[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Warten wir mal ab, wer überhaupt noch in der Regierung sitzt nach den Wahlen.

BTW: Bei uns wir jetzt überlegt Büroplätze zu Arbeitsplätzen umzufunktionieren. Sprich: Wer kommt, sucht sich einen Platz und räumt den später wieder auf. Wer nicht in die Firma kommen muss, bleibt zu Hause und so vermeidet man unnötigen Leerstand.
 
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Was sind eurer Meinung nach die Must Have an "Skills" bzw Zertifizierungen für einen Abteilungsleiter IT im Mittelstand?
Kommt auf die Abteilung in der IT an - oder ist bei Dir der Abteilungsleiter IT = IT-Leiter?
bei meinem vorherigen AG gab es immerhin die Unterscheidung SAP und alles andere.
ergo muss man da schon bissl mehr Wissen haben, als nur Excel.
 
Bin echt mal gespannt was da noch kommt nächstes Jahr. Scheuer arbeitet wohl an einer erhöhten Werbungskostenpauschale für Arbeitnehmer die mit Rad oder Bahn zur Arbeit fahren. Bisher ist aber nur die Rede von E-Bike. Ich hoffe ja nicht, dass die normale Fahrräder aus der Gleichung rausnehmen. Zuzutrauen wäre es Scheuer.
Das in der Produktion für die Umwelt belastendere Fahrrad, was auch regelmäßig Strom braucht und mehr Sachen dran kaputt gehen und vor allem auch schlechter für Gesundheit ist wird einem herkömmlichen Radl bevorzugt?
Ergibt kein Sinn, aber tatsächlich traue ich es den Politikern zu...

("schlechter für Gesundheit" = Mit herkömmlichen Fahrrad strengt man sich mehr an, verbrennt mehr Kalorien, kommt bissl der Puls hoch, ...)
 
doch tatsächlich gibts da jemanden. darf man in diesem forum aber nicht diskutieren...
Selbst wenn dir dein Arbeitgeber/Staat monatlich 100 Euro extra fürs HO zahlen würde, würdest du was finden bei dem du mimimi rufen kannst... Und sei es nur die 33,23477% höhere Abnutzung der Klobrillenumrandung...

Dein "ich bin immer auf der Verliererseite"/"ich bin bei XYZ benachteiligt" ist echt nicht mehr feierlich.

Wie bereits hier gesagt wurde, der Großteil erfreut sich am HO und macht sich nicht ins Hemd weil bissl mehr Strom fließt. Für die meisten lohnt es sich. Und sei es nur Anhang gewonnener Freizeit (komisch, dass du auf dem hintersten Dorf nur 50m Arbeitsweg zu haben scheinst).
 

in der mitte ist so eine schicke liste, wieviel kohle der durchschnittsdeutsche etwa hat. sogesehen schon echt interessant, wieviel geld die deutschen so im schnitt haben. das meiste geld wird aber wohl durch die wertsteigerungen der immobilien herkommen ?!
 
Ich hab mir die Statistik auch schon einmal angeschaut und mich eher gewundert, dass es "so wenig" ist. Kann schon sein, dass ich in einer etwas abgehobenen Blase lebe, aber selbst die obersten 10% sind meiner Meinung nach nicht gerade unerreichbar, wenn man das Geld halbwegs vernünftig anlegt und nicht immer alles ausgibt.
 
Und sei es nur die 33,23477% höhere Abnutzung der Klobrillenumrandung...
Ist aber auch ein wichtiges Thema. Bei 0,01% der Fälle nutzt die so ab das es den Hintern verletzt. Ist das jetzt ein Arbeitsunfall, entschädigt mich der AG?
HO ist auch nur mit Nachteilen behaftet.
 
Kommt auf die Abteilung in der IT an - oder ist bei Dir der Abteilungsleiter IT = IT-Leiter?
bei meinem vorherigen AG gab es immerhin die Unterscheidung SAP und alles andere.
ergo muss man da schon bissl mehr Wissen haben, als nur Excel.
Abteilungsleiter IT = IT Leiter

Gibt keine Unterdivisionen...
 
Abteilungsleiter IT = IT Leiter

Gibt keine Unterdivisionen...

Kommt drauf an. Nur Projektleitung oder muss auch an eigenen Projekten gearbeitet werden? Programmieren, ITTechnik? Unsere IT Abteilung besteht aus mehreren Abteilungen: Systemtechnik: Informatiker, E-Ingenieure, Anwendung: Ingenieure mit Programmiererfahrung etc...

