[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

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Der Abschluß im TVöD Land ist doch ein Witz. 6 Monate Nullrunde, Laufzeit 27 Monate und Erhöhung von 5,8% in 3 Schritten was real 2,2% auf die Laufzeit ausmacht. :kotz: Kein Wunder das kaum jemand in den ÖD geht.
Im ÖD haben wir doch eh viel viel zu viele Leute. Habe im Verwandtenkreis erstaunlich viele, die im ÖD arbeiten. Und es sei gesagt, dass alle Klischees über den ÖD und das, was man als normaler Bürger "von außen" mitbekommt, stimmt. Wenn nicht ists sogar noch schlimmer. Ich erinnere mich noch, als meine Schwester aus dem Studium im Jobcenter angefangen hat. Als absoluter Frischling waren ihre wöchentlichen Plfichtaufgaben am Di eob erledigt. Als sie dann in dem Tempo halt normal weitergearbeitet hat, wurde sie von den Kollegen dumm angemacht usw. Klar, wirkt natürlich schlecht, wenn die Neue das 3 fache schafft als die Leute, die da bequem seit 10 Jahren gemütlich Kaffee trinken. Das ist nur eins von sehr vielen Beispielen aus 1. Quelle.

Natürlich darf man a) nicht alle Personen über einen Kamm scheren und b) auch nicht jede Berufsgruppe im ÖD. Ein Polizist verdient meiner Meinung nach zu wenig und ein Sachbearbeiter im Amt zu viel, für das was die leisten
 
Was hast du denn erwartet? Es entspricht ziemlich dem Ergebnis der VKA voriges Jahr...

Klar könnte es besser sein, aber mich stört nur die Nullrunde (ich bin VKA) aber ansonsten freue ich mich über 5,8%. Zumals die eben gibt (und der Arbeitsplatz sicher ist), egal wie es "draußen" aussieht.
Erwartet hatte ich mindestens das gleiche wie beim Bund. Die Nullrunde ist der Witz. Bei der Laufzeit hatte ich nichts anderes erwartet, nur diesmal sogar 2 Monate länger als 2023.
 
@Terr0rSandmann kenn ich vom daddel Kumpel. Der ist quasi rund um die Uhr am daddeln (Home-Office öd).
 
Ich bin kein Rentner und solange ich in Deutschland lebe betrifft mich das natürlich, auch wenn nur indirekt. Das Geld wächst ja nicht auf Bäumen um den öd zu finanzieren.
 
da bist du ja echt getroffen, oder?
Du hast doch genauso reagiert und herausgestellt, dass das Kommentar eher in die Kategorie „lächerlich“ fällt. Die sprachlichen Mittel dazu sind verschieden. Das Ding ist, das von ihm zu JEDR der Runde solche Aussage kommen. Jedes Mal. Obwohl sie in Relation zur allgemeinen Situation und zur Rest der Arbeitswelt eher das Gegenteil sind. Diese völlige Masslosigkeit oder Unfähigkeit der halbwegs realistischen Einordnung und die dann daraus resultierende Empörung empfinde ich als kommentarwürdig. Insbesondere von jemandem, der bereits massiv von diesem System profitiert.
 
Erwartet hatte ich mindestens das gleiche wie beim Bund. Die Nullrunde ist der Witz. Bei der Laufzeit hatte ich nichts anderes erwartet, nur diesmal sogar 2 Monate länger als 2023.
Dir ist aber aufgefallen, dass die sich so gut wie gleichen? Ja, nun sind es 5 Monate Nullrunde, bei uns waren es 3 Monate. Der Rest ist quasi gleich. Ich verstehe dein Problem nicht 🤷🏼‍♂️

Zumal du dich ja nun echt nicht beschweren kannst....
 
Die untere Hälfte besitzt nur etwa 3 % des Gesamtvermögens. Und dann so ein Spruch...

Das sind die unteren 50%, nichtmal die unteren 5%.
 
