hatten wir mal in meiner alten Firma - allerdings nicht monetär vergütet sondern mit zusätzlichen Urlaubstagen.
Hatte ein paar Effekte:
- notorische Krankfeiermenschen sind noch öfter krank gewesen ("soll sich ja auch lohnen")
- Kollegen auf der Schwelle haben sich krank hingeschleppt (und andere angesteckt), gerade am Ende des Zyklus
- Kollegen haben teilweise Überstunden verbraten statt krank zu sein (Erholungseffekt dann auch weg)
Als es irgendwann einen BR gab wurde es sehr schnell gekippt (aber auch Urlaub für alle pauschal auf 30 Tage gesetzt statt vorher 24 Basis).
Diesen Beitrag kann ich gut verstehen.
Das ist die wohl beschissenste Regelung für Bonuszahlungen die man sicch ausdenken kann.
Es führt nämlich dazu, dass die Leute krank zur Arbeit gehen um die Kohle abzugreifen.
In den meisten Berufen gehen die MA eh krank zur Arbeit, also würde es keinen großen Unterschied zu jetzt machen.
Es geht mir nicht darum, dass man eine Belohnung erhält, wenn man z.B. ein ganzes Jahr nicht krank war. Sondern immer in kleinen, kurzen Abständen, wie alle 3 Monate. Es soll auch kein großer Bonus gezahlt werden, damit die Leute sich krank zur Arbeit schleppen, sondern eher nen kleinen und damit die gesunden entlohnen, weil diese idR dann die Mehrarbeit leisten, weil sie für die anderen mitarbeiten.
Welche Möglichkeiten der Entlohnung gibt es denn sonst, die Leute zu entlohnen, wenn sie weniger krank sind als andere ? Vielleicht kann man diesen MA einen Monatsbetrag vom Fahrradleasing bezahlen, oder Fitnessstudio für den Monat ? Also man kann ja auch Geld zahlen für gesundheitsfördernde Mittel.

Ich hab gar keinen GDB, die Bekannte hat nur 30% und Gleichstellung wurde abgelehnt. Wo ist da der besondere Schutz? 
