[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Hat meine Frau gemacht... Sie musste eine Fachsprachprüfung und eine Kenntnisprüfung machen und gefühlt die komplette Medizin neu lernen, weil bei der Prüfung alle Medizingebiete geprüft werden und nicht auf das, worauf man spezialisiert ist. Durchfallquote ist hier in Deutschland auch recht hoch bei beiden Prüfungen. Andere Möglichkeit hatte meine Frau nicht, da ihr Land außer dem Uni Abschluss an den Krankenhäusern nicht ausstellt, weil der Präsidente das dort nicht will. Somit durfte sie fast 3 Jahre lang auf diese Prüfungen hin arbeiten, dabei kam sie bereits mit B2 nach Deutschland, welches sie zuvor 2-3 Jahre lang in ihrem Land lernte. Ist fast wie ein neues Studium machen, also nichtmal so eben nur ne Prüfung machen. :)

Aber wenn sie Jura studiert hat, kann sie dann nicht als Rechtsanwaltgehilfe beim Anwalt arbeiten ? Bzw. in diese Richtung eine Umschulung ? Ist zwar im Vergleich zum Anwalt nicht dergleiche Verdienst, aber immernoch besser als sonst irgendwo Regale einzuräumen, also aus ihrer Sicht.

Somit muss ich Mustis in der Hinsicht schon recht geben.
Nein, leider war das nicht möglich. Sie hätte die Ausbildung machen müssen zur ReFa und das war wegen dem Alter nicht machbar. Auch hätte sie mindestens B2 oder besser C1 lernen müssen. Sie hat erst hier in Deutschland ihren A1 und A2 gemacht. Somit gingen die Jahre ins Land und dann mit 47 no Way. Wir sind jetzt beide 63 und mal gucken was noch kommt. Sie ist jetzt erstmal in Peru und betreut den Enkel :-)
 
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bin tatsächlich relativ stolz
Dein Gehalt ist mehr als top und du bist zurecht stolz. Man darf auch nicht vergessen, hier ist ein anonymes Forum. Vermutlich gibt es auch mindestens einen, der Geschichten aus dem Paulaner Garten erzählt.
 
Dein Gehalt ist mehr als top und du bist zurecht stolz. Man darf auch nicht vergessen, hier ist ein anonymes Forum. Vermutlich gibt es auch mindestens einen, der Geschichten aus dem Paulaner Garten erzählt.
Das kann durchaus sein. Nur ehrlich gefragt was bringt das ?
 
Die meisten Trolle hier werden/wurden früher oder später aufgedeckt.
 
Hab wieder nen kleinen Sprung gemacht und schimpfe mich jetzt "Planer IT"...

Verheiratet, Stkl. 4, 35h Vertrag (Haupttätigkeit, Nebenerwerb ist da außen vor)
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Ich verdiene knapp 62K Brutto im Jahr und war bis vor 3 Minuten relativ fein damit… :d

Ich bin aber auch 30, ohne Studium und hatte ursprünglich eine Ausbildung im Einzelhandel gemacht.
Relativ zeitnah danach bin ich quer eingestiegen bei einem Telekommunikationskonzern. In 7 Jahren wurde ich zweimal von meinen Vorgesetzten in die nächste Gehaltsgruppe hochgestuft. Innerhalb der Gruppen steigt man jeweils immer 3 Jahre leicht auf. Sprich zum Beispiel 5/2, ein Jahr Später 5/3 bis zu 5/4.

Im Vergleich da wo ich nach der Ausbildung im Einzelhandel übernommen wurde vor 11 Jahren, verdiene ich mittlerweile knapp das Doppelte. Davon mal abgesehen, dass ich mittlerweile deutlich bessere Arbeitszeiten habe und nicht an Samstagen arbeiten muss.

Meine Frau die ich letztes Jahr nach 12 Jahren geheiratet habe, war von Anfang an, an meiner Seite.
Sie wird dieses Jahr mit ihrem Doktor in der Biotechnologie fertig. Sie hat schon einen Job sicher und verdient dann im ersten Jahr direkt knapp 70K Brutto im Jahr. Während ihrem Doktor verdient sie knapp 50% pro Jahr davon. Öffentlicher Dienst und steigt jedes Jahr weiter auf. Dafür hat sie aber auch 9 Jahre in ihr Master und Doktor investiert.

Wir haben keine Kinder und leben zur Miete. Unser gemeinsames Netto reicht dicke aus für ein tolles Leben. Auch jetzt schon.

