[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Das wird aber gemeint sein. Denk dran, du bekommst hier nur eine Seite indirekt mit. Kein AG stellt sich auf die Bühne und wird sagen, wir fragen, warum du krank warst und du musst uns das sagen. So daneben ist keiner, sowas dürfte immer auf „stille post“ zurückzuführen sein.
So ein Gespräch hat nur Sinn, wenn auch der AG Willen Zeigt das er wirklich was verbessern will. Dann lohnt sich das auch wenn der AN angibt das ihm die Überstunden immer zu viel sind.
 
Wenn Du diese Anzeige nicht sehen willst, registriere Dich und/oder logge Dich ein.
Arebitgeber müssen das sogar anbieten. Nennt sich BEM Gesrpäch
Wollte ich auch gerade schreiben, ist aber freiwillig und kann vom AN abgelehnt werden. Das Gespräch macht ja nur Sinn, wenn AG und AN überhaupt an einer Besserung interessiert sind. Wenn der AG Überstunden durchdrücken will und der AN Fake krank macht, was soll das bringen.
 
Darum ging es ja nicht. Sondern darum wie rechtlich legitim solche Gespräche sind. Und dwas der AG von Lousiana da gemeitn ahbenw ird, zu 99% sind eben diese BEM Gespräche. Ob das sinnig ist in diesem Kontext, ganz anderes Thema. ^^
 
Mach es bitte. Dem AG ist es eh egal, wie es dem AN geht. Habs selbst durch und seit 3 Monaten krankgeschrieben. Bringt absolut gar nichts.
Was genau soll es denn "bringen"?

Und BEM ist übrigens nichts ungewöhnliches.
 
Arebitgeber müssen das sogar anbieten. Nennt sich BEM Gesrpäch


Die Gesetzeslage ist eindeutig: Fehlen Beschäftigte mehr als 42 Tage innerhalb von zwölf Monaten, sind Arbeitgeber verpflichtet, ein Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) anzubieten

Also nicht nach jedem "krank"
 
Wenn einige AN sich jetzt regelmäßig krank melden sind die 42 Tage ja schnell erreicht, das ganze geht ja schon ne ganze Weile so nach den Erzählungen.
 
Ich kann doch mit meinem Arbeitnehmer ein "Krankenrückkehrgespräche" führen?
Da ist nichts verwerfliches dran. Hat nichts mit dem BEM zu tun.
 
Und BEM ist übrigens nichts ungewöhnliches.

Nach 30 Tagen.
Es geht hier darum, wenn du nach einer Woche wieder kommst, spricht dich deine Führungskraft wieso weshalb warum.

Wer den Sinn dahinter nicht erkennt…

Edit:
Ich denke, jetzt muss man einen BR gründen.
Anders sehe ich keine Perspektive mehr.
 
Ich kann doch mit meinem Arbeitnehmer ein "Krankenrückkehrgespräche" führen?
Da ist nichts verwerfliches dran. Hat nichts mit dem BEM zu tun.

Nach nem Infekt der 3 Tage ging, mach dich nicht lächerlich.
 
Es geht hier darum, wenn du nach einer Woche wieder kommst, spricht dich deine Führungskraft wieso weshalb warum.
Der Einschüchterungsversuch hier ist ja klar, aber wenn ein Kollege in den letzten 12 Monaten schon mehrfach ne Woche gefehlt hat, bist du halt gleich über den Tagen die es für das BEM braucht und dann wäre das quasi ein legitimer Vorwand. Als MA würde ich an eurer Stelle mich einfach rechtlich beraten lassen wie man darauf reagieren soll.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Ich denke, jetzt muss man einen BR gründen.
Hört sich bei der Bude ehrlicherweise sinnvoll an. Vlt. wirst du ja dann für 5 Mio rausgekauft und gehst in Rente? :d
 
Nach nem Infekt der 3 Tage ging, mach dich nicht lächerlich.
Was soll denn jetzt diese Aussage?
Hier ging es um "mal sehen wie die das rechtlich durchboxen wollen" oder "BEM-Gespräch"
Ein Mitarbeiter ist jeden zweiten Montag krank und das fällt halt auf, aber ich komme noch nicht an die Tage für ein BEM-Gespräch, dann führe ich halt ein Krankenrückkehrgespräche.
 
Naja, oftmals hats ja Gründe, warum man krank ist.
Was genau soll es denn "bringen"?

Und BEM ist übrigens nichts ungewöhnliches.
die Frage ist, was bringt es, sich für den AG aufzuopfern, wenn es gesundheitlich deswegen bergab geht ? Und das ist es ja in diesem Fall bereits.

Wenn 30 Kündigungen und immer weiter steigende Krankheitstage kein Warnschuss sind, dann weiß ich auch nicht..
 
