Der "Audiolaberthread" Nummer 1

Eins muss ich noch von @Terr0rSandmann hinzufügen. Es gibt sehr effiziente und Wohnzimmer taugliche Maßnahmen. -> Helmholtzresonatoren
Allerdings technisch sehr fordernd und viel testen und anpassen.
Ansonsten ein Double-Bass Array kann auch helfen, aber da kann man sich schon wieder um die WZ Tauglichkeit streiten und technisch auch nicht einfach umzusetzen.
 
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Um so tiefer die Peaks im Frequenzbereich sind, um so fettere Geschütze muss man auffahren. Bis 80Hz runter bekommt man das noch halbwegs hin, auch wenn „wohnzimmertauglichkeit“ auch immer so eine Definitionssache ist, aber alles darunter wird echt schwierig, rein mit passiven, physischen Maßnahmen.

Ich habe das zB so gemacht:
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Mein Problem in der neuen Wohnung ist zum Glück nicht so stark, aber die dunkelgrauen Absorber haben sogar bei 60Hz noch etwas Wirkung. Die dadrüber sind eher für Oberbass. Die schwarzen hohen Holzakustikpanele haben ein sehr breites Spektrum und sind eher für den Gegenhall. Die Couch steht im Raum, das ist immer ein großer Vorteil, und ganz hinten an der Wand hängen 2 120x60 Diffusoren.
IMG_5073.jpeg
Zwischen Front LS und Hörplatz liegt ein etwas dickerer Teppich.
Das hilft in Summe schon
 
Danke für euer Feedback.
Der 35 Hz-Mode werde ich versuchen rein elektronisch Energie zu entziehen.
Für den Rest müssen wir mal gucken. was uns gefällt. Im Netz stößt man auch auf Konzepte wie den Verbundplattenresonator. Allein für den Namen hat das Teil schon Aufmerksamkeit verdient. :-)
Es bleibt ein bisschen die Sorge, dass wenige, ausreichend dicke Absorber trotzdem nur wenig Effekt haben. Dann hast du so dicke Teile an der Wand hängen und hörst es nicht.
@Terr0rSandmann schön zu sehen, wie du das gelöst hast. Du hast nicht zufällig Vorher-Nachher-Messungen?

"Niemals in den Griff" macht mir richtig Laune. Die starke Welligkeit im Grund-/Mittelton werde ich wohl nur elektronisch regeln können. Selbst wenn ich die Freigabe hätte, in den beiden Ecken raumhoch Bassfallen stellen zu können, würde ich es dennoch nicht machen. Da es eine Außenwand ist, habe ich auf Schimmelbildung so gar keine Lust.

Wir hängen noch unsere Akustikbilder (44mm Tiefe) auf. Das sieht zumindest gut aus.
 
Es bleibt ein bisschen die Sorge, dass wenige, ausreichend dicke Absorber trotzdem nur wenig Effekt haben. Dann hast du so dicke Teile an der Wand hängen und hörst es nicht.
Das ist leider auch so. Das Problem ist, dass du nicht nur punktuell mal 3-4db "verändern" willst, bei dir ist das ziemlich extrem. Da helfen dir auch 4 kleine 60x60x15 dicke Absorber nicht viel. Klar, die machen ein paar db, aber keine 12+.
Bis 700Hz sieht das echt übel aus bei dir. Danach geht es. Von vielen wird ein etwas angehobener Bereich um die 3kHz als eher positiv wahrgenommen, somit kann deine Überbetonung in dem Bereich ggf. sogar von Vorteil sein. Auch weil danach wieder ein etwas ruhiger Bereich kommt mit einem Buckel im Superhochton, was von vielen auch gerne als Mikrodetails/Sparkle wahrgenommen wird. Also auch der Peak dort kann ein Vorteil sein. Ich würde mich also auf den Bereich 65 - 700Hz konzentrieren.
Das Beste, was ich die letzten Monat finden konnte, was bis runter zu 65Hz noch halbwegs was bringt und noch wohnzimmertauglich ist, sind diese hier:

Die eher günstigen Hersteller wie Bluetone, Addictive Sound und Co haben in dem tiefen Bereich keine Wirkung mehr.
Eine Bassrolle kann, wenn der Platz da ist und man einen schicke Pflanze drauf steht, auch gut aussehen. Aber hier brauchst du mehr als 30cm Durchmesser, mind. 45cm oder gar noch mehr müssten es sein (insofern du den Bereich unter 90Hz adressieren willst). Oder du stellst dir rechteckige Eckabsorber hin, aber das wird wohl keine Frau akzeptieren :fresse: Und selbst ich als Mann und Hobbytreibender würde mir sowas nicht ins schicke Wohnzimmer stellen.

@Terr0rSandmann schön zu sehen, wie du das gelöst hast. Du hast nicht zufällig Vorher-Nachher-Messungen?
Ich habe nur mit meinem Cinema50 eingemessen und die Auswertung ist für den Po. Aber ich habe ein halbwegs gescheites Gehör und bin inzwischen sehr zufrieden. Ich muss aber auch sagen, dass ich seit dem Umzug Ende März auch eine deutlich bessere Raumsituation habe. Habe leicht bei ca. 65Hz zu tun, da kommt der GIK Absorber also gut, aber je nach Geschmack regle ich per pEQ im Eversolo A6 in dem Bereich etwas runter.

"Niemals in den Griff" macht mir richtig Laune. Die starke Welligkeit im Grund-/Mittelton werde ich wohl nur elektronisch regeln können. Selbst wenn ich die Freigabe hätte, in den beiden Ecken raumhoch Bassfallen stellen zu können, würde ich es dennoch nicht machen. Da es eine Außenwand ist, habe ich auf Schimmelbildung so gar keine Lust.
Es gibt einfach nichts, was bei 35Hz noch Wirkung hat, außer du stellst dir 1m x 1m x 3m (B x T x H) Eckabsorber in alle Ecken. Aber das wirst du nicht tun. Alles über 80Hz lässt sich machen, gibt heutzutage ja auch recht viele schicke Raumakustikteile.

Wir hängen noch unsere Akustikbilder (44mm Tiefe) auf. Das sieht zumindest gut aus.
44mm Tiefe ist schon gut, das bringt im Mittenbereich sicher schon was. Sowohl bei den seitlichen Reflexionen, als auch bei der Rückwand. Dein Hauptproblem im Bass wirst du damit aber nicht lösen. Aber wird sich vermutlich dennoch leicht positiv bemerkbar machen.
 
Heute den RME ADI-2 DAC FS gegen einen Topping DX5 getauscht.
Das klingt trotz HouseCurve Einmessung seltsam dünn und irgendwie nach links verschoben. :unsure:

Wer weiß was ich da noch im ADI-2 eingestellt hatte, von dem ich nichts mehr wusste. Maschine des Teufels…..:ROFLMAO:

Werde ich am WE wohl nochmal neu einmessen müssen. :geek:

P.S. Aber immerhin 400€ bei dem (Kreuz)Tausch gut gemacht. :d
 
@Terr0rSandmann : Deine Ausführungen bestätigen meine Gedanken. Die GIK Monsterbassfalle ist mir auch schon aufgefallen. Mal schauen, ob ich 2 von den recht tiefen Teilen hinter die Lautsprecher argumentiert bekomme. Dann noch bissle Akustikbilder hinten, n Teppich und ggf. ein dünnes Deckensegel mit integrierter Beleuchtung. Damit wäre ich hier wohl am Maximum. Seitliche Reflexionen sind dann halt unbehandelt.
Das Haus ist akustisch deutlich schwieriger als die Wohnung zuvor. Das Bassdröhnen resoniert bei gehobenem Pegel auch bis hoch ins Obergeschoss. Da will ich nicht wissen, inwieweit die Nachbarn beim Film gucken strapaziert werden. :rolleyes2:

Mir ist übrigens aufgefallen, dass ich während der Messung schon 5 dB bei 35Hz per PEQ im EQAPO rausgenommen hatte. :fresse:
Vielleicht bau ich doch einen Helmholtzresonator für unter die Treppe...
 