Du verstehst unter Sachbearbeiter wahrscheinlich nur die, die monoton immer das selbe abarbeiten oder?
Das ist aber nicht die Definition von Sachbearbeiter und auch ein Polizist kann Sachbearbeiter sein.
Natürlich ist das nicht so pauschal. Jeder mit etwas Hirn weiß aber auch wie das gemeint war. Ich schreibe hier doch keinen Aufsatz, nur damit ich wirklich alles sicher abgedeckt habe, damit nicht so ein Klugscheißer um die Ecke kommt und doch etwas zu nörgeln hat
 
Zuletzt bearbeitet:
Dieser Thread hat hier manchmal echt einen großen Teil an Fremdscham aufzuweisen. Weiter so.
 
Um nochmal alte Dinge aufzugreifen

Eigentlich geht es schon darum. Der eine wird eine gute Chance haben, auf die 100k zu kommen irgendwann, der andere eher nicht. Heißt ja nicht dass der Sachbearbeiter unwichtig ist. Heißt aber der andere trägt mehr Verantwortung, hat evtl mehr Wissen (in seinem Fall gleich ein duales Studium an die Ausbildung gehängt, neben seinem Vollzeitjob bei uns), bringt mehr Veränderung usw

Ich denke die Gehaltsunterschiede, die man hier im Forum abgebildet sieht, kann man dadurch (=Leistung) auch noch rechtfertigen. In der Realität gibt's halt vmtl. für jeden 3ten von uns noch einen Firmenerben-Geschäftsführer oder Personen, die mit Geschäften und Leuten wie J. Epstein das doppelte bis 3-fache verdienen. Das hat dann aber nix mehr mit Leistung zu tun, sondern eher mit krimineller Energie oder halt Glück.



Heute reicht es nicht mehr, nur den ROI nachzuweisen, im SaaS Bereich zählt ebenso, dass Kunden das Produkt aktiv nutzen (ARR bzw. MRR als Teil des variablen Gehalts). Nutzung und Ausbau der Subskription erreichst du nur, wenn das Produkt für den Kunden echten Mehrwert schafft. Außerdem kostet jede Form von Transformation zunächst einmal Geld, bevor sie durch Automatisierung oder Prozessverbesserungen tatsächlich Optimierungen hervorruft.

Was für ein Produkt vertreibt man denn, bei dem man so einen Bonus bekommt (bei dem also vmtl. jährlich 1-2M€ vom EINEM Kunden an euch fließen), aber der Käufer es seinen Mitarbeitern überlässt, das Produkt auch zu nutzen? Das halte ich für eine ausgesprochen konstruierte Situation. I.d.R. wird halt irgendjemand intern irgendeinen KPI erreichen wollen, kauft euer Produkt ein und je nachdem wie relevant der Prozess dann ist, müssen es halt alle Mitarbeiter nutzen, weil sie sonst ihre Arbeit nicht mehr erledigen können. Aus meiner Erfahrung mit einer mittlerweile doch recht hohen Anzahl von solchen B2B-Softwareprodukten (wir verkaufen ja auch SaaS...) wird da nur sehr selten eine Schlussrechnung aufgemacht. Nach der Transformation ist das Geld ja eh weg und die nächste Transformation steht vor der Tür, wenn die Software allzu gammlig ist...

Da bin ich nur dann bei dir, wenn durch neue Führungen regelmäßig Richtungswechsel vorgegeben werden, ähnlich wie in der Politik.

Ich sehe eher, dass manche Führungskräfte ihre Beziehungen zu Anbietern/Ideen über Posten, Abteilungen und Restrukturierungen mitnehmen und dann halt überall die gleiche Richtung versucht wird, auch wenn es beim ersten Mal nicht geklappt hat...

Bei uns wollte ja jemand Databricks haben, zuerst für relativ klassische BI-Anwendungen (bestehender Datalake -> Aggregation -> BI). Das hat wohl im ersten Aufschlag nicht so geklappt, das heißt die 5 Leute, die das machen sollen, verkaufen das jetzt als LLM-Plattform (jaaa, für's den API-Aufruf brauche ich dringend einen Managed-Spark-Cluster...) und wollen PowerBI über Databricks an den bestehenden Datalake anbinden. Das ist tatsächlich ähnlich wie in der Politik - vmtl. werden da höhere Ziele verfolgt, die ich nicht verstehe (manche nennen so was Korruption oder Ressourcenverschwendung fürs CV-Building). Wenn die es schaffen, dass irgendjemand davon abhängig wird, wird dann vmtl. der Databricks-Sales-Engineer eine Abrechnung wie die Deine posten. Gesamtgesellschaftlich bringt das niemandem was. Individuell muss der Typ aber vmtl. durchaus was für sein Geld tun und "verdient" das auch noch relativ ehrlich.