Endlich mal einer hier der zufrieden ist.
Sind 9 Jahre denn normal für so einen Ausbildungsstand?
 
Molekulare Biotechnologie. Mindestens 3 Jahre bis zum Bachelor.
Dann mindestens 2 Jahre bis zum Master. (Dank Covid nochmal +1, da Stillstand teilweise)
Dann nochmal mindestens 3 Jahre bis zum Doktor.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe auch keine Vergütung bekommen und die Promotion nebenbei gemacht:fresse:
Was ich echt auch hart finde in der Wissenschaft:
Man kann bis zu 9 Jahre immer wieder befristet werden. Entweder man wird dann nach 9 Jahren übernommen oder fliegt raus.
Es nennt sich: Wissenschaftszeitvertragsgesetz :fresse:

Dann vielleicht doch irgendwann in die Industrie statt der Forschung. Bei Bayer und co. kann man mal gut die 150K anstreben. Man hat aber eben nicht die Freiheiten wie in der eigenen Forschung an Universitätskliniken.
@Geforce3M3 ich denke DFG Anträge sind dir dann auch ein Begriff.
 
Molekulare Biotechnologie. Mindestens 3 Jahre bis zum Bachelor.
Dann mindestens 2 Jahre bis zum Master. (Dank Covid nochmal +1, da Stillstand teilweise)
Dann nochmal 3 Jahre bis zum Doktor.
Du schreibst zwei mal "mindestens" und lässt es dann beim Doktor weg. :fresse2: Bei uns Doktor ebenfalls 3 Jahre und man muss pro Jahr ein first-author empirical paper publizieren.
Nun das Problem im dritten Jahr: man bekommt den Doktor nicht wenn das paper fertig ist, sondern wenn es publiziert ist... also reicht man es gegen Ende des 3 Jahres oder so ein und bis das dann durch peer-review durch ist kann es im worst case wieder nen Jahr dauern. Dann dauert der Dr mal eben 4 statt 3 Jahre wegen sowas.

Was ich echt auch hart finde in der Wissenschaft:
Man kann bis zu 9 Jahre immer wieder befristet werden. Entweder man wird dann nach 9 Jahren übernommen oder fliegt raus.
Es nennt sich: Wissenschaftszeitvertragsgesetz :fresse:
Das kann man (etwas) umgehen. Z.B. indem man die Finanzierung für eine eigene Stelle (beispielsweise über die Deutsche Forschungs Gemeinschaft) heranschafft. Dann wird man z.B. 3 Jahre finanziert ohne dass die Uhr dieser 9 Jahre (für die 3 Jahre) tickt. Danach wieder Folgefinanzierung heranschaffen...

Ansonsten gilt: man sollte es in der Zeit eben bis zum Professor schaffen. Wer in der Wissenschaft dauerhaft und lange überleben will muss ohnehin besser Prof werden. Oder man geht alternativ ins Ausland, was in Science ja auch relativ normal ist, da gelten die 9 Jahre dann auch nicht mehr.
 
Ab Ende Januar gibt's 250 netto mehr und im März dann nochmal 5%.
Wird auch Zeit 😄
 
Ja vollkommen richtig, ich baue es mit ein :d
Hab übrigens Kollegen die natürlich mit allen Tricks versuchen diese 9 Jahre auszuhebeln (da geht dann der Mann offiziell in Elternteilzeit und solche Sachen). Ist aber verständlich, wer hat sich diesen Scheiss ausgedacht, war das nicht die FDP? Halt irgendwelche Politiker die gar keine Ahnung von der Arbeit in der Wissenschaft haben und davon welchen Stress, Sorgen, und Probleme man den Leuten mit solchen Gesetzen macht.
 
Planungssicherheit hat man dadurch halt relativ wenig.
 
Planungssicherheit hat man dadurch halt relativ wenig.
Sowieso nicht, habe auch schon von vielen Beziehungen gehört die daran kaputt gegangen sind. Man sollte das nur machen wenn man absolut für das Fach brennt, ansonsten blos nicht. Idealerweise auch keine Kinder. Das hat dafür den netten Nebeneffekt, dass man (fast) nur Kollegen hat die den Job ebenfalls aus voller Überzeugung machen und daher motiviert sind. Freiwillig tut sich das sonst bei der relativ schlechten Bezahlung und den Arbeitsverhältnissen ja keiner wirklich an.
 
