[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

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Naja, aber je nach Beruf ist genau dieses Preisschild zu hoch?!
Gesamtgesellschaftlich wird es aber niedriger sein.

Ich meine das was ich anspreche gibt es ja zum Beispiel bei ATC aka Fluglotsen. Mit 55 dann in den Ruhestand und die Firma zahlt erstmal.
Aber das ist ja ein eher extremes Beispiel.

Oder man überlegt sie wie gesagt in gewissen Berufen die Belegschaft einfach jung zu halten indem man sie für z.B. 20 Jahre beschäftigt und ihnen dann eine Umschulung zahlt, wie bei uns Soldaten.
Die besten kann man ja behalten um die Kompetenz dann mitzunehmen und die bekommen dann in diesen Jobs später die weniger anstrengenden Aufgaben.


Aber das muss man halt absichern, einfach so mit 40 kündigen und umschulen bedeutet ja in der Regel einige Jahre finanzielle Durststrecke.

Macht man es wie ich hier beschreibe wird die Pflegekraft, der Dachdecker etc. natürlich mehr Kosten, aber die Alternative ist halt, dass immer mehr und mehr Geld aus dem Haushalt in die Rente gepumpt werden muss.
Weil ich nicht glaube, dass die notwendige Erweiterung der Finanzierung der Rente auf den Kapitalmarkt ausreichend sein wird.
 
Passend dazu

 
Bei uns gabs leider die 2. Nullrunde fuer mich. Keine Gehaltsanpassung seit Eintritt. Nur Einmalzahlungen. Bonus war letztes Jahr bescheiden. Dieses Jahr ok.
Zu Beginn vor 2 Jahren gluecklicherweise gut verhandelt, sonst waer ich warscheinlich ein wenig Mad. Mal schauen was das naechste Jahr bringt ^^
 
3,8% als Standard Erhöhung ohne Promotion etc.. ist doch super, damit wäre ich auch happy.

Bei uns gab's diese Woche die seit Monaten angekündigte Umstrukturierung in einigen Bereichen. Meine Abteilung war (wusste ich schon vorher) nicht betroffen, aber die ganzen Teams mit denen ich zusammenarbeite wurden sowas von rumgewürfelt, Teams gemerged Leute gekündigt etc.. Motivation heute vorm langen Wochenende ist gigantisch :fresse2:
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Zu Beginn vor 2 Jahren gluecklicherweise gut verhandelt,
Wollte gerade sagen, du bist doch da ziemlich feierlich eingestiegen? Weißt du woran es liegt? Also verdienst du so viel mehr für vergleichbare Kollegen, dass sie sagen du bist am Limit oder andere Gründe?
 
Weißt du woran es liegt? Also verdienst du so viel mehr für vergleichbare Kollegen, dass sie sagen du bist am Limit oder andere Gründe?
Aktuell an Sparmaßnahmen, was ich auch nachvollziehen kann. An meiner Arbeitsqualitaet liegts jedenfalls nicht, das weiß das Unternehmen aber schon. Betrifft leider fast alle bei uns im Bereich, dass nix bei rumgekommen ist. Ich weiß nicht ob's irgend nen hartes Limit oder so gibt. Zur Not koennte man ja mit nem Dienstwagen oder so 'nachhelfen' falls es monetaer absolut nichtmehr weitergeht.
Wobei mir das im Grunde auch egal ist, bin happy mit dem was ich hab und hab Spaß an dem was ich tue. Das ist mir mittlerweile wichtiger als der letzte zusaetzliche Euro.
 
Der Dienstwagen kostet ja aber auch einiges für den AG und gerade bei deinem Gehalt wo du eh schon über allen Bemessungsgrundlagen für die SV bist, fällt ja nichtmal der AG Anteil weg für die Erhöhung.
Sieht halt vorallem immer aus AG sicht ganz "billig" aus :d

*edit*
Aber gut, du bist glaub eh öfters im Außendienst, oder? Da könnte man natürlich ein Argument draus machen, dass das Sinn ergibt wenn der AG die Kosten eh hat für den Wagen.
 
