[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

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Als Führungsperson im HR gehe ich davon aus, dass sie das schon kennt ;)

Ist mir aber auch zu doof. Von mir aus habt ihr Recht. Habe da keine Aktien dran ...
 
Ja aber Hauptsache hier einfach mal Unwahrheiten auf Basis von Hörensagen verbreiten... und wenn es gleich von mehreren Personen richtig gestellt wird schnell davon machen... ;)
 
Der Klügere gibt nach ... das ist's für mich einfach :bigok: Wir kommen doch hier nicht auf einen Nenner, also sollten wir es einfach sein lassen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Als Führungsperson im HR gehe ich davon aus, dass sie das schon kennt ;)

Ist mir aber auch zu doof. Von mir aus habt ihr Recht. Habe da keine Aktien dran ...
Sorry, aber wenn du eben Unwahrheiten verbreitest, muss ich entweder davon ausgehen, dass deine Quelle es nicht richtig kennt oder du eben nicht richtig verstanden hast. Du kannst dich gern dazu belesen, der TVÖD ist öffentlich und auch dutzende Kommentierungen/Urteile gibt's dazu. Und da gibt's nix mit "die Frau bekommt die Stelle weil's ne Frau ist".
 
Ich denk, man könnte wieder zum Thema zurückkehren. Das hin und her wird langweilig.
 
Heute +30k aufs Jahresgehalt verhandelt. Bin sehr zufrieden. Die Freude hat ganze zehn Minuten gedauert... 😅 Nur noch 4% der deutschen verdienen mehr als ich..
 
Ist halt so wenn man so ein festgefahrenes Bild vom ÖD hat. Dagegen machste nix.
Naja, der ÖD tut aber auch selbst am meisten dazu zu diesem Bild. Ich selbst war im ÖD kommunal tätig.

Natürlich gibt es dort Leute die gerne etwas leisten wollen würden und ausgebremst werden. Denn mir ist das selbst passiert, weshalb ich nach 7 Monaten gegangen bin.

Wenn man dann noch mitbekommt wie es zwischen Kommune und Land läuft, bekommt man das kalte kotzen.

Als Beispiel. Du hast kommunal verschiedene Dezernenten. Die kommen aus unterschiedlichen Parteien. Was denkt ihr was passiert, wenn der OB von der SPD ist und der Dezernent für das wirtschaftliche von der FDP?
Richtig, es geht fast nichts voran.

Also, es sind nicht überwiegend die Mitarbeiter die Arbeiten ausführen die kein Bock haben. Sie werden teilweise so geformt, weil vieles blockiert, aufgeschoben oder schlicht ohne Prüfung abgelehnt wird.

Und je größer Unternehmen in der freien Wirtschaft werden, je mehr gleicht sich das dem ÖD an.
 
Die kommen aus unterschiedlichen Parteien
Dürfte im kleinen wie im großen einer der größten Hemmnisse sein. Parteipolitik/-zugehörigkeit überwiegt über die eigentliche Aufgabe, eine effiziente, der Bevölkerung dienenden Verwaltung zu führen. Parteipolitik sollte im Wahlkampf stattfinden, danach keine Rolle mehr spielen sondern umgesetzt werden, was nötig ist und was der Wähler durch seine Wahl mitgeteilt hat.
Also jetzt schon wieder unzufrieden?
Plottwist: Bedingung dafür war, das seine Kollegin gehen muss. :fresse:
 
Naja, der ÖD tut aber auch selbst am meisten dazu zu diesem Bild. Ich selbst war im ÖD kommunal tätig.

Natürlich gibt es dort Leute die gerne etwas leisten wollen würden und ausgebremst werden. Denn mir ist das selbst passiert, weshalb ich nach 7 Monaten gegangen bin.

Wenn man dann noch mitbekommt wie es zwischen Kommune und Land läuft, bekommt man das kalte kotzen.

Als Beispiel. Du hast kommunal verschiedene Dezernenten. Die kommen aus unterschiedlichen Parteien. Was denkt ihr was passiert, wenn der OB von der SPD ist und der Dezernent für das wirtschaftliche von der FDP?
Richtig, es geht fast nichts voran.