Man hätte sicher was tun können, um das anerkennen zu lassen. Das es automatisch nicht anerkannt wird ohne irgendwelche Nachweise bzw. Nachprüfungen heißt nicht, dass es generell und überhaupt nicht anerkannt wird.
Recht ist halt außerhalb des Landes, wofür man das Recht gelernt hat, allgemein eher schlecht. Außerhalb des Rechts oder der Medizin gibt es auch quasi nichts zu Studierendes (außer der Beamtenlaufbahn), wo man eine "Anerkennung" braucht, um einen Job zu bekommen, der erheblich besser ist, als im Supermarkt Regale einzuräumen (natürlich sind einem mangels Staatsexamen/Prüfungen gerne selbstständige Tätigkeiten verwehrt): da muss man halt a) was können, was der Markt will oder b) sich sehr gut verkaufen. Wenn ich heute auf Linkedin schaue, sind dort ganz, ganz viele Menschen mit "international law (FH)", "tourism economics" und co in Jobs, die sicher 40-50k auszahlen - im Personalbereich im Konzern sicher auch oft Luxx-fähige Gehälter. Klar ist das mit Migrationshintergrund sehr schwer, aber am Ende liegt es nur sehr selten daran, dass das Studium nicht anerkannt wird. Im Fall Jura will man ja i.d.R. auch eher das Staatsexamen anerkennen (das aber halt einfach kein Äquivalent hat) und wie das Ministerium sagt:
Im Übrigen ist die Ausübung anderer als der eingangs genannten reglementierten juristischen Berufe in Deutschland gesetzlich nicht an den Nachweis einer bestimmten Qualifikation oder Befähigung gebunden. Insbesondere die Tätigkeit bei einer Bank, Versicherung oder einem sonstigen Wirtschaftsunternehmen setzt weder einen in Deutschland erworbenen juristischen Studienabschluss noch das Bestehen der Zweiten Juristischen Staatsprüfung voraus.

Man hätte an seinem "Schicksal" durchaus arbeiten können. Das es nicht getan wurde, ist eine persönliche Entscheidung.
Die "Schicksale", die sich nicht mit der Situation zufrieden gegeben haben, haben halt (Ü30 bis Ü50) nochmal eine Ausbildung gemacht. 2a Hilfsarbeiter (wenn man deutsch kann, kann man das Hochschulstudium zu 95% als Abitur anerkennen lassen), dann hat man einen Basis-Job. Wenn man dann noch motiviert ist, auch einen guten Job. Wenn man halt mit der Haltung "aba isch hab' in frangrich germanistik schtudiert" hier einen tollen Akademiker-Job erwartet (im Übrigen ein echtes Beispiel. Die Person hat sich das Leben iwie mit wechselndem Beischlaf ("polyamor" - kann man dann bei verschiedenen Leuten essen bekommen...) und Gastro-Gelegenheitsjobs finanziert) oder aus einem Beamtenapparat fliehend hier das gleiche nur ohne Fluchtursache erwartet, wird das nix...

dürfen dann ihren Beruf nicht ausüben
der gelernte Beruf war wohl Expertise im peruanischen Recht und Beamtenapparat. Am Ende ist das halt hier nicht nachgefragt.

dass man (fast) nur Kollegen hat die den Job ebenfalls aus voller Überzeugung machen und daher motiviert sind
das halte ich aus meiner Erfahrung mit internationalen Postdocs für recht blauäugig...

Der eine Typ ist jetzt Chemie-Prof und wir hatten neben dem Problem, dass er Doppelbrüche nicht kürzen konnte, auch folgenden Austausch:
Ich: "deine Kristalle scheinen, wenn man den Maßstab im Bild nimmt, einmal fast 6x so groß wie in allen anderen Bildern zu sein. Warum ist das so" - er: "das muss ein Fehler sein" und er ersetzt einfach die Ziffern am Maßstab. Das Paper ist jetzt in einem Chemie-Journal mit IF 25+ und hat 50 Zitationen eingebracht.

Fakt ist: auf einem bestimmten Level/in vmtl. 50-60% der Fälle sind das einfach Leute, die sonst nix können, schön wenn das bei dir anders ist :bigok:
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja. Bin damit bei uns auch at. Mich würde mal die Branche interessieren wo es so einen vt gibt.
Ich weiß nur bei RWE, dass man im Tarif bis über 100k kommt.

Bei mir werden es dies Jahr normalerweise knappe 80k werden, aber ich hab schon wieder einen Antrag auf Stundenreduzierung rein geworfen :fresse: kein Bock auf Vollzeit.

Ist hier jemand bei Rheinmetall?
 
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IG Metall BW EG17 = 6699€ Brutto für 35h.