Aber gut, du bist glaub eh öfters im Außendienst, oder? Da könnte man natürlich ein Argument draus machen, dass das Sinn ergibt wenn der AG die Kosten eh hat für den Wagen.
So richtigen Außendienst hab ich nicht. Wenn ich Unterwegs bin, dann meist in den USA, Indien & Singapur. Da hilft der Karren nicht wirklich ^^
Im Grunde braeuchte ich keinen Geschwaeftswagen. Wuerd das nur naechstes Jahr anbringen falls es wieder n Nullinger werden sollte.
 
Bei den ganzen Insolvenzen zur Zeit kann man doch eigentlich froh sein, wenn der Job oder die Firma erhalten bleibt.

Unsere 3,4% sind schon super. Dafür hatten wir im letzten Jahr ne Nullrunde.

Kann nicht jeder bei Samsung in Korea arbeiten und ne Sonderzahlung von 300k einstreichen. (Was ich immer noch nicht so recht glauben kann)
 
Irgendein Bericht darüber, weiß jetzt nicht mehr wo, hatte im letzten Satz aber stehen, dass der Großteil dieser Boni in Aktienform ausgegeben wird.
Das macht das ganze dann irgendwie wieder realistischer. Wobei bei Gewinnen in dreistelliger Milliarden Höhe auch durchaus Barmittel für sowas da sind.
 
Bei den ganzen Insolvenzen zur Zeit kann man doch eigentlich froh sein, wenn der Job oder die Firma erhalten bleibt.
So blöd es klingen mag, aber ne Insolvenz kann als MA auch ne Chance sein. Unsere alte Bude war auch insolvent, wir wurden übernommen, ich hab mich gut positioniert und jetzt geht es mir viel besser als vorher.
 
War auch mal in einem Laden, der übernommen wurde. Das Angebot was man mir gemacht hat für einen Job in der neuen Zentrale war echt komfortabel. Hat aber damals nicht zu meinem Lebensmittelpunkt gepasst, also hab ich mich auch extern beworben und konnte dann mit der Sicherheit im Rücken natürlich entspannt auftreten. Also wenn "der Richtige" übernimmt, dann kann das in der Tat gut sein.

Aber machen wir uns nichts vor. Nach einer Übernahme gibt es immer doppelt besetzte Stellen. Wir übernehmen gerade, und selbst bei uns als Mutter geht bei einigen die Angst vor Jobverlust um. Am Ende schaut der Vorstand halt einfach wo es am günstigsten ist.
 
Bei uns ist seit der Übernahme Talfahrt mit Vollgas, kann ich nicht empfehlen :fresse: Mir fällt echt kein Punkt ein der besser geworden ist, im Endeffekt ist ausnahmslos alles schlechter geworden.
 
Ich weiß nicht wohin damit, daher hier:
Wegen ein bisschen hin und her habe ich nicht wie geplant Anfang der Woche gekündigt. Habe auch noch ein paar Tage Zeit, soll aber morgen o. übermorgen geschehen.
Ich verdanke meinem Chef wirklich viel, er hat mich komplett in meinem Beruf (rund 5 Jahre) ausgebildet und zwar auch die letzten "extra-Meter" die sich viele Chefs im gleichen Berufsfeld sparen, so dass ich die Möglichkeit habe selbstständig zu werden.
Aktuell überlege ich ihm als Dankeschön zur Kündigung einen Gutschein für ein nahe gelegenes Sternerestaurant zu schenken (er ist großer Kulinarik-Fan). Weiß aber nicht so recht, ob die Übergabe zur Kündigung passend ist.
Möchte es auch machen, damit man aus dem Gespräch mit zumindest einem bisschen positiven Vibe rausgeht. Aber es soll auch nicht als "Bestechung" rüberkommen, oder in anderer Weise komisch.
Was meinen die Beruf-Profis hier?
 
Kommt ggf. auf die Dymanik des Gesprächs oder der Informationsübergabe an.
Mag Situationen geben, wo das passt, und andere, wenn der durch deine Kündigung sich persönlich beleidigt fühlt, dann lass den Gutschein in deiner Tasche und erwähne ihn nichtmal.
 
Kommt ggf. auf die Dymanik des Gesprächs oder der Informationsübergabe an.
Mag Situationen geben, wo das passt, und andere, wenn der durch deine Kündigung sich persönlich beleidigt fühlt, dann lass den Gutschein in deiner Tasche und erwähne ihn nichtmal.

Guter Hinweis, auf die Idee bin ich jetzt erstmal nicht gekommen, Danke. Man muss ja nicht mit der Übergabe ins Gespräch starten.
 