Fürs nichts tun ne ganz schön fette Erhöhung.
In der freien Wirtschaft siehts teilweise magerer aus und die arbeiten.

Das ist wohl in jeder Bürokratie so, sobald die mittleren Führungskräfte nicht mehr direkt am Unternehmenserfolg gemessen werden können. Bei uns (4000 Leute) gibt's auch Leute, die 3 Tickets im Monat bearbeiten und permanent "beschäftigt" sind. Und so sieht das auch bei jedem Dax-Unternehmen und genug Familienunternehmen aus, wenn man in die passenden Schichten schaut. Überall dort, wo man halt auch die Kolonne aus Rumänien anstellen kann/weit genug weg von der Politik ist, wird's halt gerne mager und unangenehm.


Im ÖD haben wir doch eh viel viel zu viele Leute. Habe im Verwandtenkreis erstaunlich viele, die im ÖD arbeiten. Und es sei gesagt, dass alle Klischees über den ÖD und das, was man als normaler Bürger "von außen" mitbekommt, stimmt. Wenn nicht ists sogar noch schlimmer. Ich erinnere mich noch, als meine Schwester aus dem Studium im Jobcenter angefangen hat. Als absoluter Frischling waren ihre wöchentlichen Plfichtaufgaben am Di eob erledigt. Als sie dann in dem Tempo halt normal weitergearbeitet hat, wurde sie von den Kollegen dumm angemacht usw. Klar, wirkt natürlich schlecht, wenn die Neue das 3 fache schafft als die Leute, die da bequem seit 10 Jahren gemütlich Kaffee trinken. Das ist nur eins von sehr vielen Beispielen aus 1. Quelle.
Das ist einfach Stammtischgelaber. Wenn du nicht gerade im Niedriglohnsektor tätig bist (und ja, Bau und Handwerk zählen da dazu, auch wenn das die Bosse anders sehen), findest du das überall. Bei den üblichen Jobs hier im Luxx (60k-150k€ p.a., unbefristete Verträge in DE, kein Management) sowieso:
- männlich in Bank: ja, da beim Streik meinte der Chef: "der Bürotag wird nicht verschoben" - dann war ich halt krank, hatte auch wirklich Halskratzen.
- Teamlead über Kollegen im Nachbarteam: "von denen kann man das Arbeitszeit absitzen lernen" (Team von 3 Leuten betreut 5 Linux-Server mit ETL-Cronjobs :)).
- Verwandter in Buchhaltung (ultrakapitalistischer Immofonds): ja, mach' ich halt krank, wenn der Chef nervt
- frischgebackene Mutter: ja, dann bin ich halt die letzten 4 Wochen 2x pro Woche in die 4h langen Meetings zum neuen Projekt gegangen, auch wenn ich dann erstmal >1a weg bin
- als Werkstudent, der dann auch handwerklich (Messaufbauten als Einzelstücken) aushelfen durfte: Festangestellte und Externe mit wesentlich geringerem Durchsatz + Qualität nebendran
- jetzt gerade einen externen für Sysadmin-Dinge kennenlernt: ja, git hab' ich noch nie benutzt.

Wir haben auch Stellen offen und wenn die Leute im Erstkontakt mit dem Teamlead einen thematisch passenden Eindruck machen, kommen sie in das Interview mit dem Team. 3 Themen, um ein einheitliches Bild zu haben:
a) welche Fehlerbilder kann ein TCP-Client aufweisen
b) ein Skript bauen, das eine JSON-Datei abholt und daraus Daten extrahiert
c) eine Dockerfile debuggen
Alles eher fragen, um zu sehen, ob die Leute über das Thema reden können. >70% können zu 1-2 Themen quasi nichts sagen. Für Leute, die 5a+ Sysadmin/DevOps-Dinge gemacht haben wollen (außerhalb des ÖD) und nachdem in der Stellenanzeige was von k8s stand...

Und dann erzähle mir noch mal einer, dass man nur im ÖD Nullperformer hat...