Vor der „Krise“ war das bei meinem alten Arbeitgeber ein Teamleiter ohne Personalverantwortung.
Bei 40h Woche per Ergänzungstarif sind es schon 7656€. Dazu die individuelle Zulage mit im Schnitt 15%. Macht 8804€.
Sind bei 12 Gehältern schon ~105k€. Metaller haben eher 14+ Gehälter. Also schon über 120k€.
Nen „normaler“ Ingenieur hatte meistens auch ne EG16.
 
In Bayern bist du auch mit EG12/B, 40h Vertrag, 16% Leistungszulage und ca. 14 Monatsgehältern jenseits der 120k.
Dann gibts bei uns noch nen kleinen Bonus und Mitarbeiteraktien oben drauf.

Eigtl ein ziemlicher Sweet Spot. Man ist noch normaler Angestellter, ohne Personalverantwortung, aber verdient sehr sehr gut. 3-4 Tage Homeoffice, wenn man will.

Knackpunkt ist, wie eigtl immer heutzutage, die Immobilie. 900k für ein Reihenhaus kriegt man nicht so leicht zusammen. Wenn man das schon hat, dann kann man sich ein super tolles Leben und Frau und Kinder leisten.
 
Man sieht also, in diesen Branchen ist noch jede Menge Luft für Kosteneinsparungen. Soll bloß keiner jammern.
 
120k sind dann aber was netto Stk. 1 oder 4? Knapp über 5500€ oder so?
Wenn man da nicht schon eine Immobilie hat und noch 2000€ im Monat für Miete abdrückt relativiert sich das schnell. Man hat ja sicher Ansprüche.
 
Wenn Du 2k für Miete abdrückst wird sicherlich die Frau auch noch arbeiten oder 500€ fürs Kindergeld fließen. Meine Güte.
 
120k sind dann aber was netto Stk. 1 oder 4? Knapp über 5500€ oder so?
Ist in der Gehaltsklasse nicht mehr so einfach zu sagen.
Du bist entweder freiwillig gesetzlich oder privatversichert. Dh dein Netto ist VOR Krankenversicherungsbeiträgen.
Privat versichert ist das Netto nochmal geringer, weil mehr Lohnsteuer.
Dann gibt es auch Extras wie Dienstrad oder Altersvorsorgeverträge. Das kann auch nochmal das Netto ändern.

Beim Auszahlungsbetrag kommen dann wiederum Arbeitgeberzuschüsse zur Krankenversicherung dazu. Aktiensparpläne für Mitarbeiteraktien werden abgezogen usw.

Dann dürften schon deutlich über 6k auf dem Konto landen in vielen Fällen. Krankenversicherung geht dann aber noch runter.
 
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Kann man doch im Lohnrechner checken, wenn man frewillig in der GKV ist und ne günstige hat bekommt man knapp 5750€ raus. +- wenn man Kinder hat etc.

Die Punkte die Goldwasser aufzählt sind bei mir tatsächlich ein Thema, hab noch ne Bruttoumwandlung für ne Berufsunfähigkeit und Aktiensparplan der weggeht (bis vor kurzem noch Dienstrad), jeden 3. Monat kommen dann noch die ESOP dazu etc.

Wenn man da nicht schon eine Immobilie hat und noch 2000€ im Monat für Miete abdrückt relativiert sich das schnell. Man hat ja sicher Ansprüche.
Wir zahlen fast 2.000€ Miete und leben trotzdem gut. Meine Frau arbeitet auch aber ihr Gehalt ist eher im Bereich Median. Also wer mit 120k nicht gut leben kann (und dabei noch bisschen was zurücklegen kann), der hat sie echt nicht mehr alle :d
 
Bei den Rentner ist es in meinen Augen ein Witz was sie bekommen wenn man ausrechnet was sie eingezahlt haben im Arbeitsleben.
Das Problem ist halt, dass das nicht das Geld ist was sie Mal eingezahlt haben, sondern was die heutigen SV-pflichtig Beschäftigten einzahlen. Und da das nicht reicht, stecken wir gleich noch 1/4 des gesamten Bundeshaushalts da rein.
Ich gönne jedem Rentner seine Rente, aber die Kehrseite der Medaille ist, dass wir für den Status quo schon überhaupt kein Geld haben und das an anderer Stelle einsparen, die vllt auch nicht ganz unwichtig sind, wie Infrastruktur und die Aufstellung der Wirtschaft für zukünftige Wettbewerbsfähigkeit, damit wir die Renten auch in 10 Jahren irgendwie auszahlen können .
 
