[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Also für mich persönlich mutmaßlich nicht so viel aber ich glaube für ein paar Kollegen bedeutet das quasi die Kündigung oder Umzug.
 
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Wenn sie sich das gesabbel sparen würden und offen und ehrlich wären und sagen würden, dass sie das bevorzugen, weil es auch einfacher ist, wenn man im büro ist wenn man mal was schnell absprechen will und natürlich auch das zwischenmenschliche direkter ist, dann wäre das soviel nachvollziehbarer. Stattdessen diese inhaltsleeren Buzzwörter aus dem HR. Sowas ist echt die Pest. HR halt… vll sollten firmen das mal verschlanken…
 
Für unseren Wahlberliner scheinbar nicht.
Wenn ich weit weg gezogen wäre und nun wieder ins Office verpflichtend zurückgerufen werde, wäre ich vmtl. sehr pissed.

So scheinbar "kleine" Anpassungen haben halt real-life Konsequenzen für den ein oder anderen.
 
wenn man im büro ist wenn man mal was schnell absprechen will und natürlich auch das zwischenmenschliche direkter ist, dann wäre das soviel nachvollziehbarer.
Das haben sie schon so gesagt, meine Darstellung hier ist natürlich extrem verkürzt. Also dass ne Mischung im Team von On-Site und Remote halt immer bedeutet man muss Meetings schedulen usw. das ist natürlich im Büro schon etwas anders. Allerdings hab ich da dann wieder das Problem, dass ich im Büro dann wieder keine Meetingräume habe. Irgendwas ist immer.

*edit*
Wir haben seit längerem ein neues Bürogebäude an unserem Campus, das steht seit so 1,5 Jahren fertig und leer rum. Hat damit natürlich gar nix zu tun :ROFLMAO:
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Wenn ich weit weg gezogen wäre
Da muss ich halt auch sagen, es gab nie Full-Remote bei uns, außer als Ausnahme während Corona. Manche Kollegen sind weggezogen, als es schon die Hybrid Policy gab (also mindestens 2 Tage Office) und die haben dann quasi Deals mit dem Lead gemacht, dass eine Woche nach Berlin kommen und eine Woche im HO sind am Stück. Das geht jetzt dann mutmaßlich halt nicht mehr, das war aber auch nie offiziell so erlaubt.
 
, dann wäre das soviel nachvollziehbarer.
Das ist doch genauso leeres Gesabbel :d mal eben schnell was abstimmen kann ich im HO mindestens genauso schnell, teilweise sogar besser wenn die Kollegen nicht im gleichen Büro sitzen.
 
Herrlich, also überall das gleiche. Wer wegen HO weit weg gezogen ist, der hat von mir 0 Verständnis. Das wird überall eine Zusatzvereinbarung, abseits des Arbeitsvertrags, sein und somit nix was ich mir auf Lebzeiten als gesetzt verbuchen kann.
 
...

Da muss ich halt auch sagen, es gab nie Full-Remote bei uns, außer als Ausnahme während Corona. Manche Kollegen sind weggezogen, als es schon die Hybrid Policy gab (also mindestens 2 Tage Office) und die haben dann quasi Deals mit dem Lead gemacht, dass eine Woche nach Berlin kommen und eine Woche im HO sind am Stück. Das geht jetzt dann mutmaßlich halt nicht mehr, das war aber auch nie offiziell so erlaubt.
Ja ok,
dann ist das eben langfristig ziemlich dämlich.
Man muss nunmal die Konsequenzen seines eigenen Handelns ausbaden.
 
Ich wurde Remote eingestellt, beim alten AG war das direkt im Vertrag. Mit der Übernahme und dem neuen Vertrag ist es jetzt nur eine Zusatzvereinbarung, sobald ganz oben das einstellen will (ich warte quasi nur drauf), dann ist hier auch die Hölle los. Liegt aber nur daran, das unser jetziger CEO gefühlt jedem Trend 3 Jahre hinterherhängt. Alle Argumente die sonst immer genannt werden sind sofort ungültig, nachdem wir Ausland ganz stark hochfahren :rolleyes:
 
Der Unterschied ist, dass man vorher gesagt hat, man muss 40% im Office sein (was ja die 2 Tage sind) und man eben wohl auch mal noch flexibel nen Deal machen konnte. Woche 1 - 5 Tage Office, Woche 2 - 5 Tage Home Office. Das geht dann jetzt halt natürlich nicht mehr, wenn man sagt jeder muss immer Di-Do antanzen. Aber egal, mein Problem ist das ja eh nicht.
 
ah, ja. Na, außer man hat einen echten Remote Vertrag unterschrieben wie @KurantRubys sucht man sich nun wohl besser einen anderen Job ;)