Gibt halt so ne und so ne. Wir haben hier auch genug, die sich keineswegs "aufopfern" und deren Krankenstand inakzeptabel ist. Und die Bedingungen hier sind bspw im Gegensatz zum weiter oben beschriebenen Zustand beinahe paradiesisch. Und dass es da in so einer großen Butze keinen BR gibt finde ich halt auch seltsam, das wurde hier ja bereits beim letzten mal besprochen. Einerseits liest man "aber mir gehts ja gut" und andererseits dann die großen Bauchschmerzen nach so einer Veranstaltung. Wenn es ihm aber gut geht, vielleicht ist das bei anderen auch so, am Ende bei mehr als man denkt? Widerstände bilden sich bei entsprechend großen Schmerzen, also wie groß sind die wirklich? Wirklich mal einen BR zu gründen wäre ja mal eine Maßnahme auf AN Seite.
 
Gibt halt so ne und so ne. Wir haben hier auch genug, die sich keineswegs "aufopfern" und deren Krankenstand inakzeptabel ist. Und die Bedingungen hier sind bspw im Gegensatz zum weiter oben beschriebenen Zustand beinahe paradiesisch. Und dass es da in so einer großen Butze keinen BR gibt finde ich halt auch seltsam, das wurde hier ja bereits beim letzten mal besprochen. Einerseits liest man "aber mir gehts ja gut" und andererseits dann die großen Bauchschmerzen nach so einer Veranstaltung. Wenn es ihm aber gut geht, vielleicht ist das bei anderen auch so, am Ende bei mehr als man denkt?
Kaffee wird auch heißer zubereitet als er getrunken wird.

Ich denke mal das die Wahrheit irgendwo dazwischen liegt. Für Mitarbeiter 1 ist der gleiche Job sehr hart, für Mitarbeiter 2 geht so. Jeder empfindet gewisse Dinge anders.

Aber grundsätzlich sollten sie auch froh sein das es läuft. Überstunden sind grundsätzlich ein Anzeichen das Arbeit da ist. Ob sie jetzt gut oder schlecht aufgeteilt wäre sei mal dahin gestellt.
 
Einerseits liest man "aber mir gehts ja gut" und andererseits dann die großen Bauchschmerzen nach so einer Veranstaltung.

Ich habe keine Bauchschmerzen, mich ärgert dieses scheinheilige Gerede.
Klare Fakten auf den Tisch, und alles ist gut.
Dieses für dumm verkauft werden macht mich wütend.

Mit geht es gut, da ich raus aus der Produktion bin, das habe ich aber schon gesagt.

Die Kollegen die Stückzahl haben, denen geht es wirklich nicht mehr gut.
Das Blatt hat sich bei uns extrem gedreht, die Anforderungen sind kaum noch auszuhalten.

Von 20 Lehrlingen sind 15 gleich weg.

Aber das ist immer schwierig für Außenstehende zu verstehen, besonders wenn sie selbst körperlich nicht arbeiten.

Ich kann wie schon erwähnt easy 60 Std. pro Woche machen, aber eben weil keine oder kaum körperliche Arbeit mehr.
 
Ich habe keine Bauchschmerzen, mich ärgert dieses scheinheilige Gerede.
Klare Fakten auf den Tisch, und alles ist gut.
Hast Du das schon jemals von einem Management erlebt? Also ich stehe seit ca 20 Jahren im Arbeitsleben und mir ist das (auf solchen Veranstaltungen) noch nie untergekommen. Und da waren Managements dabei, die ich durchaus mochte, so auch mein aktuelles. Klartext wird im kleinen Kreis gesprochen. Da ist es durchaus ratsam im Nachgang das Gespräch zu suchen. Welcher Vorstand ist jemals auf großer Bühne eingeknickt?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist ja sehr unterschiedlich: der eine furzt 39/40 h Stunden in seinen Bürostuhl, der andere würde wahnsinnig im Büro werden…
 
Ich habe von meiner Seite aus auch versucht dem Vorstand einmal zu erklären, das ein Mann der 20€ die Stunde verdient, ohne Schicht in SK1 mit bestenfalls 2.300€ heimgeht, und das man in diesen Tagen damit nicht mehr Leben kann.
das ist so eine wilde aussage und an nen vorstand öffentlich gerichtet, so ein wilder move. chapeau :hail: :rolleyes:
 
Hast Du das schon jemals von einem Management erlebt?

Ja, doch.
Einer unsere Vorstände ist Schweizer, der Versucht auch aus Scheiße Gold zu machen.
Wenn man ihn jedoch direkt konfrontiert, spricht er schon Klartext.

Er hat letztes Jahr gesagt, seit Froh, das Arbeit da ist, und wenn es nach ihm ginge, gäbe es kein Work-Life Balance.
Sowas schätze ich.

