[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

@Aeromax:
Damit beschreibst du genau das Problem.
Brauche ich die beschriebenen Dinge nur weil ich etwas mehr finanziellen Spielraum zur Verfügung habe als andere?

Kurze Antwort -> nein

Mit etwas Glück in der Genlotterie und etwas Verstand bei der einen oder anderen Entscheidung kann ich behaupten, nicht allzu schlecht dazustehen. Bei meiner Freundin verlief das ähnlich.
1-2 Neu-/Jahreswagen nennen wir unser Eigen. Kommen aber nur von Opel und Seat 🤷
Warum? Weil es reicht, um von A nach B zu kommen.
Wie beim Thema Autos halten wir es auch in den anderen Lebensbereichen eher pragmatisch.
Für Urlaube haben wir gerne mal etwas mehr investiert, aber auch das in den letzten beiden Jahren mit der Kleinen etwas zurück geschraubt, weil's einfach noch keinen Sinn macht, sich für 10-24 Stunden irgendwohin in den Flieger zu setzen.
Haus usw. auch gegeben.

Mag ein Thema der Erziehung und Umstände sein.
Das andere Extrem kenne ich natürlich auch. Pauschal von einigen Wenigen auf alle zu schließen, halte ich für den falschen Ansatz.
 
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Aber aber aber der unternehmerische Mittelstand, mimimimi :fresse:
*SCNR*
Ganz ehrlich, schon ziemlich unreflektiert.

Was passiert dann, wenn man eine Firma erbt? Man verkauft sie, weil obgleich der ein oder andere hier anscheinend am liebsten Unternehmern alles nehmen möchte, sind viele KMU normal nicht mit Finanzdecken für sowas ausgerüstet. Was das für Angestellte bedeutet, darf sich dann jeder selbst ausmalen.

Größere Unternehmen gehen bzgl. Nachfolge sowieso zum StB und dann wirds halt ne Stiftung.
 
Was passiert dann, wenn man eine Firma erbt? Man verkauft sie, weil obgleich der ein oder andere hier anscheinend am liebsten Unternehmern alles nehmen möchte, sind viele KMU normal nicht mit Finanzdecken für sowas ausgerüstet. Was das für Angestellte bedeutet, darf sich dann jeder selbst ausmalen.
Die Jobs sind dann nicht weg, nur der Gewinn geht an wen anders. Oder der Staat geht als stiller Teilhaber rein und bekommt die fällige Erbschaftssteuer über Jahrzehnte zurückgezahlt.
Ähnlich wie es Einzelpersonen machen wenn sie ein Haus kaufen.

Das ist einfach nur Propaganda wie sie zB von der Stiftung Familienunternehmer kommt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich fand es während meines Studiums sehr befremdlich, dass mein Vater das Bafög für andere bezahlt hat, ich jedoch nie ansatzweise welches bekommen hätte. So sieht eine Gleichbehandlung und vor allem eine faire Behandlung von Leistungsträgern in der Gesellschaft nicht aus.
Und ich zahle auch jede Menge Steuern für eine Autobahn, die du mit zwei Autos plus Wochenendspielzeug befährst und habe dabei nicht mal ein Auto. Wo ist da doch gleich die Gleichbehandlung? :ROFLMAO:

Infrastruktur, Bildung und ähnliches kostet immer Geld, was keiner zahlen möchte. Dein Vater hat offenbar Bafög für andere Studierende UND dich bezahlt - ist er daran jetzt arm geworden? Vermutlich nicht.
 
Immer die gleiche Diskussion wegen dem Geld. Schafft den Scheiß einfach ab und entwickelt eine Ordnung in der jeder gleich ist.
Wenn ich schon wieder sehe wie man sich deswegen zankt bekomme ich Plaque.

Wird nur nie passieren, leider.
Bitte nicht. Niemand ist gleich.
 
