Dave223
Legende
Ich weiß nicht, ob das überall gleich ist - ich selber arbeite dort nicht und bin auch sehr froh darüber. Meine Mutter ist im HR im ÖD und erzählt da gefühlt jedes Mal, wenn man sich mal sieht, die Highlights der letzten Wochen. Da muss ich mir immer echt nur an den Kopf fassen und weiß nicht, ob ich lachen oder weinen soll. Eher Zweitbesagtes, denn es sind mitunter meine Steuergelder, die da draufgehen.
Quoten sind meist Frauen- oder Behindertenquoten. Und wenn man gegen verstößt, kommt wieder irgendein Sonderbeauftragter und es gibt Ärger oder er/sie/es kommt mit einem Anwalt und geht gegen die Behörde vor. Obwohl es oft der Fall ist, dass die anderen Bewerber viel besser wären.
Das mit den Dauerkranken ist dort auch ein riesiges Problem. Sie haben es dann bei einem nach 2 Jahren geschafft den rauszuwerfen. Bei der Rückgabe des Laptops für Homeoffice fiel auf, dass der seit über 1/2 Jahr nicht mehr an war. Sprich, der hat im Homeoffice so rein gar nichts gemacht. Natürlich kann man bei so Extremfällen nicht auf alle schließen, das ist mir bewusst, aber im ÖD gibt es einfach zu viele Erfahrungen dieser Art. Wie gesagt, habe viele in der Verwandtschaft, die dort arbeiten und das in unterschiedlichen Bundesländern und überall das gleiche Bild.
Gegenfrage, weißt du wie es bei anderen Firmen im HR abläuft? Oder hörst du von dort einfach nur nix?!
Und was du zur Quote schriebst ist im allgemeinen Bullshit. Solange man das Verfahren einhält und die Bestenauslese, ist das nicht so einfach wie du dir das vorstellst.
Ich sage nicht, dass im ÖD alles gut ist und nicht genug schwarze Schafe dabei sind, die hast du aber überall.
Ich kenne zb genug in wirtschaftlichen Unternehmen die den ganzen Tag chillen. Teilweise bei Firmen, die ich nutze, d.h. mein Geld verwenden. Dennoch schließe ich nicht darauf, dass dort alle faulenzen.
Da war es aber eher nicht das zu geringe Arbeitsaufkommen. Alle, mit denen ich so zu tun hatte, hatten mehr als genug zu tun. Und faul war da meiner Meinung nach niemand, soweit ich das als Dienstleister mitbekommen habe. Da würde ich die Mitarbeiter gar in Schutz nehmen. Denn die Ineffizienz, Prozesse, Standards und das Chaos von oben waren deren Problem.
Wir kommen doch hier nicht auf einen Nenner, also sollten wir es einfach sein lassen.