Und mal konkret an Dich: wieviele Leute werden bei euch in der Probezeit wegen Minderleistung gekündigt? (ich behaupte, wenn man das, was du hier über den ÖD behauptest als wahr annimmt, müssten das 50%+ sein....) Welcher HR-Mittelmanager tritt dann iwann zu seinem Chef an und erklärt, warum 50% seiner Einstellungserfolge in den ersten 6 Monaten abgewickelt werden mussten? Da werden die Leute ÜBERALL einfach mitgeschleppt. Das Problem im ÖD ist, dass sich das strukturell nicht so einfach reorganisieren kann (so wie das bspw. jetzt in der Automobilindustrie passiert). Und selbst wenn - die Leute sind ja dann nicht weg (so ähnlich wie beim Vermögen, das man besteuert ;)) - die sind nur woanders...
 
Das ist einfach Stammtischgelaber. Wenn du nicht gerade im Niedriglohnsektor tätig bist (und ja, Bau und Handwerk zählen da dazu, auch wenn das die Bosse anders sehen), findest du das überall.
Ich sagte hier, dass sehr viele in meiner Verwandschaft im ÖD arbeiten und das ÜBERALL gleich läuft und du erzählst mir was von Stammtischgelaber? Aus noch dichterer Quelle geht es gar nicht. Die Geschichten, die ich über 1-2 Ecken kenne, habe ich hier noch nicht einmal auf den Tisch gepackt. Aber klar, sicher alles Arbeitstiere, Workaholics und Übeflieger dort. Verstehe, verstehe. Deckt sich total mit meinem Bild über den ÖD und allem was damit zusammen hängt ...

Wir haben auch Stellen offen und wenn die Leute im Erstkontakt mit dem Teamlead einen thematisch passenden Eindruck machen, kommen sie in das Interview mit dem Team. 3 Themen, um ein einheitliches Bild zu haben:
a) welche Fehlerbilder kann ein TCP-Client aufweisen
b) ein Skript bauen, das eine JSON-Datei abholt und daraus Daten extrahiert
c) eine Dockerfile debuggen
Alles eher fragen, um zu sehen, ob die Leute über das Thema reden können. >70% können zu 1-2 Themen quasi nichts sagen. Für Leute, die 5a+ Sysadmin/DevOps-Dinge gemacht haben wollen (außerhalb des ÖD) und nachdem in der Stellenanzeige was von k8s stand...

Und dann erzähle mir noch mal einer, dass man nur im ÖD Nullperformer hat...
Das sagt keiner. Aber ich habe schon in vielen Firmen und für viele unterschiedliche Kunden gearbeitet. Mit so einer Einstellung, wäre da schnell Ende. Keine Ahnung wo/wie du so arbeitest, aber scheint ja eine "Profi-Bude" zu sein.

Und mal konkret an Dich: wieviele Leute werden bei euch in der Probezeit wegen Minderleistung gekündigt? (ich behaupte, wenn man das, was du hier über den ÖD behauptest als wahr annimmt, müssten das 50%+ sein....) Welcher HR-Mittelmanager tritt dann iwann zu seinem Chef an und erklärt, warum 50% seiner Einstellungserfolge in den ersten 6 Monaten abgewickelt werden mussten? Da werden die Leute ÜBERALL einfach mitgeschleppt.
Hast du mal deren Einstellverfahren gesehen? Die müssen teils Dumm und Dümmer nehmen, weil irgendwie eine Quote erfüllt werden muss. Dauerkranke bekommt man nicht gekündigt. Die Führungskräfte wollen sich ebenso nur den Arsch wund sitzen, wieso sollten sie Mitarbeiter mit gleichgesinnter Einstellung also rauswerfen?

Das Problem im ÖD ist, dass sich das strukturell nicht so einfach reorganisieren kann (so wie das bspw. jetzt in der Automobilindustrie passiert). Und selbst wenn - die Leute sind ja dann nicht weg (so ähnlich wie beim Vermögen, das man besteuert ;)) - die sind nur woanders...
Wir haben keine Stimmen verloren. Unsere Stimmen sind nur bei einer anderen Partei. Auch so ein Profi ...
 