Das ist einfach nur Propaganda wie sie zB von der Stiftung Familienunternehmer kommt.
Keine Propaganda. WIr reden hier von Werten, da ist dann plötzlich die Holding Gesellschaft halt in Luxemburg oder sonst wo, dann kannst du das mit der Erbschaft auch in die Haare schmieren. Notfalls ist man 6 Monate + 1 Tage irgendwo im Ausland in seiner 64. Immo am Strand (Wo es vermutlich sowieso schöner ist, z. B. im Winter :d).

Wenn Kapitel abwandert auch nicht gut. Ein Teufelskreis.

Anderes Beispiel: Ist es fair, wenn eine alteingesessene Familie über Generationen ein Haus hat, dieses jetzt aber beim Erben wegen dem Grundwert (Millionen Erbschaftssteuer verursacht) verkaufen und wegziehen muss? Das auch nur, weil in der Gegend Multimillionäre und Milliardäre ihre 84. Immo-Villa für einmal alle 5 Jahre besuchen haben? (Starnberg z. B.) - Damit enteignet man praktisch einen normalen Bürger.
 
Die Jobs sind dann nicht weg, nur der Gewinn geht an wen anders. Oder der Staat geht als stiller Teilhaber rein und bekommt die fällige Erbschaftssteuer über Jahrzehnte zurückgezahlt.
Ähnlich wie es Einzelpersonen machen wenn sie ein Haus kaufen.

Das ist einfach nur dumme verlogene
Propaganda wie sie von der Stiftung Familienunternehmer kommt.
Tatsächlich hat das Thema für mich (eines Tages, hoffentlich ists noch lang hin) einen Bezug.

Ich bin zu 0,0 bereit, das bereits versteuerte Geld meiner Eltern abermals zu versteuern, damit jemand anderes davon profitiert. Keine Gier, sondern schlicht Opportunitätskosten. Ein Unternehmen baut sich nicht auf, indem man am Freitag mittags Feierabend macht und 40 Stunden die Woche arbeitet. Das ist viel und harte Arbeit samt Risiko, aber das sieht wieder keiner.

Ich hätte mich früher auch gefreut, wenn mein Vater mal zu Hause gewesen wäre, war halt nicht, hat gearbeitet und anderen Arbeit gegeben. Diese Zeit und Schäden, die sowas in einer Familie erzeugt, ist weg bzw. irreversibel. Aber das sieht man als AN nicht, man sieht nur mal ein großes Haus, teures Auto oder einen Urlaub.

Und ich zahle auch jede Menge Steuern für eine Autobahn, die du mit zwei Autos plus Wochenendspielzeug befährst und habe dabei nicht mal ein Auto. Wo ist da doch gleich die Gleichbehandlung? :ROFLMAO:

Infrastruktur, Bildung und ähnliches kostet immer Geld, was keiner zahlen möchte. Dein Vater hat offenbar Bafög für andere Studierende UND dich bezahlt - ist er daran jetzt arm geworden? Vermutlich nicht.
Ich sag nicht, dass man es nicht bezahlen sollte, es sollte dann aber auch nutzbar für alle sein. Ich zahle für die Nutzung auch für jedes Auto Steuern, kann aber auch nur mit einem gleichzeitig fahren, der Vergleich hinkt also mMn.
Abgesehen davon ist das Geld der Eltern deren Geld und nicht das eigene, sollte man immer bedenken.
 
Ist es fair, wenn eine alteingesessene Familie über Generationen ein Haus hat, dieses jetzt aber beim Erben wegen dem Grundwert (Millionen Erbschaftssteuer verursacht) verkaufen und wegziehen muss? Das auch nur, weil in der Gegend Multimillionäre und Milliardäre ihre 84. Immo-Villa für einmal alle 5 Jahre besuchen haben? (Starnberg z. B.) - Damit enteignet man praktisch einen normalen Bürger.
Such mal nach dem Stichwort Familienheim im Erbschaftsteuergesetz. Dort gibt es mehrere Ausnahmetatbestände, die die Steuerlast (massiv) senken können. Und das, obwohl der Nachfolger dann ohne eigene Leistung (denn die haben die Eltern erbracht) erwirbt.
 
