Der "Audiolaberthread" Nummer 1

Uff, ich kann da nichts empfehlen.
Würde bei Mouser, Bürklin, Conrad oder mal Ersatzteilversendern für Yamaha, Denon, Marantz schauen. Da wird es garantiert schöne Regler geben.
Dann entweder ein fertiges Plastegehäuse von Amazon, oder die ganze Elektrik nebst Fosi in einen Eigenbau aus Holz, Balsa oder aus dem 3D Printer Bereich hier im Forum bringen.
 
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Gehäuse würde sich von Modushop anbieten - da ist gerade Sale. Müsste ich schauen, ob ich was passendes finde. Lieber würde ich aber alles ins bestehende Gehäuse integrieren können. Egal, das ist wie gesagt ein Randthema.

Was ich im letzen Post noch vergessen hatte: Eine Reviewer hat einige Lautsprecher getestet und gemessen. Die Videos habe ich noch nicht angesehen, aber die Texte waren so schon spannend zu überfliegen:
https://www.erinsaudiocorner.com/loudspeakers/adam_d3v/ sogar mit Vergleich zu den LP-UNF
 
Ein Kommentar bezüglich der Aufstellung, die du erwähnt hast, und dieses Teil einer Antwort: "Evtl. bilde ich mir die Imbalance auch einfach wegen der Aufstellung ein":

Bild habe ich gerade keines, aber von vorne betrachtet siehts so aus. Links steht der LS in einer Ecke zwischen Schrank und Wand, rechts ist frei. Ich muss den Tisch mal "schnell" aufräumen, dann reiche ich ein Bild nach.

Also mit der Aufstellung wird dein Stereobild definitiv "schief" sein. In den niedrigeren Frequenzen hast du durch die links angrenzenden Schallflächen einen ordentlichen Boost für den linken Speaker und dir dürften auch Kammfilter durch die Wandreflexionen ordentlich reinpfuschen. Mit der Aufstellung halte ich es für sehr schwer, Balanceunterschiede herauszuhören. :d
 
Alle vorgeschlagenen kleinen Monitore können mit der CT227 XT nicht mithalten

Für besser musst mehr Geld investieren (zB Neumann KH80 mit einem Subwoofer)
 
Ich unterteil den Post mal in zwei Teile - hier zum Thema CT227 XT und Fosi V3:

Das ist mir bewusst - deswegen habe ich es auch genau so kommuniziert. Früher hatte ich die LS anders aufgestellt und beide frei stehend gehabt. Verstärker war da aber ein Yamaha RN-501 - damit konnte ich auch den Bass etwas anheben. Zu groß, zu schwer und das Digitalboard hat sich auch irgendwann verabschiedet bzw. immer wieder mal gezickt (natürlich nach Garantieende).

Aber: das Poti hat definitv eine Li-Re Abweichung. Ich muss mal mit den gemessenen Werten nachrechnen, wie groß die Imbalance dann wird. Vor allem im kleineren Lautstärkebereich war das doch gravierend vom Höreindruck her.
Und: ich hatte die Weiche der LS optisch kontrolliert und auch mal per LCR Meter durchgemessen inkl. Treiber: auch da sind Li/Re nicht gleich gewesen. Das LCR Meter misst natürlich mit recht kleinen Spannungen, aber auch da war ein Unterschied bei 1kHz von der Lautstärke her hörbar. Ich hätte gerne ohne Treiber gemessen, aber ich vermute, einer der beiden Aurasound NS3 hat einen Schlag. Das würde die hörbaren Unterschiede während der Messung bei 100,120Hz und 1kHz (zwar schon im Übergangsbereich der Weiche, aber der Tieftöner ist da noch aktiver) erklären.

Ich hatte die LS auch am Esstisch & Boden aufgebaut, auch da konnte ich einen Unterschied ausmachen. Theoretisch müsste ich jetzt nur markieren welcher der leisere Lautsprecher ist, welcher der leisere Kanal im Verstärker ist. Beides kombinieren und dann das Exemplar in der Ecke platzieren. Sollte helfen :fresse2: Ist aber natürlich keine Lösung im eigentlichen Sinne. Nachdem ich jetzt wieder einen Windows Laptop habe muss ich mal Arta wieder installieren und mein altes Messequipment rausholen. In der Firma kann ich in der Halle mal eine Vergleichsmessung auf dem Boden machen. Das sollte reichen. Die Todo Liste wird nur immer länger.