Zuletzt bearbeitet:
Über den öffentlichen Dienst meckern, aber nicht mal in der Lage sein ein oder zwei Sätze fehlerfrei zu formulieren. Junge, Junge…
 
Das Unternehmen/die Firma muss nur groß genug werden und du hast auch dort welche, die nur mitschwimmen. Ich hab vom kleinen Krauter über den Mittelstand bis hin zum Milliardenkonzern schon auf jeder Stufe reingeschaut. Abgesehen vom kleinen Krauter hast du dieses Phänomen überall.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Unternehmen/die Firma muss nur groß genug werden und du hast auch dort welche, die nur mitschwimmen.
Wollte ich auch gerade schreiben, bei größeren Buden ist das auch fast unausweichlich dass du nen Haufen Lowperformer hast die man heute kündigen könnte und es würde keiner merken.
 
Wir haben keine Stimmen verloren. Unsere Stimmen sind nur bei einer anderen Partei. Auch so ein Profi ...
Es sagt schon einiges aus, dass manche Leute sich heute noch über eine sachlich 100% korrekte Aussage lustig machen.
Als Geschäfte während der Pandemie nicht öffnen konnten hat der Staat sie finanziell gerettet, aber wenn man selbiges bei einer Gasmangellage andeutet hat man
plötzlich keine Ahnung von Wirtschaft. Meine Fresse.
Abgesehen vom kleinen Krauter hast du dieses Phänomen überall.
Da auch, aber die überleben das nicht so lange.
 
Um nochmal alte Dinge aufzugreifen



Ich denke die Gehaltsunterschiede, die man hier im Forum abgebildet sieht, kann man dadurch (=Leistung) auch noch rechtfertigen. In der Realität gibt's halt vmtl. für jeden 3ten von uns noch einen Firmenerben-Geschäftsführer oder Personen, die mit Geschäften und Leuten wie J. Epstein das doppelte bis 3-fache verdienen. Das hat dann aber nix mehr mit Leistung zu tun, sondern eher mit krimineller Energie oder halt Glück.
Gut, aber was hat das mit der damaligen Diskussion dazu zu tun? Der "Vorwurf" galt ja den Leuten hier, die angeblich nicht durch Leistung ihr Gehalt verdienen, bzw. dass das Gehalt Leistung oder Wissen nicht widerspiegelt. Und so pauschal ist das einfach Unsinn und völlig an der Realität vorbei, selbst wenn Deine Quote stimmen würde (wofür ich dann gerne einen Beleg hätte). Gerade hier haben die meisten absolut bestimmte Skills erworben (übrigens nicht automatisch an einer Uni), die eben gebraucht wurden und sich dadurch eine gute Karriere aufgebaut. Kann man doch völlig unabhängig vom Einkommen in diesem Thread nachlesen.

Aber auch außerhalb unserer Forenblase sehe ich wenig Gutverdiener, die ihren Job bzw. ihre gut laufende Selbstständigkeit im Lotto als Selbstläufer gewonnen haben. Das ist meistens mit einem hohen Invest in die Erwachsenenbildung und Arbeit verbunden genau wie mit bestimmten Entscheidungen zum eigenen Karriereweg.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zu keinem Zeitpunkt war das auf jemanden hier im Thread konkret individuell bezogen. Das war von jeher eine auf die Gesellschaft allgemein bezogene Aussage. Eine abstrakte Beobachtung. Genau wie das mit dem Narzissmus der in Führungsebenen verstärkt anzutreffen ist. Scheint für dich ein völlig nicht greifbares Ding zu sein, dass man über ein Thema/Problem abstrakt losgelöst von konkreten individuellen Beispielen, also ohne auf jemanden spezielles mit dem Finger zu zeigen, argumentieren/diskutieren kann. Für dich scheint es auch undenkbar zu sein, dass ich mich selber von sowas nicht ausnehme, eben weil ich es nicht auf individueller sondern einer höher gelagerten Ebene betrachte und diskutiere.
 

Nette Deflektion. Erst den Leuten hier vorwerfen dass sie nicht so viel jammern sollen und in der daraus folgenden Diskussion die Gutverdiener hier mit grotesken Verallgemeinerungen belegen und am Ende war's ja nur "ein Blick auf die Gesellschaft". Zu keiner Zeit hast Du Deine Tiraden entsprechend eingeleitet, sondern sie entstanden stets aus dem konkreten Kontext einer Beschwerde zu Abgabenlasten oder Sozialleistungen heraus. Und Politik gleich ganz geschickt mit eingeflochten weil Du weißt, dass solche Diskussionen in einem eigenen Thread ruck zuck gelöscht werden würden.

