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    Wir haben wieder unsere jährliche Umfrage zu dem IT-Kaufverhalten und den Meinungen unserer Leser zu aktuellen Trends. Als Gewinn wird dieses Mal unter allen Teilnehmern eine ZOTAC Magnus One im Wert von 1.599 Euro verlost. Über eine Teilnahme würden wir uns sehr freuen!

10G + ECC + ZFS | Xeon-E/W vs. Ryzen

Bob.Dig

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@tar Na dann bin ich dankbar, dass er sich die Zeit nimmt. Du müsstest ja auch nicht erwidern, wenn Du denn eigentlich kaum Ahnung hast.
 
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underclocker2k4

Mr. Alzheimer
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Mag sein, dass alternative Fakten für dich eine Mücke sind.
Ich kann Desinformation aber nicht leiden und zwar im tiefsten meiner Seele.
Und daher springe ich darauf an und stelle das auch richtig, sofern ich in der Lage bin das richtig zu stellen.

Bei dem U.2 Thema brauch ich auch nicht nachhaken, was du meinst, weil ich weiß was du meinst. Daher habe ich auch direkt klargestellt, was korrekt ist.

Wozu soll ich da nachhaken.
Alles was danach kam, diente nur dazu herzuleiten, woher du dieses Falschwissen hast und dich und alle anderen die das (mit)lesen dabei gleichzeitig noch aufzuschlauen. Und das alles in der Hoffnung, dass sich das festsetzt und sich damit das Wissen und nicht das Unwissen verbreitet.

Und ja, das spricht Bände, dass mir meine Zeit nicht zu schade ist. Ich hoffe nämlich, dass die Leute lernen wollen, wenn gleich ich weiß, dass es so einige gibt, die das nicht wollen oder auch nicht können.

Ich weiß schon wo das fehlerhafte Wissen im Grundsatz herkommt, weil ich nämlich viel lese und dabei auch so manchen Schwachsinn lesen muss und das mit meinem Wissen gegenprüfen kann. Und dann die Fragezeichen aufgehen.
Und dabei ist vieles "einfach" zu validieren. Nur kostet die Recherche eben Zeit, die klar nicht jeder hat.
Daher bin ich mir nicht zu fein, diese Recherche für mich zu betreiben und die notwendige Essenz selbiger dann hier zu kommunizieren.

Mag für dich idiotisch klingen, genauso wie für mich solche alternativen Fakten idiotisch klingen.

Ich gehe ja auch nicht ins AMG-Forum und erkläre denen, wie sie den V12 richtig einzustellen haben, nur weil ich im MB-Autohaus den neuen AMG Prospekt mitgenommen habe. Da habe ich nämlich soviel Ahnung von wie vom Flug einer Mondrakete.

EDIT:
Ich lerne natürlich auch gerne dazu. Die Allwissenheit beanspruche ich für mich nicht.
Wenn hier also jemand Fehler meinerseits aufzeigt, dann nehme ich das gerne an und versuche das Wissen an der Stelle zu präzisieren. Genauso lerne ich auch völlig neue und unbekannte Sachen, um diese dann, sofern sinnvoll/Zeit/etc. wieder zu vertiefen.
 
Zuletzt bearbeitet:

tar

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@Bob.Dig
Klar, ich bin bspw. dankbar für den Hinweis mit der ZFS-Dateiversionierung - kurze, prägnante Hilfestellung - wunderbar! Dann gebe ich, so leid es mir tut, halt meinen Kenntnisstand in einem Forum wieder. Wenn das dann zur wissenschaftlichen Abhandlung zur Stochastik verkommt, weil man jemand ganz gezwungen missverstehen möchte, wirds mir aber zu albern.

@underclocker2k4
Im Asus-Handbuch wurde eine ungenaue Bezeichnung gewählt, die ich übernommen habe. Statt nun genau darauf zu verweisen - dass Asus hier einen Fehler beging - lastest du mir das an, führst einen historischen Roman zur Schnittstellenentwicklung aus und schreibst ernsthaft:
Die Dokumente, die du verlinkt hast, geben das korrekt wieder.
Das haben sie eben nicht und war Ursache der ganzen Verwirrungen, die du ja geradezurücken versuchst.
solche alternativen Fakten
Dass Asus da eine falsche/ungenaue Beschreibung für seinen Port liefert?
 

underclocker2k4

Mr. Alzheimer
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Im Asus-Handbuch wurde eine ungenaue Bezeichnung gewählt, die ich übernommen habe. Statt nun genau darauf zu verweisen - dass Asus hier einen Fehler beging - lastest du mir das an, führst einen historischen Roman zur Schnittstellenentwicklung aus und schreibst ernsthaft:

