahrung auch etwas Wert. Deswegen werde ich dahingehend mal testen.
und ich muss halt lockerer werden, das hilft sicher auch. Aber ich habe oft das Gefühl, das Fahrrad will mir den Lenker nach unten hin weg reissen, wenns verbockt wird mit vielen Absätzen....


Sorry, dass ich nicht mehr Fotos poste, wir haben echt coole Aufnahmen von den Trails, aber ich hab keinen Bock die ganzen Gesichter zu zensieren wie das hier gefordert wird.
 
Fährst du eine Coil-Gabel a la Marzocchi? Kanns auf dem Bild nicht erkennen, könnte Bomber draufstehen. Weiss nicht, ob bei deinem Gewicht eine Luftgabel besser wäre? Zu langsamer Rebound ist bei Luftgabeln jedenfalls selten gut für den Armpump, da man damit bei schnellen Sektionen im Federweg versinkt und sich dann im Bereich des hohen Luftdrucks dauerhaft bewegt, von den Geometrieänderungen eingesackt ganz zu schweigen. Bei ner Coilgabel mit annähernd linearem Kompressionsverhalten hilft dir der Rebound auch nicht, wenn man mit dem ganzen Gewicht dauerhaft über dem Lenker hängt. Rebound ganz zu und ganz auf kann auch eigentlich "fast" nie ein vernünftiges Setup sein. Gibt ein paar Gabeln, da hat mans als leichter oder schwerer Fahrer nicht so einfach mit der Bandbreite. Passt die Federrate denn prinzipiell deiner Feder?
Tief im Federweg stehen nach längeren Stücken mit viel Schaftbewegung aber ohne starke Einschläge spricht oft für zu langsamen Rebound. Beim Stolperbiken mit viel Zeit auf dem Lenker ohne Ausfedermöglichkeit eher für zu wenig Federrate.
Hast du mal eine Luftgabel probiert?
 
ja, ist die Bomber Z1.

Ich bin zuvor Luft gefahren.
war eine Lyrik, etwas modifiziert mit einer zweiten Kammer.
Die war natürlich lebendiger etc., in flowigeren Abschnitten habe ich das teils mehr gefeiert. Aber für das was wir üblicherweise fahren: Once you go coil, you never go back.
Spricht einfach deutlich besser an. Auch wenn halt Progression etc. nicht so wirklich möglich sind. aber bei meinem Fahrprofil geht es.


Bezüglich Federrate: ich habe die gröbsten Federn die Marzocchi von Haus aus angibt und bin 1kg zu schwer dafür :)
Der Sag passt aber ziemlich optimal, ich würde also sagen prinzipiell stimmt die schon. Ich fahre ja auch mit praktisch komplett offener Compression-Dämpfung oder nur ganz wenig, je nach Trail. Mit 160mm hatte ich ab und an Durchschläge, mit 170 jetzt eigentlich nie mehr. (Mit mehr Druckstufendämpfung experimentiere ich auch ab und zu, einfach weil ich denke komplett ohne Dämpfung, nur auf der Feder, ist auch nicht wirklich optimal, am Ende fühle ich mich damit aber doch immer am wohlsten...)

Mein Verständnis bei Recoil ist auch eher: So schnell wie möglich, so langsam wie nötig. so dass sie halt nicht springt, aber schnell genug ist, dass man nich timmer im unteren Drittel fährt und die Geometrie immer noch passt. Dass ich jetzt bei der Hitze etwas mehr zu machen musste als im Winter, aufgrund des Öls, um das gleiche Verhalten zu erzielen erscheint mir logisch.
Die Erklärung, dass ich einen noch langsameren Recoil erreichen will, weil er im unteren Teil aufgrund der starken und stark gepressten Feder zu schnell ist, oben aber dann aufgrund des geschlossenen Recoils zu langsam, verstehe ich zwar, geht aber entgegen allem was ich bisher über Fahrwerkseinstellungen gelernt habe. Die Idee wäre, dass der Regelbereich durch dickeres Öl verschoben wird, ich den Recoil mehr öffnen kann, weil unten eh etwas gebremst. ich befürchte aber, dass ich damit dann im oberen drittel des Federweges das so geliebte Ansprechverhalten verliere und das ganze dann eher wieder wie eine Luftfedergabel fahrt.

Rebound war ja nicht komplett zu. wir sind aber von 5 auf 1 click vor zu. und es fühlte sich irgendwie besser an. ich glaube ich werde mal zu einem Trail fahren wo ich mir ein Teststück raus suche, diesen oft genug fahren und dann mal radikale Veränderungen machen. von komplett zu zu komplett offen und mich so halt einfach annähern. wenn ich dann wieder bei "Zu" lande, dann muss man der Theorie mal nachgehen. ich kann mir das aber aktuell noch nicht ganz vorstellen.
Bin aber sicher auch ein sehr dificiler fahrer. will immer alles am Material machen bevor ich an mir arbeite :) Gut, parallel arbeite ich ja auch an mir. aber wenn man irgendwo optimieren kann versuche ich das naütrlich immer.
 
