[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Blos was studieren, damit man es ruhig hat ist doch dann auch keine Erfüllung oder? Also man muss sich da ja auch drei Jahre durchquälen mit Gesetzen und dem Schreibstil.

Klar, im Endeffekt nur eine Bescheinigung, damit man im gehobenen Dienst sitzen kann. Aber dann kommen halt noch 40+ Jahre "spannende" Tätigkeiten. Da musst du dich halt umschauen ob du irgendwo in einer Behörde eine Stelle findest, die zumindest ein paar % Spaß macht. Sonst wird man doch noch unzufriedener?
Oder du findest eine Stelle, in der du komplett im Homeoffice versinkst und den ganzen Tag zocken kannst. So hat das doch vor ein paar Seiten jemand von seinem Kumpel erzählt.

Gibt auch halbwegs interessante Jobs als Beamte. Könnte mir gut vorstellen beim EBA oder LBA zu arbeiten.

Mein Vater war halt 25 Jahre Rechnungsprüfer, das war sicher nicht die erfüllendste Tätigkeit.
 
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@Tundor

Ja, ich habe das Gefühl, dass du nicht informiert bist, so generell. Alleine schon die null Bock Aussage. Aber gut, du und die meisten hier wissen es wie immer besser 👌
 
Alleine schon die null Bock Aussage.
Diese Aussage bezieht sich auf die Menschen die Beamte werden weil sie dabei unkündbar sind und ne schöne Pension bekommen. Dass es genügend Beamte gibt die Bock haben und motiviert arbeiten, schließt das natürlich nicht aus aber das Beamtentum fördert leider gerade die Leute die lieber nichts leisten wollen und benachteiligt die die mehr leisten bzw. belohnt diese nicht genug.
 
Scroll mal hoch, bei eurem Geschreibsel liest man das aber nicht heraus, dass ihr nur den einen Teil meint.

Wenn ich das alles so lese was hier über die Beamten geschrieben wird wird mir schlecht. Ich hab die Leitung über ein Team, bestehend aus nur Beamten, wo jeder sein bestes gibt. Keiner lässt sich hängen, geht auch nicht, weil durch diverse Umstrukturierungen, für die man eigentlich andere Leute holen wollte (was natürlich wie immer nicht geklappt hat), am Ende doch wir ausbaden durften, ein Haufen Anträge liegen geblieben sind, die natürlich nicht liegen bleiben dürfen.

Und dann erzählen die Leute hier (nicht explizit du) wir würden n faulen Lenz schieben oder jemand zockt im Homeoffice. Crazy.
 
bei eurem Geschreibsel liest man das aber nicht heraus, dass ihr nur den einen Teil meint.
Fair, deswegen hab ich es ja gerade noch hinzugefügt. Es ist wie überall, du hast motivierte Leute und es gibt faule Leute. Dass du ein motiviertes Team hast ist natürlich ne super Nachricht, vlt. liegts ja auch an dir als Lead.
 
@Tundor

Das weiß ich nicht. Ich sage immer ein Lead ist nur so gut wie das Team auch ist. Denke mal, das gilt in beide Richtungen.

Jetzt über mein Team hinaus gesehen gibt es auch ein paar, die nicht so mitziehen, aber das hat man überall.

Das größte Problem ist halt, dass man gegen Leute, die kaum mitziehen nix tut. Es gibt Möglichkeiten, aber sie werden kaum genutzt.
 
Ich finde ja immer, dass solche Aussagen nicht zwingend den Hinweis benötigen, dass man nicht 100% von allem meint, was man da grade anspricht (in dem Fall Beamten). Es ist bzw. sollte selbstverständlich sein, das so gut wie nie etwas eine 100% homogene Menge ist und Aussagen sich dann eben auf Teilmengen beziehen.

Das es im Beamtentum Menschen wie von Tundor beschrieben existieren und das irgendwie auch "normal" ist, dass solche Menschen von solchen Positionen angezogen werden, ist ja unstrittig. ISt in der freien Wirtschaft btw. auch weswegen man so manches Problem mit dem ein oder anderen Betriebsrat hat oder eben anderen Positionen in der freien Wirtschaft, die faktisch kaum kündbar sind. Da gibts auch genügend, die den Job nicht aus Überzeugung machen, sondern aufgrund des persönlichen Benefits.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja. Im großen Konzern gibt es einige die keinen Bock haben und man die mitschleift bzw. Themen liegen bleiben.

Man versucht die immer in andere Abteilungen abzuschieben...
 
Warum das Gericht das so entschieden hat, keine Ahnung. Müsste man im Urteil lesen. Die waren ganz sicher nicht unterbezahlt.
Interessant wird nach der Umsetzung überall, was sich bei den Angestellten in gleichen Dienststellen regt. Die Tarifbeschäftigten müssen dann in gleichem Maße Erhöhungen bekommen.
Ich bezweifle, dass eine Ungleichbehandlung haltbar sein wird.
 
edit:
jetzt habe ich endlich die häfte vom Durchschnitt hier :fresse:
Nee, das würde nicht für die wöchentlich neue 5090 ausreichen, die hier im Schnitt gekauft wird. 😬

PS: Glückwunsch! Echt verdammt gute Steigerung! Über 11 % 👀
 
Ja. Im großen Konzern gibt es einige die keinen Bock haben und man die mitschleift bzw. Themen liegen bleiben.

Man versucht die immer in andere Abteilungen abzuschieben...

Finde das sehr lustig, wie viele sich über angebliche oder reale Minderleister aufregen, aber offensichtlich nicht in der Lage sind, für Ihren Arbeitgeber wirklich gute Leistung zu bringen und dafür zu sorgen, dass die Betreffenden a) besser werden oder an eine passende Stelle kommen oder b) sich darum kümmern, dass die Leute das Unternehmen verlassen müssen.