Zum Thema Umbau auf Druckschalter hatte ich zuerst an sowas gedacht: https://www.reichelt.at/at/de/shop/...usschalter_spst_-_ein_-_aus-334369#closemodal
Ich bin mir aber nicht sicher, wie gut die Bohrung wird / wie stark die schwarze Eloxalschicht der Front beschädigt wird. Also eher sowas in der Art verwenden: https://www.reichelt.com/ch/de/shop/produkt/drucktaster_0_1a-24vac_1x_ein_11_9_1mm_sw-110861
Oder einen Druckschalter aller Knitter-Switch MPA/MPS mit Kragen und Kappe. Da wirds sicher noch mehr geben - sowas hab ich bisher nicht gebraucht.




Zum Thema Monitore habe ich mir heute mal den Kali LP-UNF als größten Vertreter aus 160g Papier nachgebaut: sollte knapp passen links und rechts vom Monitor. Mehr ist aber nicht drinnen.
Kali LP-UNF: linear, aktuell für 250€ zu haben, Bluetooth, USB, RCA, XLR
ADAM Audio D3V: Bändchen-Hochtöner, ebenfalls ca. 250€, kompakter als die Kali, Passivmembran
Edifier: MR3 oder M60: die günstige Lösung, mit App (Equalizer) evtl. gut an meine Situation anpassbar. Der MR3 ist ähnlich zum D3V, der M60 nochmal kompakter.

Spinorama kannte ich auch noch nicht. Die Messungen von Erins Audio Corner hatte ich ja schon verlinkt, aber so zusammengeführt von verschiedenen Quellen ist das doch interessant.

Entscheiden kann ich mich trotzdem noch nicht :wall:

Alle vorgeschlagenen kleinen Monitore können mit der CT227 XT nicht mithalten

Für besser musst mehr Geld investieren (zB Neumann KH80 mit einem Subwoofer)

Das fällt jetzt unter Dinge, die man nicht hören möchte. Wie kommst du zu der Einschätzung?
Neumann KH80 sind "etwas" über meinem aktuellen Budget mit >1000€. Da ist es günstiger das Material für den V3 zu bestellen, die CT zu vermessen und zu reparieren. Oder Urlaub nehmen und die µ aufbauen.
 
Bei mir geht’s noch. Aber mehr darf nicht, auch wenn ich gerne würde. Aber am Ende höre ich dann doch zu wenig als das es sich lohnt.
Werde mal ein neues Foto der Front machen, wenn die neuen Absorber da sind

Gestern kamen die GIK 60x60x22 Panele mit Range-Limiter an. Habe sie natürlich direkt mal verbaut. Wirkt nun vorne schon etwas wuchtig, aber geht noch gerade so.

Front mit Abdeckungen drauf:
IMG_8945_2.jpg


Seitenansicht ohne Abdeckung:
IMG_8953_2.jpg



Dicke der Panele (oben 17cm Tiefe und unten 22cm Tiefe) mit Bier als Größtenvergleich:
IMG_8954_3.jpg


Und noch einmal die Ansicht hinter dem Hörplatz (diesmal so, dass das Forum das auch korrekt anzeigt):
IMG_8905_2.jpg

Die 2 Hunde sind nicht meine ;)
 
Nachdem ich jetzt wieder einen Windows Laptop habe muss ich mal Arta wieder installieren und mein altes Messequipment rausholen. In der Firma kann ich in der Halle mal eine Vergleichsmessung auf dem Boden machen. Das sollte reichen. Die Todo Liste wird nur immer länger.
Gesagt, getan:
Screenshot 2026-07-10 004906.png

Soweit, so schlecht. Einer der LS hat eine Macke (der, der aktuell links in der Ecke steht). Gelb ist OK und kommt der Angabe von Quint recht nahe, grün bedeutet weitere Fehleranalyse. Idealerweise ists nur ein Weichenproblem ...
 
Ich habe seit einigen wenigen Tagen ein Problem mit meinem Stereoverstärker, einem DENON PMA1700NE.
Wobei Problem eigentlich zu weit gegriffen ist.

Es brummt, sehr leise und unterschwellig wenn dieser einige Stunden lief. Mit meinen schlechten Ohren würde ich das Geräusch bei < 100 Hz und defintiv "sehr leise eher unbewusst" beschreiben.
Es fällt am ehesten auf wenn man den Verstärker ausschaltet und dann merkt das es "leise" geworden ist im Raum.

Bisher habe ich die LS abgetrennt, die Zuleitung getauscht, das Gerät an eine anderen Phase gehängt, die Zuspieler abgenommen und dann vor ein paar Tagen zwei cm Gummimatte unter die Füße gelegt um zu verhindern das sich der Schall durch den Holzkorpus des Schranks verteilt.
Das alles natürlich dann wenn das Brummen auftritt, meist so gegen Abends ab 23.xx Uhr -.-.
Nichts hat geholfen.