Also, es sind nicht überwiegend die Mitarbeiter die Arbeiten ausführen die kein Bock haben. Sie werden teilweise so geformt, weil vieles blockiert, aufgeschoben oder schlicht ohne Prüfung abgelehnt wird.

Und je größer Unternehmen in der freien Wirtschaft werden, je mehr gleicht sich das dem ÖD an.
Gegen deine Ausführungen sag ich nichts. Kann’s mir auch gut vorstellen, dass es so ist. Zu Kommune/Land kann ich nichts sagen, da ich beim Bund bin. Nicht, dass Politik da keine Rolle spielt, das tut sie sicher, nur halt nicht in der Form wie du es beschrieben hast. Zumindest auf meiner Ebene.

Dass Prozesse etc. ein Problem sind, das ist vollkommen richtig. Nur können die meisten, die das alles nicht entscheiden, nicht viel für. Und diese Menschen können eben nichts für das Bild und deswegen finde ich es schade, dass da oft alle über einen Kamm geschert werden. Das ist alles.
 
Anfang des Monats hatte ich wirklich ein extrem gutes Bewerbungsgespräch für eine Führungsposition. Ich saß zusammen mit CIO und Head of IT dort und statt der geplanten Stunde ging es über zwei Stunden. Konstruktiv, auf Augenhöhe, Aufgaben und Team alles passte sehr gut. Zum Abschluss wurde das Gehalt besprochen, es gab noch Unterlagen über die Benefits für mich und dass die Rückmeldung bzgl. zweitem Gespräch ein paar Tage dauern würde. Fünf Tage später rief dann die Personalerin an, bedankte sich noch einmal für das tolle Gespräch, fragte wie ich es empfunden hätte usw. bla bla, schmierte mir 5 Minuten Honig ums Maul und dann kam, sie würden das Gespräch mit jemanden anders fortführen. Da bin ich das erste Mal aus den Wolken gefallen, bei der Begründung dann das zweite Mal: Sie hätten Bedenken wegen meiner Anfahrtszeit (30 Minuten und 50% Remote Work - WTF) und bräuchten jemanden der "Führung studiert hätte" (Originalzitat). Mit über 6 Jahren Führungserfahrung und Masterarbeit zum Thema Führung aus 2025 kam ich mir dann doch dezent verarscht vor.. Aber ich habe ja noch andere Eisen im Feuer.
 
"Führung studiert hätte"
lol Weils das in der Form so auch gibt. XD und das von HR, man muss es lieben. Das dann die meisten Führungskräfte von führen maximal bedingt Ahnung haben, weil das meist ja nur störendes Beiwerk im Bildungsweg ist, bezieht sich so eine Aussage doch eh nur auf die Zeit als Führungskraft und quasi nie auf die wirkliche Kompetenz als Führungskraft.

Na ja, man muss begreifen, dass HR meistens nicht wirklich für die Angestellten abreitet sondern eben nur eine Ressource verwaltet und komplett fürs Unternehmen arbeitet. Mit anderen Worten, bei so Gesprächen wird selten Tacheles und echtes Feedback gegeben sondern auch diese Gespräche dienen letztlich nur dazu, das Unternehmen ins richtige Licht zu rücken, sprich verkauft.
Ich hab noch nie echtes, nutzbares Feedback bekommen. Selbst dann nicht, wenn ich aktiv und gezielt gefragt habe. Alles, was man von HR dazu hört/liest, sind nur Lippenbekenntnisse.
 
Ich musste mich auch echt zusammenreißen. Selten sowas Dummes gehört. Aber es war wieder so eine typische, unerfahrene Personalerin - nicht, dass ich da inzwischen irgendwelche Vorurteile hätte. Noch schlimmer sind nur Headhunter, aber auch da soll es ja Ausnahmen geben. Vor allem wie blöd muss man sein, erst 5 Minuten die Stimmung richtig hoch zu "pushen", um dann im gleichen Gespräch eine Absage zu erteilen? Schreib mir eine Mail wie alle anderen auch und das Thema ist abgehakt.
 
Sie verkauft das Unternehmen. Das du es positiv in Erinnerung behältst und dich ggf. wieder bewirbst oder ne andere Stelle oder eben positiv über es sprichst. Dass das krachend gescheitert ist, ist ja ne andere Sache. Ich wüsste nicht, was so ne Charade sonst für einen Sinn haben soll.
 
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