Ich denke das ist das, wo die Industrie generell hingehen wird. Hatte ich ja schon mal gesagt. Wundert mich also nicht
 
Ne natürlich, hab es auch erwartet. Gerade kurz mit nem Kollegen der im BR ist gesprochen und der meinte, sie können da zwar mitreden, aber wenn man sich nicht einig wird geht es zur Schlichtungsstelle. Und da man gesetzlich keinen Anspruch auf HO hat, wäre der Deal mit 3 Tagen Office eh schon gut. Also wird das wohl so kommen.
 
würdest du sagen das hat gute Gründe oder macht es keinen Unterschied bei euch ob vor Ort oder remote?
 
Ich sehe keinen Sinn im Office rumzugammeln wenn nicht alle vom Team da sind weil sonst hast du nämlich genau das schlechteste. Manche sitzen in nem Raum, und anstatt man direkt miteinander spricht hat man wieder Kollegen im Videocall. Also ja ich denke 2-3 Tage im Office alle zusammen ist schon sinnvoll. Gleichzeitig merke ich wie für mich als Introvertierter die Office Tage deutlich anstrengender sind, den Extrovertierten geht's vermutlich genau andersrum.
 
@Tundor introvertiert… :hust:
Da sieht man man wieder dass eine Internetpersönlichkeit nix mit der Realität zu tun haben muss. ;)

Ich bin auch pro Büro weil ich einfach gern schnell bei jemandem am Tisch steh.
Kann aber verstehen wenn es anderen anders geht.

Nur für die Gruppe „während Corona-Hoch-HO-Phase weit weg gezogen“ hab ich nur wenig Mitleid. Wer sowas einfach als gegeben sieht ist selber schuld…
 
Zum Glück ist das in unserer BV relativ clever gelöst:

Durchschnittlicher Anteil mobiles Arbeiten (%) pro Quartal (Maximal 50%)

Hab auch 50% beantragt aber eigentlich mache ich nur Freitags mal HomeOffice (aber lieber Haben als Brauchen :fresse:)
 
Da sieht man man wieder dass eine Internetpersönlichkeit nix mit der Realität zu tun haben muss. ;)
Weiß ich nicht, würde sagen ich bin im echten Leben nicht anders, aber wenn ich den ganzen Tag unter Leuten bin strengt es mich halt eher an. Reden tu ich trotzdem viel :d
 
Ist die Auftragslage oder Performance der Unternehmen in Deutschland (mal abseits der Automobilindustrie) wirklich so kritisch wie vermeintlich in der Presse dargestellt? Wie läufts denn so bei den Banken, Energie- oder Telekommunikationsunternehmen aus Sicht der bzw. für die Mitarbeiter? Überall Nullrunden, Stellenabbau, HO-Rückabwicklung, etc.?

Auf den üblichen Plattformen sehe ich haufenweise Stellen ausgeschrieben. Aus dem Bekanntenkreis sind 2 ehemalige Kollegen einigermaßen problemlos aus der Automobilindustrie in andere Bereiche gewechselt. Vllt. ist es aber auch nur eine Momentaufnahme oder Außreiser in der Statistik.

Falls jemand mal berichten mag, würde mich das wirklich interessieren (da ich seit über einem Jahrzehnt eigentlich nur in der Automotive IT unterwegs bin).
 
Ist die Auftragslage oder Performance der Unternehmen in Deutschland (mal abseits der Automobilindustrie) wirklich so kritisch wie vermeintlich in der Presse dargestellt?
Kurz und knapp: Ja

Der Maschinenbau war lange eine Garantie für gute Jobs. Mittlerweile ist der Drops hier hart gelutscht. Die richtig großen Chemiebuden wie BASF, Wacker, DOW usw. kürzen alle die Jobs und platzieren immer weniger Aufträge und die Leute dort werden auch an immer kürzeren Leinen gehalten und die Stimmung ist längs nicht mehr "wir haben alle das gleiche Ziel", sondern "wie können wir unseren Zulieferer maximal ärgern, damit er garantiert kein Geld mehr verdient". Am Ende werden die Leute dort selbst gedrückt.
Am Ende ist Energie in Deutschland viel zu teuer (und die Firmen zahlen im Gegensatz zu uns quasi nichts) und die Bürokratie vertreibt den Rest.