Wenn man keinen Bock auf b) hat, wäre a) die solidarische Option von uns fast allen, erfordert aber halt Leistungsbereitschaft... Und bei b) müsste man seinen Rücken gerade machen und auch ggü. Führungskräften, die i.d.R. in solchen Fällen halt einfach ihren Job nicht ordentlich machen, festhalten, dass sie was tun müssen.

Am einfachsten ist halt in der Hierarchie nach oben zu buckeln und dann bei Gelegenheit (so wie hier) nach unten zu treten... Bringt aber halt niemandem was, machen aber auch viele angebliche Höchstperformer sehr gerne...

I.d.R. sieht man z.B. in der Probezeit recht gut, dass die Leute nix können, dann muss man sie halt kündigen. Dann muss aber irgendjemand eine Fehleinschätzung zugeben, das machen "Highperformer" wiederum sehr ungern... Meiner Meinung nach entsteht die Dysfunktionalität in den meisten Fällen doch einfach dadurch, dass in autoritären Strukturen (wie sie ganz offensichtlich in unserer Gesellschaft immer noch als erstrebenswert angesehen werden, siehe der Thread hier) gemeinsame Weiterentwicklung nur ein sehr untergeordnetes Ziel ist...
 
Ich bekomme ja nahezu jeden Tag Anträge von staatlichen Behörden mit dem Hinweis, diese innerhalb von 2 Wochen zurückzuschicken, sonst gibt es Abzug. Jedoch dauert die Bearbeitung bei den Behörden dann bis zu einem halben Jahr.(Reha/Rente/GdB)
Ist jetzt nichts was ich verneinen kann.
Auch wenn der ein oder andere Sachbearbeiter (sowohl Beamte als auch AN) auch gerne mal etwas schneller sein darf gibt es auf der anderen Seite auch ziemlich große Rückstände, und auch lange Entscheidungswege (zB je nach Leistungsart 2-3 Stellen die das vorher noch billigen müssen usw.), auf die wir keinen Einfluss haben. Es könnte alles einfach mal schneller sein.

Bevor bei uns aber was gekürzt oder gestrichen wird, muss der Antragssteller aber schon sehr krass nicht mitwirken.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hatte die Woche nochmal n Gespräch bei ner Firma, Stellenanzeige natürlich wieder ohne Gehaltsrange. Super sympathische Leute, sehr angenehmes Gespräch, von der Seite alles top. Beim Gehalt sind dann zwei Welten aufeinander getroffen und wir waren ganz schnell wieder fertig :fresse:

In der aktuellen Konzernbude gabs jetzt auch MA-Gespräch, die aktuelle Umstrukturierung geht grade live (ist jetzt glaub ich die 3te? in 2,5 Jahren). Gehaltstechnisch geht da auch nix mehr, zumindest in meiner aktuellen Position. Also vielleicht doch langsam Consulting, wobei ich in der Bude ja aus vielen Gründen keine wirkliche Zukunft sehe. Aber solang zumindest noch 1,2 Consultants da sind, werd ich das jetzt auch nutzen. Möglichst viel Wissen mitnehmen, ist schon allein für die nächste Bewerbungsphase gut.

Zu hören das sowohl alte als auch neue Führungskraft zu 120% zufrieden mit meiner Arbeit sind ist zwar schön, aber das ist auch quasi alles was passiert, Fortschritt gibts keinen :fresse:
 
Konzern heißt doch auch automatische Gehaltssteigerung nach Tarif, oder?
Plus Erfahrungsbonis automatisch
Plus mögliche Stufenaufstiege bis zu einem Maximum.

Kenne genug Leute, die nix von diesen Sachen haben. :)
 
Nene, kein solcher Konzern :shot: Kein Tarif, keine Erfahrungsbonis und keine Stufen. Hab theoretisch nochmal 1 Bruttogehalt als möglichen Bonus, der wurde aber dieses Jahr schon extra unrealistisch erhöht, das wir da 10% oder so bekommen haben. Und für 2027 ist das Ziel nochmal verdoppelt worden, vom 2026 Ziel aus. Letzte Gehaltserhöhung gabs 2024 und das waren 1,2%
 
Darf ich dich mal kontaktieren wenn der Yaris aufm Dach liegt? Guten Start in die Selbstaendigkeit! 🎉🎉🎉
 
Darf ich dich mal kontaktieren wenn der Yaris aufm Dach liegt? Guten Start in die Selbstaendigkeit! 🎉🎉🎉

Danke dir. Meld' dich jederzeit. Man wundert sich teilweise, für welche "Kleinstbeträge" Versicherungen Gutachten einholen lassen (die den Streitwert um ein Vielfaches übersteigen).
99% der Aufträge erstelle ich jedoch fürs Gericht, Privatgutachten haben immer einen Beigeschmack.
 
Du kommst aber nicht aus dem Süden - bekannter von mir hat sich exakt mit dem selben Gebiet gerade selbstständig gemacht :LOL:

Ne, bin nicht im Süden daheim. Aber die Branche ist klein, wahrscheinlich kenne ich ihn :d (Sofern er wirklich die Unfallrekonstruktion macht, wird oft mit dem "normalen" Schadengutachter verwechselt)
 
Dann ist das gut möglich, er kommt aus einem der renommiertesten Unfallsachverständigen Büros in Freiburg ;-)

Und Glückswunsch an dich, der Schritt ist was ich mitbekomme durchaus rentabel.

Ahhh, das Büro, das sonst auch massenweise die Blitzer-Gutachten macht :) Viel Erfolg an deinen Kollegen und dir vielen Dank!
 
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