Habe gestern meine Dali Opticon 1 MK2 verkauft und der Typ war wohl ein Elektrotechnikpro und hat mir technisch versucht zu erklären, wieso Unterschiede z.B. in der Art der Kabelwicklung im LS-Kabel eben Auswirkung auf den Klang haben, auch wenn nicht viel. Er hat sehr viel erklärt, aber glaube in dem Fall hat das etwas mit Kapazität und Induktion zu tun und wie sie sich zueinander verhalten.
Ich muss sagen, mein Kopf hat schnell abgeschaltet, aber das wirkte total glaubwürdig :d Schade, dass ichs nicht aufgenommen hätte. Nach 5. abspielen hätte ichs wohl irgendwann auch verstanden :fresse:
 
Habe gestern meine Dali Opticon 1 MK2 verkauft und der Typ war wohl ein Elektrotechnikpro und hat mir technisch versucht zu erklären, wieso Unterschiede z.B. in der Art der Kabelwicklung im LS-Kabel eben Auswirkung auf den Klang haben, auch wenn nicht viel. Er hat sehr viel erklärt, aber glaube in dem Fall hat das etwas mit Kapazität und Induktion zu tun und wie sie sich zueinander verhalten.
Ich muss sagen, mein Kopf hat schnell abgeschaltet, aber das wirkte total glaubwürdig :d Schade, dass ichs nicht aufgenommen hätte. Nach 5. abspielen hätte ichs wohl irgendwann auch verstanden :fresse:
War wohl eher ein Kabelschwurbelpro.
 
War wohl eher ein Kabelschwurbelpro.
Glaube nicht, er hat auch viel zu Verstärker und Co, also rein aus technischer Sicht, erzählt. Es macht schon Sinn, was er sagte (glaube ich zum mind. :fresse: ). Er sagte auch, dass das nur minimale Unterschiede sind. Aber entgegen der Schwurbler, konnte er es technisch erklären.
 
Glaube nicht, er hat auch viel zu Verstärker und Co, also rein aus technischer Sicht, erzählt. Es macht schon Sinn, was er sagte (glaube ich zum mind. :fresse: ). Er sagte auch, dass das nur minimale Unterschiede sind. Aber entgegen der Schwurbler, konnte er es technisch erklären.
Schwurbler erklären das immer technisch. Skineffekte, Induktion, Durchmesser etc kommen da immer...
Ändert aber nichts daran, dass sich sofern grundsätzlich Parameter eingehalten werden, was jedes Kabel am Markt macht, sich nichts am Klang ändert. Nichts, auch nicht ein wenig oder nur Nuancen. Auch nix was sich erst nach Wochen zeigt.

Für die Optik oder weil man Bock hat, kann man sich natürlich was man will an hübschen Kabeln anklemmen. Subjektiv verändert das dann am Ende natürlich schon ein wenig die Anlage...
 
Die Effekte sind schon da, allerdings so lächerlich gering das man diese mit dem Oszi suchen muss.
 

Kann man ja immer halten was man will, aber interessant ists dennoch :)
 

Kann man ja immer halten was man will, aber interessant ists dennoch :)
Hat mich ja direkt mal dazu bewogen zu testen wie gut mein gehör noch ist, ich denke 14-18500hz ist noch in Ordnung :LOL:
 
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Wie können die im Head-Fi das merken, dass ich mehrere Accs habe? Ich habe eine neue Emailadresse und neuen Namen sowie anderes Bday genommen. Sehen die irgendwie meine Mac-Adresse vom PC oder sowas? Das ist schon wild.
 
Hat wer bezahlbare Empfehlungen für eine Art "KHV/DAC-Rack"? Ich brauche als Grundfläche mind. 27x27 cm.