Aber gut, ich bin schon wieder entspannt.
Ich habe einfach ein Problem mit ungerechtem Verhalten, würde auch nie bei Mobbing oder wenn jemand verprügelt wird wegschauen, das ist einfach nicht mein Ding.

Damit habe ich mir aber im Berufsleben schon das Leben in oder andere verbaut.
Zum Glück werde ich immer ruhiger, je näher ich der 50 komme 🤣
 
Ich verstehe hier das AN/AG Verhältins nicht. Es gibt doch einen Arbeitsvertrag über die geregelte Arbeitszeit pro Woche.

Überstunden sollten zeitlich begrenzt sein und nur bei besonderen Anlässen. Ausfall anderer Mitarbeiter, hohes Auftragsaufkommen und andere besondere Umstände.

Wenn es ein Dauerzustand ist müsste der AG doch mit Neueinstellungen gegensteuern. Überstunden auf freiwilliger Basis ok. Aber andere Mitarbeiter dauerhaft da mit reinzuziehen ist nicht ok.

Vielleicht müsste man da mal einen Fachanwalt aufsuchen wenn man eine entsprechende Berufs-Rechtschutzversicherung hat. Das Gewerbeaufsichtsamt interessiert sich sicherlich auch für Pflichtverletzungen gegen das Arbeitszeitschutzgesetz oder die Berufsgenossenschaft. Wenn auch noch vermehrt Arbeitsunfälle auftreten kann das die Firma sicherlich in Schwierigkeiten bringen.

Man will sein AG natürlich nicht in Schwierigkeiten bringen, aber vielleicht brauchen die mal einen Anstoß um aufzuwachen.
 
Wenn man nen Betriebsrat hat, muss der Anwalt sogar vom AG bezahlt werden wenn das ein Thema ist zu dem sich der BR beraten lassen will :fresse:
 
Ich habe von meiner Seite aus auch versucht dem Vorstand einmal zu erklären, das ein Mann der 20€ die Stunde verdient, ohne Schicht in SK1 mit bestenfalls 2.300€ heimgeht, und das man in diesen Tagen damit nicht mehr Leben kann.
Er hat dann gesagt, dass die Firma nicht dafür da ist, die gestiegenen Lebenskosten abzufangen!
Kein Spaß, genau so!

Dann kenne ich scheinbar ein paar Leute die gar nicht mehr Leben dürften....


Ich finde das Verhalten jetzt auch nicht unbedingt gut/vorzeigbar aber wie bereits gesagt wurde, warum sucht man sich dann nicht einen neuen Job?!
 
Die Tage kam der erste Gehaltswisch über die Post rein. Ich hätte mit weniger Geld dieses Jahr gerechnet nach der Erhöhung der Krankenkasse. Stattdessen ist es sogar ein ganz klein wenig mehr geworden. Von den nicht mal 10€ mehr im Monat kann ich nicht mal nen Döner holen, hatte aber schon Angst, das ich mit den Steuererhöhungen deutlich weniger bekäme.
die Frage ist, was bringt es, sich für den AG aufzuopfern, wenn es gesundheitlich deswegen bergab geht ? Und das ist es ja in diesem Fall bereits.
Manchmal hängt man doch etwas am Job und je nach Job ist es wirklich ernsthaft wichtig, das der Chef nicht das Vertrauen in einen Verliert und er sich auf einen Verlassen kann. Wenn man im Projektbereich tätig ist und zb ein Projekt(Auftrag) alleine über quasi 1 Jahr bearbeitet, dann muss das auch laufen. Keiner weint, wenn man mal ne Woche im Bett liegt wegen Infekt. Aber mal eben 6 Wochen fehlen, weil man sich nicht fühlt, ist halt keine so tolle Sache.
Häufig kann man aber mit langfristigen Krankmeldungen auch Verbesserungen der Arbeitsbedingungen (zb Home Office) oder freiere Arbeitszeiteinteilung "erkaufen".
 
Ich hätte mit weniger Geld dieses Jahr gerechnet nach der Erhöhung der Krankenkasse
Betroffen ist man dieses Jahr mal wieder besonders dann wenn man über der Renten Bemessungsgrundlage verdient, weil die wurde ordentlich erhöht. Steuererhöhungen gab es übrigens keine, im Gegenteil wurden die Freibeträge erhöht, das ist auch der Grund warum du jetzt trotzdem mehr raus hast.
 
Hardwareluxx setzt keine externen Werbe- und Tracking-Cookies ein. Auf unserer Webseite finden Sie nur noch Cookies nach berechtigtem Interesse (Art. 6 Abs. 1 Satz 1 lit. f DSGVO) oder eigene funktionelle Cookies. Durch die Nutzung unserer Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir diese Cookies setzen. Mehr Informationen und Möglichkeiten zur Einstellung unserer Cookies finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.


Zurück
Oben Unten refresh