Kommt da dann auch auf die Stelle des Leiters an, was dieser kann. Unseree Teamleiter sind aktiv in Projekte involviert
 
Naja, in meinen Augen sollte man als IT-Leiter schon auch Entscheidungen verstehen und treffen können, d.h. rudimentäres Wissen über die Techniken haben.

Manchmal braucht man ja nur jemand zum zuhören, um selber auf den Fehler zu kommen, aber wenn der IT-Leiter von Hardware und Netzwerk 0 Ahnung hat, hilft das nichts, bzw. man bekommt bei nem Problem als Antwort: "Des interessiert mich nicht, das werdet ihr schon hinkriegen"
 
Kommt drauf an. Nur Projektleitung oder muss auch an eigenen Projekten gearbeitet werden? Programmieren, ITTechnik? Unsere IT Abteilung besteht aus mehreren Abteilungen: Systemtechnik: Informatiker, E-Ingenieure, Anwendung: Ingenieure mit Programmiererfahrung etc...

Kommt da dann auch auf die Stelle des Leiters an, was dieser kann. Unseree Teamleiter sind aktiv in Projekte involviert
Na der muss schon selbst mit anpacken. Aber das wäre ja jetzt je nach einsatzgebiet fachspezifisch. Mir ging es eher um generelle sachen wo man sagen könnte das ist immer gut wenn "er" das kann.
Ich denke da so an ITIL Geschichten oder PRINCE2 oder andere ISOs.

@ konfetti; Ja technisches Wissen muss schon da sein. Das ist klar :)
 
Soll auch BWLer geben, die als IT-Leiter eingesetzt werden... - von den Folgen wollen wir nicht reden...
Das ist doch quatsch ;) Es hängt immer von der Struktur ab, welche Fähigkeiten und Wissen eine Führungskraft benötigt.
Wenn die Hierarchie sehr flach ist, wie anscheinend bei Speeddeamon, dann muss da natürlich auch einiges an technischem Verständnis vorhanden sein.
So eine generelle Aussage, ist aber quatsch.
 
Indem er von seinen Mitarbeitern die passenden Informationen bekommt.
Dann ist der Chef ne überbezahlte Sekretärin der nach Excel Entscheidungsmatrix entscheidet. Kann man machen, ist dann halt scheiße.

PS: neudeutsch heißt das ja nicht Sekretärin mit Entscheidungsmatrix, sondern "General Management".
Menschen ohne Charakter, ohne Skills, ohne Eigenschaften.
 
Beispiel:
IT-Leiter -> SAP-Leiter + IT-Client-Leiter (Hard-&Software) + IT-Infrastruktur-Leiter -> Teamleiter je Bereiche

Der IT Leiter muss natürlich nicht jede technische Spielerei kennen, weil das ab einem gewissen Umfang überhaupt nicht zu leisten ist. Bei so einer Struktur reden wir nicht von 20-30 Mitarbeitern (wenn doch, dann läuft was falsch :fresse:). Es führt kein Weg daran vorbei, dass man ab einer gewissen Größe Bereiche delegiert und damit auch in die meisten Entscheidungen nicht mehr zwingend im Detail eingebunden wird/sein muss.

Bei einem kleinen bis ggfs. Mittelständischen Unternehmen, wo es diese Struktur nicht gibt, muss der IT-Leiter natürlich das leisten und das Wissen haben. Er ist dann ja bspw. SAP-Leiter + IT-Client-Leiter (Hard-&Software) + IT-Infrastruktur-Leiter und zusammengefasst -> IT-Leiter.
 
Spannend die Antworten zu Lesen. Es zeigt aber auch, das man keinen wirklichen Standard anlegen kann. Es muss immer auf die Situation und Lage zugeschnitten sein.
 
Das sowieso - Fragst Du jetzt, weil Du Dich irgendwo bewerben möchtest, oder weil ihr jemand braucht und ne passende Stellenausschreibung schreiben wollt ;)

bei 2teren würde es natürlich Sinn machen, das an die Bedürfnisse anzupassen.
 
Dann ist der Chef ne überbezahlte Sekretärin der nach Excel Entscheidungsmatrix entscheidet. Kann man machen, ist dann halt scheiße.

PS: neudeutsch heißt das ja nicht Sekretärin mit Entscheidungsmatrix, sondern "General Management".
Menschen ohne Charakter, ohne Skills, ohne Eigenschaften.