Das haben sie eben nicht und war Ursache der ganzen Verwirrungen, die du ja geradezurücken versuchst.
Doch, genau das tun sie in dem verlinktem Dokument, bzw. zitiertem Dokument.
Schau dir nochmal an, welche Quellen du lieferst.
Ich weiß nicht welches Handbuch du da beim Wickel hast.
Du hast aus irgendeinem Handbuch, einen Teil einer, mir unbekannten, Seite 14 herauskopiert.
Und da steht es textlich, gemäß der Normenlage, korrekt wiedergegeben. (dass das lustige Piktogramm einen SFF-8643 mit U.2 betitelt ist der Kopie von irgendeiner unbekannten grafischen Darstellung geschuldet)
Was auf Seite 1 oder 10 oder 37 steht, weiß ich nicht, da ich weder die Seiten noch das Handbuch kenne, kann ich daher auch keine positiven oder negativen Aussagen zu machen.

Und von daher hat Asus das, in den gezeigten Quellen/Dokumenten, für mich korrekt beschrieben, was das Kabel können muss.

Dass Asus da eine falsche/ungenaue Beschreibung für seinen Port liefert?
Ja, warum sollte das nicht so sein?
Was meinst du, wie viele Fehler ich bei Herstellern von irgendwelchen Geräten sowohl in der Hardware als auch Dokumenten finde.?
Da arbeiten auch nur Menschen, die stellenweise nicht mal so wirklich wissen, was abgeht bzw. auch vieles dann Copy&Paste ist.
Dadurch werden (ständig wiederholte) falschen Angaben nun mal nicht korrekter.

Und ich habe dir nicht angelastet, dass Asus einen Fehler gemacht hat. Welchen Sinn sollte das machen?
Dein "Fehler" war einfach, dass du ungeprüft die erstbeste Quelle als gegeben ansiehst. Und genauso machen es auch viele Redakteure, auch hier auf HWL. Und denen kann man dann tatsächlich einen Fehler ankreiden, da man vom Journalismus wohl etwas anderes erwarten kann, da dieser eben Multiplikator für eben Wissen oder auch Unwissen ist.
 
Zuletzt bearbeitet:

tar

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Das zugehörige Handbuch.

Ist das nun "Mini-SAS-HD (U.2)"? Unpräzise.
Ist das nun "U.2"? Unklar, weil Marketing-Gaga. Laut Delock ist U.2 = SFF-8639 und SFF-8643. Laut dir und Wiki nur SFF-8639.
Ist das SFF-8639? Unklar, ob kompatibel.
Ist das SFF-8643? Yep - zumindest laut diesem Forenbeitrag. Ob es auch stimmt, werde ich erst 100%ig wissen, wenn das Board da ist und ich es testen kann.

Weder SFF-8639, noch 8643 stehen irgendwo im Handbuch. Laut Geizhals ist es gar eine bunte Mischung: "1x SFF-8643/U.2/Mini-SAS"
Und da steht es textlich, gemäß der Normenlage, korrekt wiedergegeben.
Na, da ist ja alles gut :popcorn:
 

underclocker2k4

Mr. Alzheimer
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Da sieht man den Stecker.

Vergleichen wir mit SFF-8639
und spielen das Spiel:
passt nicht.

Vergleichen wir mit SFF-8643
und spielen das Spiel:
passt.

Lösung:
=
=
SFF-8643

Der Marketingname für SFF-8643 ist Mini-SAS HD und kann und wird daher auch gerne subsituiert.
Von daher wirst du mit dem Kabel deinen Spaß haben und mit dem MB dann hoffentlich auch.

PS: Und in dem verlinkten Review sieht man dann auch wieder den Qualitätsjournalismus, da ein Pro-Punkt der "U.2-Anschluss" ist...
 

v3nom

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Die SAS Anschlüsse kann man (je nach MB) im PCIe Modus oder SATA Modus laufen lassen (SAS kA...).
Im PCIe Modus können daran U.2 oder per Adapter M.2 PCIe SSDs betrieben werden, im SATA Modus 4x SATA Platten.
Manche Boards bieten hier dann nur SATA als Modus an, wodurch kein U.2 möglich wäre.
Die Kabel sind aber die selben und ein miniSAS kann dann per Kabelpeitsche oder Backpalte auf SATA/SAS gehen.
 

underclocker2k4

Mr. Alzheimer
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Man muss bei diesen Anschlüssen den Namen von der darauf laufenden Schnittstelle trennen.