Ich poste Anfang 2027 wieder mein Gehalt und beschwere mich über die Abgabenlast, mal sehen auf welch "höhere Ebene" wir dann wieder kommen. ;)

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Hast du mal deren Einstellverfahren gesehen? Die müssen teils Dumm und Dümmer nehmen, weil irgendwie eine Quote erfüllt werden muss. Dauerkranke bekommt man nicht gekündigt. Die Führungskräfte wollen sich ebenso nur den Arsch wund sitzen, wieso sollten sie Mitarbeiter mit gleichgesinnter Einstellung also rauswerfen?

Also ich kann für mich reden: ja, habe ich. Da ich teilweise mit drinnen sitze... Welche Quote soll das denn sein? Es gibt eine Bestenauswahl (im ersten Schritt nach Abschluss) und dann muss es im Gespräch auch passen. Das man aber Unfähige einstellt, wegen einer Quote, ist dann doch arg Stammtisch (den Rest davor von dir lasse ich einfach mal so stehen weil ich es für sinnlos finde da zu diskutieren...). Und ich finds schon dreist zu behaupten die Führungskräfte wollen sich nur den Arsch breit sitzen und behalten daher Gleichgesinnte (jup, ich bin Führungskraft). Nebenbei, wir haben schon einige MA in der Probezeit gekündigt, weil sie nicht fähig waren....
Wie hier bereits gesagt wurde, auch in vielen anderen Unternehmen gibt's sowohl unfähige Mitarbeiter, als auch Führungskräfte die nur den Stuhl warm halten. Aber auch da gilt: alle über einen Kamm scheren (was du indirekt tust) ist einfach nur dreist und blauäugig.
 
Es ist tatsache oder habe ich irgendwen namentlich angesprochen? Das der Aufhänger dazu eine konkrete „Beschwerde“ ist, ändert daran wenig. Das Ding ist, so ziemlich jeder andere hat das auch so verstanden. Es wäre auch reichlich Sinn frei, auf einer solch individuellen Ebene argumentativ zu agieren. Denn auf dieser kann man keine systemischen oder gesellschaftlichen probleme betrachten, diskutieren oder ggf. Lösungen ansprechen.
Was angesichts solcher egozentrischer Jammerlappen wie dir ohnehin schwer ist, die dann auch noch immer alles monokausal sehen und nicht merken bzw verstehen wollen, dass Tendenzen nicht zwingend individuell jedes mal passen müssen. So kann beides wahr sein: jemand kann sich hart erkämpft hochgearbeitet haben und gleichzeitig Gehälter Overall weitgehend (nicht völlig!j losgelöst von der erbrachten, messbaren Mehrleistung sein. Beides kann zeitgleich wahr sein.
Ps: Merkste den unterschied? Wenn ich jemanden direkt ansprechen will, bin uch völlig in der Lage, dass auch sprachlich so zu formulieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Über den öffentlichen Dienst meckern, aber nicht mal in der Lage sein ein oder zwei Sätze fehlerfrei zu formulieren. Junge, Junge…
Rechtschreibpolizei in Foren ... solch Leute wurden in der Schule früher sicher gerne verprügelt.
Mal abgesehen davon, jetzt wo ich den Post nüchtern lese, keinen nennenswerter Fehler im Text erkennen kann.

PS: Bei dir müsste es im Satz korrekt heißen "..., aber nicht einmal in der Lage sein ...". Das von dir war auch eher Umgangssprache und theoretisch nicht ganz korrekt. Einen Satz, ohne Mehrwert zum Thread, und dann nicht einmal fehlerfrei ;) Aber ich sage dazu jetzt mal nichts mehr. Rechtsschreibnörgeleien im Forum sagen viel über User aus ...

Es sagt schon einiges aus, dass manche Leute sich heute noch über eine sachlich 100% korrekte Aussage lustig machen.
Naja, aber mal ehrlich ... Wenn ich im Fußball verliere, sage ich doch auch nicht, dass ich nicht verloren habe, sondern der Gegner nur mehr Tore geschossen hat. Das ist am Ende einfach eine sau dumme Aussage von ihm gewesen. Punkt.