Das ist aber ja genau dein Problem. Die Metallfeder hat über den gesamten Hub die gleiche Ausfeder- wie Einfederrate, da die Kennlinie praktisch linear ist. Bei der Luftfeder ändert sich das über den Federweg. Tiefer in der Kompression ist die Ausfedergeschwindigkeit durch höheren Druck auch größer.
Da der Rebound Verlauf bei nem Coil eher gleichmässig ist, veränderst du wenn du dickeres Öl fährst diesen auch so. Bei der Luftfeder variiert der Verlauf durch die Zunahme des Drucks in der Luftkammer je weiter du zum Federwegsende kommst. Deine Metallfeder speichert zwar potenzielle Energie zum Quadrat, die Luftfeder aber noch deutlich drüber.. Wenn das Volumen 0 erreichen könnte in der Kammer, dann gegen unendlich :d
Aber wie du gesagt hast, Rebound so schnell wie möglich und so langsam wie nötig. Coil wirst du immer das Problem der Einstellbarkeit haben. Die Federrate bestimmt praktisch alles, Progression gibt es faktisch kaum. Bei Luft hast du einfach deutlich mehr Optionen samt Tokens, anderen Kammern, teilweise ne 2te positivkammer (AWK usw) und/oder ne einstellbare negative Kammer. Oder du fährst sowas wie ne Push Coilgabel, die noch eine Luftkammer für Support im mittleren Federwegsbereich hat und nen ordentlichen Bottomout.
edit: Wenn du bei der Coil bleiben willst, stell sie dir doch am besten für die Strecken ein, auf denen du am meisten unterwegs bist. Meistens stolperbiked man ja eher weniger und am meisten Spass machen die schnelleren Stücke, wo du am meisten von dem Setup profitieren möchtest. Die eierleckende Vollmilchsau wirst du mit der coil eh nicht zusammenoptimieren können zwecks Einstellbarkeit. Luftgabeln mit einer einstellbaren Negativkammer erreichen auch ein herrliches Ansprechverhalten, mit 2ter positivkammer als tokenersatz auch fein anpassbare Progressionsverläufe. Was z.b. sehr unterschätzt wird, ist die Manitou Mezzer Pro.. mit 37er Beinen reichlich steif und dennoch mit 2kg noch ziemlich leicht. Hohe Anpassbarkeit und mit Highlander Tuning von dZ Suspension eine wahnsinnig gute Gabel.
 
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Neu Zeb mal testen, soll ja mittlerweile richtig top sein, auch für schwere Jungs. Mir reicht die Lyrik, bin ja ein "Fliegengewicht". Push ist scho arg teuer.
 
ja klar, progression hat man mit coil nicht wirklich (ausser mit progressiven federn..)
Die einstellbarkeiten sind relativ gering, aber auch weniger was man falsch machen kann.

ich denke ich kann an dem Setup mit der Gabel noch mehr raus holen und dann wird es schon passen.
natürlich ist die Bomber ja eher eine Budget Coil Gabel.

Was ist für dich/euch Stolperbiken?

Und eine neue Gabel möchte ich momentan nicht kaufen (auch wenn mich ein Öhlins Dämpfer und auch deren Gabel doch recht anlächeln :)
Eher steht dann in zwei Jahren ein neues gebrauchtes Rad an (der Mechaniker-Freund muss sich ja regelmässig die neuen Modelle holen zum testen, sind dann interessante Angebote :) )
Mal schauen was da kommt ggf. in Richtung 32 Zoll vorne, grösserer Akku etc.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Meine Lyrik hatte eine Modifikation die diese Eigenheit eliminiert. Die technischen Details habe ich damals nicht verstanden. man kann aber zwei Luftkammern füllen
 
Deswegen fire and forget. Einstellung für den Großteil der Abfahrten und mit den NAchteilen auf speziellen Segmenten leben. Stolperbiken ist für mich alles, was null flow hat und man wegen des technischen Anspruchs nur runterstolpert. Enge Kurven mit Stufen, Felselemente, die langsam gefahren werden, uneinsehbare, technische Trails, die man nicht kennt. Nichts, wo das Fahrwerk vernünftig arbeiten kann und wo man mehr mit dem Gewicht über dem Lenker in der Gabelkompression hängt als alles andere.
32 Zoll können die mir gern hinten rum heben. Ich weiss, auch 29 wurde belächelt.. Aber bei 32 Zoll hats nun auch sichtbaren Einfluss auf die Rahmendesignsprache. Und das nicht positiv, solange der Rahmen nicht 4XL ist.
 
hmmm ja, dann ist Stolperbiken das, was wir mehrheitlich machen :)


klar, das perfekte setup für alle trails gibts nicht.

Müde machen mich dann die schnelleren Sektionen. Viel geröll was rumliegt, mit vielen wurzeln, wo halt viel schläge abgefangen wollen, die Linie aber relativ direkt ist, so dass man mit ordentlich tempo drüber brettert.
 
Aber für sowas sollte sich doch ein Setup finden lassen. Bissi Rebound aufdrehen und mal testen. So ein Element paar mal fahren über ein 50-100 Meter langes Stück. Rebound mal recht weit aufdrehen, irgendwo merkste, dass das Vorderrad dann extrem unruhig wird, weils verspringt. Ab da zudrehen, bis es negativ auffällt und der Sagring immer weiter runterrutscht. Das "Packing" ist bei Coils auch eher ein Thema bei falschem Setup, weil Luft mehr Möglichkeiten durch das Anwachsen des Drucks hat, zurückzustellen oder nicht weiter abzutauchen. Von daher Vergleichsstück paar mal runterrauschen, Rebound anpassen, bis der Sagring annehmbar hoch stehen bleibt und die Ausfederdämpferung passt.
 
ja, ich denke ich muss mir mal ein stück trail raussuchen, welches mein Fahrprofil gut wiederspiegelt und dann einfach mal ein paar mal da fahren und schauen was passiert.

meist geht man dann eben mit anderen fahren und will dann nicht ständig am setup rum schrauben. muss mir die zeit mal raus nehmen
 
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