Der Anschluss heißt mini-SAS HD. Ob da nun SATA, SAS oder PCIe drauf läuft ist erstmal nicht erkennbar.
Es gibt MBs/Controller, die bieten darauf nur SATA an. Dann ist es ein (quad) SATA-Anschluss, in Form eines mini-SAS HD Steckers.
Dann gibt es MBs/Controller die bieten nur SAS an. Dann ist das ein (quad) SAS-Anschluss, in Form eines mini-SAS HD Steckers.
Wobei SATA als Protokoll über SAS tunnelbar ist. Es können also, mit Einschränkungen, SATA-Geräte angeschlossen werden.
Dann gibt es MBs/Controller die bieten nur PCIe an. Dann ist das ein PCIe-Anschluss, in Form eines mini-SAS HD Steckers.
Dann gibt es MBs/Controller die bieten nur SATA oder wahlweise PCIe an. Dann hängt es von der Einstellung ab, ob das ein SATA-Anschluss oder ein PCIe-Anschluss, in Form eines mini-SAS HD Steckers.
Dann gibt es MBs/Controller die bieten nur SAS oder wahlweise PCIe an. Dann hängt es von der Einstellung ab, ob das ein SAS-Anschluss oder ein PCIe-Anschluss, in Form eines mini-SAS HD Steckers.
Auch hier gilt wieder SATA over SAS.

Es kommt daher auf das MB, den Controller oder den SOC an.
PCIe wird in aller Regel durch einen Switch draufgeschaltet, wenn alternativ SAS/SATA zur Verfügung steht.

Und damit es noch spannender wird, gibt es noch OCuLink (SFF-8611) als auch SlimSAS (SFF-8654) und jeweils dann als 4x und 8x Variante.

Wer also noch ein paar Kabelvarianten für die Kabelkiste braucht, es ist noch Luft nach oben.

So richtig spannend wir es dann, wenn die Backplane eine Tri Mode U.2 Backplane ist. Dann muss man nämlich aufpassen, welches Controller-Backplane-Kabel man wählt in Abhängigkeit der verwendeten Laufwerkes.
 
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supernode

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Vielen Dank für eure konstruktiven Beiträge.

@Trambahner Der X300 + 4650G hatte mich ursprünglich auch als Basis für Smart Home Zentrale, VMs etc. angelacht.
Es ist halt fraglich ob es nicht besser wäre das 24/7 Geschäft vom Dateispeicher zu trennen. Hatte ich ja weiter oben schon mal in Frage gestellt. Andererseits hätte ich auch keine Lust zu warten bis der Storage-Server hochfährt (Bequemlichkeit), da macht eine All-In-One Kiste auch wieder Sinn. Vielleicht wäre aber so ne Bistelkiste auch ne Überlegung wert.


Zum Thema ESXi Lizenzierung wäre das dann das Paket "VMware vSphere Essentials Kit"? https://store-de.vmware.com/vmware-vsphere-essentials-kit-285017500.html
Den laufenden Lizenzkosten stehe ich etwas kritisch gegenüber. Das wären dann knapp 800€ pro 3 Jahre, nicht gerade wenig.
Das ist doch in den meisten Privathaushalten nicht machbar bzw. der Finanzminister schreitet ein. Es gibt ja sowieso schon so viele laufende Abos...
Bei Firmen mag es anders laufen.

Ihr habt dennoch recht gut argumentiert dass ESXi eigentlich der Königswegs wäre.
Ich kann ja mal ESXi free und Proxmox testweise aufspielen und vergleichen. @tar hatte ja schon seine Erfahrungen genannt, aber vielleicht sind die Ergebnisse auf einem Bare-Metal unterschiedlich.


Die Anforderung nach Datensicherheit ist DER zentrale Punkt warum ich überhaupt den Server aufbauen möchte und nicht auf meinem NAS bleibe.
Datenfehler sollen regelmäßig selbstständig gefunden und auch korrigiert werden. Zusammen mit einem kleinen Backup-Server (auch ZFS) und gelegentlichen Offline-Backups sollte man sein möglichstes getan haben.
Die Snapshot-Funktion hilft dann zusätzlich. Die Datenablage wird dann von mehreren Personen genutzt so dass sich der Aufwand auch wieder rechtfertigen lässt. Lieber einmal zentral gescheit als bei allen ein bisschen.
Verfügbarkeit ist bei uns untergeordnet. Klar solls wenig Probleme machen aber wenn ich die Kiste mal nen Tag ausschalten muss weil ne HDD abgeraucht ist rollen keine Köpfe.
Letztlich geht es darum die Bilder und Kindervideos zu sichern - die Daten sind persönlich wertvoll. Wie @underclocker2k4 schon sagte kann und sollte man sich dem auch bewusst sein.