Jetzt habe ich einen 12cm Noctua Lüfter nebst Netzteil in die Nische gebaut, weil es ja eventuell die Hitze sein könnte. ABER den Lüfter höre ich halt direkt und er nervt mich.
Als Abhilfe habe ich den Lüfter jetzt über Tasmota schaltbar gemacht und warte drauf das es noch einmal auftritt.

Das ist ein schöner klassischer a/b Verstärker, immer behandelt wie ein rohes Ei, zum Umzug vor einigen Wochen extra im Originalkarton zu zweit transportiert.
Das Dingen hat nie Stöße oder sonstwas abbekommen, fliegt aber aus dem Fenster wenn das Brummen bleibt.
Eventuell hat es auch immer gebrummt und in der alten Wohnung wurde der Schall besser geschluckt (da lag viel mehr Teppich), aber kennt das jemand und hätte eine Idee parat?

Lösung:
Ich habe alles Zuleitungen die ich teils noch in der alten Wohnung hatte neu gemacht, den Schrank umgestellt und immer wieder das Problem. Bis ich -mit dem Handy dazwischen geklemmt- gesehen habe das die Netzteilleitung an die große Rückwand des neuen Schranks stößt wenn ich den Verstärker eingeschoben hatte.
Etwas Styropor vom Möbel bauen dazwischen geklemmt und herrliche Ruhe in der Wohnung. Das tiefe Brummen ist weg.

Das niederfrequente Geräusch hat sich wohl vom Verstärker über die starre Leitung auf den Korpus übertragen. Der steht senkrecht zur Couch und hatte das dann einwandfrei auf mich reflektiert.

Glück gehabt :).
 
Soweit, so schlecht. Einer der LS hat eine Macke (der, der aktuell links in der Ecke steht). Gelb ist OK und kommt der Angabe von Quint recht nahe, grün bedeutet weitere Fehleranalyse. Idealerweise ists nur ein Weichenproblem ...
Nö, ist wohl der Treiber würde ich sagen. Hab die Weiche mal zum Großteil kontrolliert, sieht grundsätzlich OK aus. Bauteile muss ich noch nachmessen.

Also eine Leitung vom Treiber entlötet und direkt gemessen. Re passt mit 7,6 Ohm, aber die Resonanfrquenz ist lt. Messung bei meinem Exemplar bei ~110Hz. Sie sollte bei 80Hz sein lt. Datenblatt aus dem Internet. So sieht die Impedanzkurve im Vergleich dazu bei mir aus:
Screenshot 2026-07-10 145145.png

Ich könnte jetzt noch den 2. Lautsprecher vermessen, aber nachdem da die Lautsprecher-Impedanzmessung imho OK war, werde ich mir das sparen. Weiche werde ich noch genauer nachmessen und dann Nico kontaktieren was er dazu sagt bzw. ob er mir das Ersatzteil einzeln schicken kann. Im Shop gibts den NS3 gerade nicht einzeln.

Dafür habe ich den Fehler gemacht mal wieder zu schauen, was es an Bausätzen gibt. Die Weiterentwicklung der ursprünglichen Mjölnir würde mir gefallen. Der Lautsprecher der mir aber seit Jahre nicht aus dem Kopf geht, ist die Nada in der Quint Edition. Zum Glück ebenfalls nicht mehr im Shop, sonst würde ich wieder nachdenken. War mir damals für Selbstbau zu teuer. Aber wie gesagt, ganz haben sie mich nicht losgelassen.


Poti habei auch versucht zu messen. Die Abweichungen sind recht interessant (und aufgrund der kleinen Pins schwer zu Messen)

Im Unteren Bereich bis 90° kurz nach dem Einschaltten:
10 - 10
170 - 700
350 - 2200
300 - 1100
350 - 5000

In dem Bereich bis 90° Drehweinkel wirkt es so, dass die Schleifer sogar auf die Drehrichtung reagieren. Sehr, sehr komisch. Ich bekomme da teilweise keine konistenten Werte hin. Das erklärt die massiven Unterschiede. 90-270° Drehwinkel (jetzt nur optisch geschätz) funktioniert dann:
1k - 1k
1,2k - 1,5k
1,5 - 1,5k
2k - 2k
47,6k - 46,3k (Endanschlag)

Jetzt muss ich doch nochmal eines der China-Potis holen und messen ob sich das auch so verhält.

Edit: China Poti 1 ist deutlich besser, hat dafür am Endanschlag 52k vs 48k. Ich hab ja noch 6 weitere. Aber ich denke, ich werde eines der Poti in meinen 1. Fosi einlöten und dann den 2. Fosi angehen. Wohnzimmer ist ohnehin gerade Chaos, da kann ich das auch noch gleich erledigen.
 
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