Ausgeschriebene Stellen heißen gar nichts. Jeder Drecksfirma schreibt ständig elendig viele Jobs aus, aber gesucht wird am Ende gar nicht. Wenn sich mal der Überflieger bewirbt und kein Geld dafür will, wird er mal eingeladen. Ansonsten laufen die Anzeigen über Monate bis Jahre hinweg. Wer Regelmäßig guckt was am Markt los ist, wird dem sofort zustimmen, das man irgendwann seine Firmen kennt, die immer und immer und immer suchen. Und dann trifft man in der eigenen Firma jemanden, der da mal gearbeitet hat und er erzählt, wie es wirklich läuft dort.

Bei den Temperaturen aktuell mache ich mehr Home Office, weil ich ein Chef Eckbüro (zu viel Anwalts Serien geguckt)habe und dementsprechend viel Hitze aktuell in die Bude bekomme. Nächste Woche wird es sicher wieder besser.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kurz und knapp: nein. Ist nicht super rosig aber weit weg von kritisch. Und Dienstleistung sind die ganze zeit nicht so betroffen gewesen wie Industrie. Und DE ist seit geraumer Zeit kein Industrieland mehr auch wenn die Wahrnehmung und die Berichterstattung was anderes vermuten lässt. Die harten Zahlen sagen aber was anderes.

Grösstes Hemmnis der Wirtschaft dürfte die aktuelle Regierung sein. Ganz vorne weg Frau Reiche.
 
Diesen faktenlosen Pessimismus teile ich nicht. Ich höre aber auch nicht auf Döpfners Propaganda bzw die Propaganda der Superreichen.

Btw. allein Bayern hat 2025 2,4 Milliarden Schenunkssteuer erlassen. Und weniger als 1 Milliarde eingenommen. Dieser Erlass kann erfolgen ab einer Schenkung von 26 Millionen oder mehr, wenn dargelegt werden kann, dass dies unzumutbar wäre. Wohlgemerkt, das zu verschenkende Vermögen muss 26 Mio oder grösser sein, NICHT die zu zahlende Steuer. Der Median der Schenkungen, bei denen ein Erlass erfolgte, betrug 34,5 Mio Euro.

Aber wir müssen bei den Ärmsten, bei Familien und Kindern, Bildung und Infrastruktur sparen. Ihr werdet nach Strich und Faden verarscht von einer in Relation winzigen reichen Kaste und ihren Handlangern.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und Dienstleistung sind die ganze zeit nicht so betroffen gewesen wie Industrie.
Deutschland lebt von der Industrie. Dienstleistung ist Nutzlos, wenn keiner Geld hat, die Dienstleistung auch bezahlen zu können. Man braucht immer irgendeine Sache mit einer Wertschöpfung, um diese dann verkaufen zu können. Wenn jeder nur sein "Wissen" verkauft, wird am Ende nichts mehr erwirtschaftet. Viele Jobs wie Pflege laufen auch nur, weil erschaffene Industrie Dinge mit einen echten Wert erzeugt.
In einen Land, in dem 100% aller Jobs zb Pflege (Dienstleistung) wäre, würde das System sofort zerbrechen. Denn wer soll die Pflege bezahlen können, wenn jeder nur Pflege anbietet und das Gehalt dafür nicht reicht, selbst diese Dienstleistung zu buchen, da zwischen Einnahmen und Kosten ein gewaltiger Posten (Steuern) liegt.

Am Ende ist unser Problem die Rente. Das wusste man schon vor 50 Jahren, aber die Demokratie mit gewählten Volksvertretern hat halt den gewaltigen Nachteil, das jeder Politiker immer nur bis zur nächsten Wahlperiode denkt. Ein Monarch hat deutlich langfristiger gedacht.
 
Deutschland lebt von der Industrie.
Nein tut es nicht. Komm halt mal in der aktuellen Zeit an. Deutschland ist seit Jahrzehnten kein Industrieland mehr. 70% des deutschen BIP kommen aus dem Dienstleistungssektor. Nur 29% aus der Industrie. Die Automobilbranche ist dank Lobbyarbeit komplett überpräsent in Relation zu ihrem tatsächlichen Beitrag von Deutschlands Wohlstand.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Ein Monarch hat deutlich langfristiger gedacht.
Alter Verwalter. Und ich dachte die Monarchisten hätten es nach dem 2 WK endgültig begriffen.
 
Überall Nullrunden, Stellenabbau, HO-Rückabwicklung, etc.?
Ja, ja und ja, aber nicht aus externen Gründen imho. Vertrieb ist im Endeffekt nicht existent, Know How wandert seit 2 Jahren zur Konkurrenz ab und es geht seit 3 Jahren eigentlich nur noch um Near- und Offshoring.
 
US Zölle und China konkurriert in unseren Fachgebieten nun mit uns

Ja was soll das wohl werden, auch wenn wir unsere Wehwehchen nicht hätten?
 
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