Wenn man das so sehen will. Ich finde nicht daran verwerflich, wenn der verantwortliche Mitarbeiter einen begründeten Vorschlag macht und die Vor- bzw. Nachteil der jeweiligen Entscheidungsmöglichkeit darlegt. Was das jetzt mit Entscheidungen nach Excel Entscheidungsmatrix zu tun hat erschließt sich mir nicht.
Wenn der Chef die Entscheidung treffen und die fachlichen Hintergründe alleine heraus finden soll, ist eher die Rolle des Mitarbeiters fraglich…
 
Wenn der Chef nicht die Kenntnisse hat um die Aussagen des Mitarbeiters zu bewerten ist er falsch auf dem Stuhl.

Meine Meinung.
 
Wenn der Chef nicht die Kenntnisse hat um die Aussagen des Mitarbeiters zu bewerten ist er falsch auf dem Stuhl.

Womit wir bei den wenigen Vorteilen sind, als Mitarbeiter solcher Chefs. :ROFLMAO:
 
An der Stelle sei dann natürlich noch gesagt, das als Chef / Leiter mit Personalverantwortung, in diesem Bereich Wissen notwendig ist.
Wenn selbiger dann weiß, das er das nicht kann, die Angebote zur entsprechenden Fortbildung der Personalabteilung aber ausschlägt und sich dann wundert, warum das nicht so klappt und es Reibungspunkte gibt bzw. gute Leute gehn, sind wir klassich bei:

Kannste schon so machen, ist dann halt Scheiße!

Hach... wenn man immer an so unschöne Zeiten erinnert wird, wie Leute Chef werden, weil der Schleimbatzen größer ist oder wegen Unfähigkeit aufsteigen, weil Produktiv weniger Schaden entsteht...
 
Wenn der Chef nicht die Kenntnisse hat um die Aussagen des Mitarbeiters zu bewerten ist er falsch auf dem Stuhl.

Meine Meinung.
Wie schon geschrieben, kommt das sehr auf die Hierarchie-Strukturen an.
In den Bereichen, wo ich unterwegs bin, können mir meine Chefs nicht mehr folgen.
Selbst mein direkter Vorgesetzter hat da so seine Probleme mit.
Und daher gibt es, in solchen Strukturen, auch andere Herangehensweisen, als in eher kleineren Strukturen.

Frag ma den Bahnchef, ob der bewerten kann, ob der Schalter im Führerstand einer Lok eher links oder rechts hin soll.
Der ist nämlich auch Leiter der Lokführer.
In sehr sehr großen Strukturen brauchst du als Leiter, von was auch immer, Mitarbeiter, die so fit sind, dass sie dir alles notwendig vermitteln, damit du, als Chef, die richtigen Entscheidung triffst.

Bei Weltkonzernen sind was-auch-immer-Leiter Organisatoren, die mit der Technik nichts mehr zu tun haben. Daher brauchen sie Substrukturen, die genau diese fachliche "Leitung/Führung" quasi übernehmen und sich diese Leiter auf das Organisatorische fokussieren können. Das machen die nämlich zu 90%. Technische Entscheidungen müssen so aufbereitet werden, dass eine Entscheidung auch ohne eigene Fachkenntnis getätigt werden kann.

Es ist daher ein Unterschied, ob du nen 100k Mitarbeiterunternehmen hast oder ob du deine 300Leute alle in einem Haus unterbekommst. Gerade in letzterem ist der Leiter gefühlt im selben Büro wie die Mitarbeiter. Das ist bei Konzernen ganz anders. Da weiß der Leiter nichtmal, in welchem Haus Person XYZ überhaupt sitzt, geschweige denn kann selbständig bewerten, ob jetzt Lösung A oder B das bessere ist.

IT-Leiter kann daher alles und nichts heißen.
Es kann also durchaus sein, dass ein IT-Leiter besser ein BWLer und Kommunikationsgenie ist und sich nen passenden Stab aus Beratern und Fachkräften hält, als dass er selber weiß, wie man "hello world" auf die Console zaubert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, ich hätte die Chance mich unternehmensintern zu bewerben. Bin aktuell Mitarbeiter it und stelli der it Leitung. Da mein Chef geschmissen hat muss der Posten neu besetzt werden.
 
Wenn man den Rückhalt der Kollegen hat, warum nicht? Das stelle ich mir als das einzig reale Problem vor, wenn der Rückhalt unter Kollegen fehlt, die nun "unter einem" sind.
 
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