Würden 2 Mo-Ras parallel mit Y-Adaptern angebunden einen nennenswerten Vorteil bringen, wenn man die physikalischen Grundlagenüberlegungen Deines Artikels berücksichtigt?
"Es hat 2 Vorteile so du hast weniger Widerstand im System und Wasser wird noch mehr gekühlt da es so weniger schnell in in den Pipes Fliest hat es mehr zeit Wärme abzugeben."
Weniger Widerstand und damit ein höherer Gesamtdurchfluss stimmt. Dass das Wasser dadurch länger im Radi ist, auch. Das wars aber auch schon.
Der Wärmeübergang in den Kühlern ist hoch, wenn du eine Turbulente Strömung erzeugst. Denn nur durch Verwirbelungen wird der Wärmeübergang besser. Bei einer laminaren Strömung sinkt die Strömungsgeschwindigkeit an den Wänden gegen null -> schlechter Wärmeübergang.
Ja, deshalb willst du auch in Radiatoren eine möglichst turbulente Strömung haben. Selbes Prinzip. Daher beziehen die Durchfluss-restriktiven Radis von HwLabs auch ihren Leistungsvorsprung.
Luft ist ein sehr schlechter Wärmeleiter.
Du gibts die Wärme ja nicht direkt vom Wasser an die Luft ab, sondern erst mal an das Metall des Radiators, und da gelten die selten Prinzipien wie im Kühler
Korrigiert mich bitte: Fluidmechanik ist bei mir nun auch schon gut 8 Jahre her...
Ich hatte sowas noch nie.

Alles selbst durchgelesen.
Der Bauer hat dazu ein Video Hohe Fluss Geschwindigkeit Bessere Wärme Abgabe an den CPU GPU Kühlern aber Schlechtere an den Radiatoren.
Bei dem Video hat er zum guten Teil Mist gemessen.
In den Radiatoren soll es immer möglichst Langsam Fliessen
Eben nicht. Genauso könnte man argumentieren, dass das Wasser in den Kühlern lange verweilen sollte, um möglichst gut Wärme aufzunehmen. Dass das Quatsch ist, wissen wir ja. Tatsächlich ist es aus zwei Gründen besser, mehr Durchfluss im Radiator zu haben. Einerseits wird der so immer mit frischem Warmwasser versorgt (mal andersrum als sonst denken), sodass die Tempdifferenz zwischen Wasser und Radi oben gehalten wird, zum anderen hat man durch mehr Durchfluss stärkere Verwirbelungen und damit eine dünnere Grenzschicht (selbes Schema wie im Kühler), sodass die Wärme besser an das Metall des Radiators abgegeben wird und der schön warm bleibt, sodass der Wärmeübergang Radi->Luft auch gut funktioniert. Nur hat man im Inneren eines Radiators keine 50 feine Finnen, sondern vielleicht 10 Kanäle. Da brauchts bisschen was an Turbulenz.
Am Ende muss man immer von Wärmeübergang zu Wärmeübergang denken. Nicht direkt Chip-> Wasser, sondern Chip-> Chipoberfläche/Beschichtung->Wärmeleitpaste-> Kühlerboden->Kühlerfinnen-> Wasser. Das kann man sogar noch genauer aufdröseln. Ich schreib das irgendwann mal ausführlicher auf. Ebenso beim Radi. Wasser->Kanalwand->Lamellen-> Luft. Mit dem Durchfluss kann man nur Wasser zu Kanalwand beeinflussen, und da hat man das selbe Prinzip wie im Kühler, wo eine möglichst gute Versorgung mit Kalt- bzw in dem Fall Warmwasser über den ganzen Weg des Radiators sowie ein möglichst guter Wärmeübergang auf den Radiator am besten ist.
Also besser keine Radiatoren parallel schalten.