Das ist viel und harte Arbeit samt Risiko, aber das sieht wieder keiner.
+1
Das Risiko sieht tatsächlich kaum jemand in der AN-Welt, schon gar nicht, wenn derartige Argumentationen von Gewerkschaftern kommen. Und selbst wenn sie es sehen - sie wissen seltenst mit der ganzen Tragweite einzuschätzen, wie das unternehmerische Risiko das Leben in vielen Bereichen prägt, bzw. sehen darüber locker hinweg. Der Selbstständige hat dafür ja Auto, Haus etc. ... wobei das ja nur die sind, die mit dem Risiko erfolgreich umgehen konnten. Manche bekommen das auch nicht hin.

Wenn ich sowas wie hier heute lese, frage ich mich schon, weshalb ich mir das Bürokratiemonster mit Angestellten überhaupt gebe. Aber das fahre ich nun sowieso runter, da ich auf das Ende meiner Selbstständigkeit zusteuere, bzw. in den nächsten paar Jahren die Privatierkarriere anvisiere.

Für das Thema ist die AN-Bubble einfach im Vergleich zu sicher, um das Risiko wirklich einschätzen zu können. Da ist nach Feierabend Schluss, der Urlaubsanspruch gesichert und das berufliche Risiko sehr überschaubar.
 
Das hat die Politik es wieder geschafft Arm, Mittelschicht und Gutverdiener gegeneinander auszuspielen.
No war but the class war.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Das Risiko sieht tatsächlich kaum jemand in der AN-Welt, schon gar nicht, wenn derartige Argumentationen von Gewerkschaftern kommen.
Das ach-so-schlimme unternehmerische risiko ist nicht so viel anders als für AN: Schmiert die Firma ab, steht man als Arbeitsloser beim Amt.
 
Anderes Beispiel: Ist es fair, wenn eine alteingesessene Familie über Generationen ein Haus hat, dieses jetzt aber beim Erben wegen dem Grundwert (Millionen Erbschaftssteuer verursacht) verkaufen und wegziehen muss? Das auch nur, weil in der Gegend Multimillionäre und Milliardäre ihre 84. Immo-Villa für einmal alle 5 Jahre besuchen haben? (Starnberg z. B.) - Damit enteignet man praktisch einen normalen Bürger.
Das Problem käme theoretisch auch auf mich zu irgendwann zu. Pro tipp: das Haus kann man ausreichend vorher, d.h. lange genug bevor die Eltern versterben, an den Nachwuchs verschenken. Damit umgeht man die Erbschaftsteuer. Das ist aber wirklich bescheuert. Wenn man ne fette Bude erbt aber die dann verkaufen müsste weil man die Erbschaftsteuer nicht zahlen kann.
 
Das ach-so-schlimme unternehmerische risiko ist nicht so viel anders als für AN: Schmiert die Firma ab, steht man als Arbeitsloser beim Amt.
Puhhh, Deinen Tellerrand möchte ich manchmal auch nicht geschenkt haben. :fresse:
Dass der Unternehmer nach einer Insolvenz womöglich mit nem knackigen Schuldenberg im 6-7stelligen Bereich als Arbeitsloser antreten darf, kommt in Deinem Weltbild anscheinend nicht vor?
 
Das Problem käme theoretisch auch auf mich zu irgendwann zu. Pro tipp: das Haus kann man ausreichend vorher, d.h. lange genug bevor die Eltern versterben, an den Nachwuchs verschenken. Damit umgeht man die Erbschaftsteuer. Das ist aber wirklich bescheuert. Wenn man ne fette Bude erbt aber die dann verkaufen müsste weil man die Erbschaftsteuer nicht zahlen kann.
Es gibt auch noch eine Schenkungssteuer. 400k Freibetrag bei Eltern zu Kind.
 