Also ich kann für mich reden: ja, habe ich. Da ich teilweise mit drinnen sitze... Welche Quote soll das denn sein? Es gibt eine Bestenauswahl (im ersten Schritt nach Abschluss) und dann muss es im Gespräch auch passen. Das man aber Unfähige einstellt, wegen einer Quote, ist dann doch arg Stammtisch (den Rest davor von dir lasse ich einfach mal so stehen weil ich es für sinnlos finde da zu diskutieren...). Und ich finds schon dreist zu behaupten die Führungskräfte wollen sich nur den Arsch breit sitzen und behalten daher Gleichgesinnte (jup, ich bin Führungskraft). Nebenbei, wir haben schon einige MA in der Probezeit gekündigt, weil sie nicht fähig waren....
Wie hier bereits gesagt wurde, auch in vielen anderen Unternehmen gibt's sowohl unfähige Mitarbeiter, als auch Führungskräfte die nur den Stuhl warm halten. Aber auch da gilt: alle über einen Kamm scheren (was du indirekt tust) ist einfach nur dreist und blauäugig.
Ich weiß nicht, ob das überall gleich ist - ich selber arbeite dort nicht und bin auch sehr froh darüber. Meine Mutter ist im HR im ÖD und erzählt da gefühlt jedes Mal, wenn man sich mal sieht, die Highlights der letzten Wochen. Da muss ich mir immer echt nur an den Kopf fassen und weiß nicht, ob ich lachen oder weinen soll. Eher Zweitbesagtes, denn es sind mitunter meine Steuergelder, die da draufgehen.

Quoten sind meist Frauen- oder Behindertenquoten. Und wenn man gegen verstößt, kommt wieder irgendein Sonderbeauftragter und es gibt Ärger oder er/sie/es kommt mit einem Anwalt und geht gegen die Behörde vor. Obwohl es oft der Fall ist, dass die anderen Bewerber viel besser wären.
Das mit den Dauerkranken ist dort auch ein riesiges Problem. Sie haben es dann bei einem nach 2 Jahren geschafft den rauszuwerfen. Bei der Rückgabe des Laptops für Homeoffice fiel auf, dass der seit über 1/2 Jahr nicht mehr an war. Sprich, der hat im Homeoffice so rein gar nichts gemacht. Natürlich kann man bei so Extremfällen nicht auf alle schließen, das ist mir bewusst, aber im ÖD gibt es einfach zu viele Erfahrungen dieser Art. Wie gesagt, habe viele in der Verwandtschaft, die dort arbeiten und das in unterschiedlichen Bundesländern und überall das gleiche Bild.
 
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Naja, aber mal ehrlich ...
Ehrlich war die Aussage absolut korrekt weil er in einer Position war dafür zu sorgen, dass die Unternehmen auch beim Produktionsstopp nicht in die Insolvenz rutschen wie sein Vorgänger es in der Pandemie gemacht hat.

„Das Kino geht nicht insolvent, es zeigt nur keine Filme mehr“

Klingt genau so oder?
Ist aber 2020 und 2021 genau so gewesen, kenne kein Kino das Insolvenz anmelden musste.

EDIT:
Und wer so reagiert sollte mal ganz leise sein wenn es um Fakten geht. Märchenonkel.
 
Zuletzt bearbeitet:
@flxmmr: Ich kann deinen Ausführungen absolut folgen und würde behaupten, dass die von dir beschriebenen Fälle meistens zutreffend sind. Am Ende des Tages geht man mit den besten Intentionen rein, aber ob das letztlich auch so umgesetzt wird... Die Motivation im Vertrieb ist Commission/Bonus, und Themen wie SPIFFs haben das in vielen Unternehmen bereits ad absurdum getrieben, was die Kunden letztlich gekauft haben. Bei strategischen Kunden, bei denen der Vertriebler 3+ Jahre dabei bleibt, sind Themen wie ROI und Kundenbeziehung aber durchaus (gelegentlich) messbar. Wobei ich nach all den Jahren nur wenig Leute im Vertrieb 3+ Jahre auf denselben Accounts gesehen habe.
 
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