Wenn der sagt, er kannst verstehen und findests schade und wünscht dir alles gute von Herzen, dann könnts passen.
Aber je mehr Herzblut jemand in dich gesteckt hat, desto mehr wird den deine Kündigung kränken. Zumindest meistens.
 
Würde ich auch so machen, den Gutschein kannst du ihm doch zum Abschied dann schenken? Das muss ja nicht sofort bei der Kündigung sein. Auf jeden Fall ne nette Geste.

Aber je mehr Herzblut jemand in dich gesteckt hat, desto mehr wird den deine Kündigung kränken.
Kommt auf den Menschen an, gibt auch genügend die verstehen, dass ein Wechsel einen weiter bringt und sie wünschen einem, trotz ihrem persönlichen Nachteil, alles Gute.
 
Mich wundert ehrlich gesagt ein wenig warum ihr deine Selbstständigkeit nicht schon vorher mal thematisiert habt?
 
Gab keinen Grund dazu. War für alle Seiten fein die Regelung bisher, irgendwann kommt der Go or No Go Moment.
Der war für mich jetzt als ich mit meinen persönlichen „Wertekompass“ entschieden habe, dass ich dem Unternehmen genug zurück gegeben habe. Über Übergangszeit und co. kann man dann ja immernoch so reden dass es für alle cool ist.

Dass ich irgendwann in den Sack haue war aber generell absehbar. Macht jeder in dem Berufsfeld.
 
Würde ich auch so machen, den Gutschein kannst du ihm doch zum Abschied dann schenken? Das muss ja nicht sofort bei der Kündigung sein. Auf jeden Fall ne nette Geste.
Unterschreibe ich so.
Den Gutschein kannste ja dabei haben, für den Fall der Fälle. (ist ja kein m² Plakat)
Ich würde den aber am letzten Tag mit nem klassichen "Merci" übergeben und mich für die Zeit, Vertrauen, aber auch die Zusammenarbeit auf persönlicher Ebene bedanken. -> man sieht sich immer 2x im Leben, besonders, wenn man nicht 55 ist

Ne Kündigung in so einer, scheinbar, Vertrauensstellung ist nicht zwingend einfach, aber ein Thema, was mehr oder minder Alltag ist.
Dass jemand von der Ausbildung bis zur Rente in der Bude bleibt, ist nicht mehr der Standard, besonders nicht in kleinen Firmen.
Der Planet und die eigene Welt drehen sich weiter.

PS: Wichtig ist glaube, dass es kein Thema der Abneigung etc. ist, sondern eben einen in sich gerichtete Entscheidung.
Was man nicht machen sollte, dieses Engagement mit verbrannter Erde danken. Solche Leute und den Einsatz (was man hier halt so rauslesen kann...) sind eben nicht unbedingt üblich bei Führungskreisen. Dementsprechend sollte man das Feld so hinterlassen, dass es auch einer nach einem noch bestellen kann.

PPS:
Was ist das denn für nen Berufsfeld, dass sowas üblich ist?
 
Zuletzt bearbeitet:
Sachverständigenwesen.


Dass man alles gut übergibt und keine Brücken abreißt ist für mich eine Selbstverständlichkeit. Daher auch der Wille es möglichst gut auseinander gehen zu lassen. Es ist auch nichts vorgefallen. Einfach der Wunsch auf eigenen Beinen zu stehen.
 
Sachverständigenwesen.


Dass man alles gut übergibt und keine Brücken abreißt ist für mich eine Selbstverständlichkeit. Daher auch der Wille es möglichst gut auseinander gehen zu lassen. Es ist auch nichts vorgefallen. Einfach der Wunsch auf eigenen Beinen zu stehen.
Und Cheffe ist noch nicht alt genug, dass er evtl. einen Nachfolger sucht/aufbauen will, der seinen Laden/Kundenstamm mal übernimmt?
 
Und Cheffe ist noch nicht alt genug, dass er evtl. einen Nachfolger sucht/aufbauen will, der seinen Laden/Kundenstamm mal übernimmt?

Doch, gibt es schon. Möchte mich aber nicht einkaufen, sondern mein eigenes Ding machen :) War tatsächlich eine Option.
Hab ehrlich gesagt keinen Bock auf Verantwortung von jetzt auf gleich für 20+ Leute.
 
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