Ja, auch für mich fremde Welten. 🤷‍♂️
 
Spannender Diskussionsverlauf.
Von einem nachweisbaren gesellschaftlichen Problem über die Standardsprechblasen (und teils Falschbehauptungen) der Stiftung Familienunternehmer zu ad hominem Argumentationen.

Dafür geht's nun munter um Steuervermeidung.
Damit ist allesgesagt was es zu sagen gibt.
Deutschland in a nutshell.
 
Also ich weiß von vielen die in meinem Alter sind, also um die 30 und Immobilien vorhanden sind, dass das Thema oftmals schon Thema war und die Schenkungen teils schon liefen. Es gibt doch auch noch eine 10 jährige Frist, dass wenn ein Schenkender (Mutter/Vater) zum Pflegefall werden würde, dass auf die Immobilie nicht mehr zurückgegriffen werden darf. Das war u.a bei uns einer der Hauptgründe, wieso die Schenkung bereits vollzogen ist. Und meine Eltern wollten jeglichen Streit zwischen uns Kindern im Keim ersticken (wäre extrem unwahrscheinlich gewesen, wir können alle sehr gut miteinander, haben aber teils seehr unterschiedliche Ansichten wie Dinge laufen sollten).

Und klar wollten wir auch Steuern sparen. Aber zu dem Thema hab ich auch eine recht liberale Meinung.
 
Ich bin zu 0,0 bereit, das bereits versteuerte Geld meiner Eltern abermals zu versteuern, damit jemand anderes davon profitiert.
Was ist daran keine Gier, sich nicht an geltende Regeln halten zu wollen?

Abgesehen davon ist das Geld der Eltern deren Geld und nicht das eigene, sollte man immer bedenken.
Naja aber genau das hättest du doch gern? Opas Geld == Papas Geld == dein Geld. Und wenn man darauf Steuern zahlen soll, sind die Empfänger Schmarotzer. Haben nur einfach nicht hart gearbeitet.

Und unternehmerisches Risiko und für Umme deinen Reichtum weitergeben sind halt zwei grundverschiedene Themen.
Natürlich gibts ein Incentive für das Eingehen des Risikos, aber halt nicht "zahl einfach keine Steuern mehr drauf, passt schon".
 
Es gibt doch auch noch eine 10 jährige Frist, dass wenn ein Schenkender (Mutter/Vater) zum Pflegefall werden würde,
Das kommt bei mir ja noch dazu. Gibt nicht viel zu holen bei meiner Mutter aber dafür darf ich dann später die Pflege bezahlen, weil ich ja quasi Einkommensmillionär bin :fresse2:
 
Dann überträgst du eben jeweils 1/4 und nach 10 Jahren nochmal 1/4 je Elternteil. Dann sind es schon 1,6 Mio.
Zumal Steuerbeträge vorheriger Erwerbe sogar angerechnet werden.
 
400k pro Elternteil = 800k -> sollte oft ausreichen.



Ich würde mal schwer davon ausgehen, dass ein Großteil derer, die in diesen Bereich fallen, spätestens um 60 herum einen Gedanken daran verschwenden.
Oder wie meine Mutter mit 70...
Und auch nur mit dem Hintergedanken falls sie ein Pflegefall wird damit das Haus nicht verkauft werden muss (sofern die 10 Jahresfrist rum ist).
Gesprochen wurde da schon früher drüber aber dann vergehen wieder ein paar Jahre "so plötzlich".
 
400k pro Elternteil = 800k -> sollte oft ausreichen.



Ich würde mal schwer davon ausgehen, dass ein Großteil derer, die in diesen Bereich fallen, spätestens um 60 herum einen Gedanken daran verschwenden.
What9000 hat Recht. Insgesamt 800k.
 
Zuletzt bearbeitet:
Erbschaftsteuerrechtlich sind auch Ehepaare zwei getrennt zu sehende Personen.
Deshalb funktioniert das ja auch.
 
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