Und jetzt schau mal wo 40-50 Jahre Pension in Höhe von 3100 netto herkommen und wer dafür eingezahlt hat....
 
Das Problem ist halt, dass das nicht das Geld ist was sie Mal eingezahlt haben, sondern was die heutigen SV-pflichtig Beschäftigten einzahlen. Und da das nicht reicht, stecken wir gleich noch 1/4 des gesamten Bundeshaushalts da rein.
Ich gönne jedem Rentner seine Rente, aber die Kehrseite der Medaille ist, dass wir für den Status quo schon überhaupt kein Geld haben und das an anderer Stelle einsparen, die vllt auch nicht ganz unwichtig sind, wie Infrastruktur und die Aufstellung der Wirtschaft für zukünftige Wettbewerbsfähigkeit, damit wir die Renten auch in 10 Jahren irgendwie auszahlen können .
Tja, die Milliarden die ins Ausland gehen wären hier angebrachter. Aber Geopolitisch gesehen wieder eine andere Baustelle. Im allgemeinen gesehen ist der Sozialstaat und die Ausgaben gegenüber den Einnahmen früher oder später nicht mehr tragbar. Ist ein Faß ohne Boden. Nur wie willst du das ändern, vor allem wer?
 
Klar, die 30 Milliarden weltweite Entwicklungshilfe, die Duetschland 2024 geleistet hat, wirds rausreißen, wenn wir fast 90 Milliarden Steuern in die Rente beisteuern mussten und 66 Milliarden an Pensionen 2024 gezahlt wurden. Aus Steuern.

Erst auf die Renter zeigen aus deiner Position heraus und nun das. Während du im LAufe deiner Pension allein über 2 millionen Euro an Steuergeldern bekommen haben wirst. Is dir vll noch nie so aufgegangen. Da sollte man vll weniger mit dem Finger auf irgendwen zeigen, der finanzielle Hilfen aus deutschen Steuergeldern bekommt, wenn man ein derart massiver Profiteur davon ist.

PS: die 66 Milliarden an Pensionen verteilen sich auf ca. 1,8 Mio Empfänger. Die 90 Milliarden an Steuern verteilen sich auf 22,3 Millionen Renter (wobei das natürlich nur der aus Steuern bezahlte ANteil ist. Die Rentenzahlungen gesamt betragen 409 Millairden für 2024, die Pensionäre haben im Schnitt trotzdem ziemlich exakt die doppelte Menge an Geld pro Kopf, da könnte man ganz erheblich sparen)
 
Zuletzt bearbeitet:
Immer wieder witzig wie Du bei allen Themen behauptest das sei ja nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

Nimm doch mal einen Teil der Entwicklungshilfe, einen Teil (am besten das ganze) des Bürgergeldes, einen Teil der Ukraine Hilfe, korrigiere teilweise, nicht ganz, nicht mal nennenswert, einen Teil der Ineffizienzen im öffentlichen Dienst, bei den Beamten, bei den Subventionen für sämtliche Formen der Energiegewinnung (erneuerbare wie fossile) und für sonstige Programme, senke die Renten ein wenig, führe eine Zuckersteuer ein und nimm das doppelte an Steuern wie für Alkohol und noch mehr für Zigaretten und vapor Zeugs, schau natürlich auch nochmal genau auf Steuersparmodelle der superreichen, erhöhe die Kest auf 30%, pauschal 5€ für jeden Artikel der im Rahmen des Fernabsatzgesetzes zurück geschickt wird, egal wie viel er kostete, schau dir den Föderalismus genau an (bspw Onlinezugangsgesetz, wieso muss jedes Bundesland ein eigenes Portal entwickeln und betreiben?) und führe eine Ergebnisverantwortung für alle öffentlichen Vergabeverfahren ein, vereinfache sie extrem für bspw das Ersetzen vorhandener Infrastruktur und so weiter und so fort.

Rettet alles für sich genommen nicht die Welt, aber im Verbund kämen dabei schon ein paar mehr Groschen rum.

Das Problem ist doch nicht dass es diese Ideen nicht gibt, sondern dass Leute wie Du sie zerreden bis nichts mehr übrig bleibt. Ach übrigens, wenn auch solche Ideen umgesetzt würden, dürfen sie den Spitzensteuersatz ein paar Prozente erhöhen. Dann bin ich auch bereit noch etwas weniger im Geldbeutel zu haben. Weil ich dann das Gefühl habe dass alle etwas schlechter weg kommen und der Staat gleichzeitig ein bisschen effizienter wird. Nicht viel. Ein bisschen reicht.
 
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