Ich nutze sonst eigentlich diese hier, aber die haben leider nur 24cm Tiefe.
 
Mach es Dir doch selbst.
Füße aussuchen und Platten nach Wunsch zuschneiden, da liegst Du unter 300 und es ist genau so, wie Du es haben willst.
 
Mach es Dir doch selbst.
Füße aussuchen und Platten nach Wunsch zuschneiden, da liegst Du unter 300 und es ist genau so, wie Du es haben willst.
Wäre sogar ne Idee. Müsste ich mal schauen. Füße gibts ja günstig bei Amazon & Co
 
Das ist nur die eine Seite der Medaille. Darauf hab ich bei Spotify nicht gewartet. Was bei denen schlimm ist, ist wie FLACH sie verlustbehaftet kodieren. Die Dinge klingen meist als wenn sie mit 32kbit kodiert wären o_O Selbst schon fürs Auto meist recht dürftig :rolleyes2:
 
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Im Screenshot zu sehen, Flac 44.1 ,24bit , 2117kpbs
Da ich Tidal und Spotify habe, begrüße ich den Schritt. Die UX von Spotify ist einfach besser und ich könnte mir Tidal und Roon einsparen. Hoffentlich ist Spotify Connect auch loseless...
 
So ich frag jetzt hier doch mal, auch wenn ichs wahrscheinlich bereuen werde :fresse: Ich würde gern mein Vinyl Setup etwas umbauen, damit ich auch meine AKGs (K7XX) damit nutzen kann. So wie ich das grade zum testen gelöst hab, kann das dauerhaft definitiv nicht bleiben. Zum Aufbau:

Nordmende RP1050 -> Phono Verstärker -> Wavemaster Cube Mini (Eingang 1)

Zum testen hängt der Nordmende jetzt an einem Nordmende Verstärker, daran die AKGs, Funktioniert, ich will aber eigentlich nicht permanent umstecken und wirklich Platz für den zweiten Verstärker hab ich aktuell eigentlich auch nicht. Ziel wäre, so einfach wie möglich zwischen Lautsprecher und KH wechslen zu können, mit Lautstärkeregelung für die KH entsprechend. Da das Audio Setup ja eh nicht sonderlich von Audiophiler Qualität geprägt ist, sollte sich das auch kostentechnisch möglichst im Rahmen halten. Hätte da jemand ne Empfehlung für mich, wie ich das am besten umsetze? Gibts sowas wie ne Kombination aus Phono und KH-Amp mit zusätzlichem Ausgang für die Wavemaster?
 
Darauf hab ich bei Spotify nicht gewartet. Was bei denen schlimm ist, ist wie FLACH sie verlustbehaftet kodieren. Die Dinge klingen meist als wenn sie mit 32kbit kodiert wären o_O Selbst schon fürs Auto meist recht dürftig :rolleyes2:
Solche Qualitätsstufen gibt es tatsächlich:
Man wird in der App mindestens "High" haben wollen, damit es klanglich halbwegs rund ist, und wer da besonders empfindlich ist, nimmt besser Geld für die Premium-Version in die Hand.

Wenn die Quali bei dir auf automatisch steht und er oft in der niedrigen Einstellung landet, solltest du mal eruieren, warum die Verbindung so schlecht ist. Du kannst ja mal manuell auf hoch stellen, wenn das geht. Möglicherweise hst du dann halt Tonaussetzer, dann liegt's wirklich an der Verbindung...
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Gibts sowas wie ne Kombination aus Phono und KH-Amp mit zusätzlichem Ausgang für die Wavemaster?
Das würde ich für etwas exotisch halten, es gibt aber zumindest KHVs mit zusätzlichem Line-Ausgang. Dein Phonopre dazu, und dann sollte es eigentlich passen. Einen guten 100er wirst du dabei aber wahrscheinlich loswerden...

Ist das Setup eigentlich komplett von deinem Rechner getrennt? Ich würde mir evtl. überlegen, die Vinylfräse durch den Line-In zu scheuchen...
 
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