Zum Thema Datenkorruption:
Letztens hatte ich einen USB Stick der seit 3 Jahren nicht in Verwendung mal wieder angesteckt. Das Dateisystem war noch lesbar aber nahezu alle Fotos darauf waren defekt.
Die Gefahr der Datenkorruption war mir bis dahin nicht so präsent. Klar kann man jetzt einen USB Stick nicht mit einer HDD vergleichen aber ich will nur verdeutlichen dass das Problem durchaus real ist.

Ein weiteres Problem sehe ich in der zunehmenden Datenmenge und auch Dateigröße. Einzelne Bitfehler führen i.d.R. dazu dass die Datei gar nicht mehr brauchbar ist, d.h. eine Datei muss vollständig fehlerfrei gelesen werden.
Früher waren es ein paar MP3s und Familienbilder. Ein ganzer Spielfilm war 700MB groß und passte auf eine CD. Die Dateien hatte man sehr selten nochmal angeschaut d.h. Bitrot wurde auch nicht so leicht manuell bemerkt.
Seit der Smartphone-Ära wird noch mehr Daten(müll) generiert der aber zu schade zum wegwerfen ist und letztlich auf irgendeiner Platte landet. Die Daten löschen will man ja auch nicht.
Meine Handyvideos generieren gut 400 MB pro Minute, ein 90 Minuten Spielfilm wäre da 36 GB groß! Man muss also viel mehr Daten fehlerfrei lesen um denselben - wenn auch hübscheren HD - Inhalt zu erhalten.

Um wieder aufs Thema zurückzukommen: Für die zentrale Datenablage plane ich derzeit mit einem ZFS HDD Pool mit Seagate EXOS X18 18 TB Platten (liegen schon hier). Für die VMs und weniger wichtige Daten dann nochmal einen eigenen SSD Pool.

Der Plan wäre nun zwei Platten als Mirror-vdev zu betrieben. Der Vorteil gegenüber RAIDZx wäre die höhere Read-Performance (-> 10G) und die einfachere Erweiterbarkeit.
Einzelne Ausfälle sollte ich somit kompensieren können. Kann es da in der Realität Probleme geben wenn eine der zwei Platten stirbt und die zweite Platte beim Resilvern einen Bitfehler produziert?
Sonst müsste man über ein 3-fach Mirror oder RAIDZ1 nachdenken was wiederum mehr Aufwand bedeuten würde.

Ich denke aber dass für den Privathaushalt das in Verbindung mit automatischen Backups wohl auch in Ordnung wäre, oder?

Noch eine Frage hätte ich aktuell: Was ist eigentlich schlecht an Raw Device Mapping (RDM)? Bei dem Asrock Board kann der X570 SATA Controller ja nicht durchgereicht werden d.h. das ginge ja nur über RDM.
Hol ich mir mit RDM dann Probleme ein und sollte ich dann doch besser auf einen HBA setzen?
 
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Trambahner

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Serverraum
ESXI mit allen Features für Homelab, falls benötigt, kannst Du auch mit einer Vmug Advanced Mitgliedschaft bekommen. 2xx Euro/Jahr. Dabei sind auch annähernd alle Vmware-Produkte.
Ist auf Weiterbildung und Nicht-kommerziellen Einsatz beschränkt. Genaue Bedingungen must nachschlagen, aber wird gerne für Homelab-Einsatz verwendet,

Sata-RDM ist offiziell nicht supportet, funktioniert aber oft. Nachteil: der gesamte Traffic geht über den Vmware-Kernel und dessen Treiber. Bei HBA mit Passthrough kommuniziert der HBA direkt mit OS und Treibern der VM. Ich hatte auch schon vor Jahren eine Maschine/Konfig, da ging Sata-RDM einfach nicht. Seither hab ich immer die Finger von gelassen.
Ausserdem kanns halt bei Upgrades/Patches evtl. ausfallen und vielleicht nicht mehr klappen.

Bei ZFS ist halt auch jeder Layer zwischen Hardware und ZFS hinderlich bis schädlich. Daher hab ich aktuell einen 16Port HBA im X570D4U-2L2T und lasse die Sata-Ports für den Filer links liegen. Genug Ports erstmal :-)
Reduziert auch den Traffic über den Chipsatz, da der HBA direkt an CPU-Lanes hängt. Da muss ja auch 10Gbit und eine NVME drüber.
An den Sata-Ports hab ich nur 2 ältere SSDs, die ich hier und da für temporäres Geraffel uner ESXI nutze. Scratch-Disks sozusagen. Die scharfen VMs liegen alle auf dem SSD-Zpool (via NFS oder iSCSI).

Ich hab ja zwei ZPools, Raidz2 6*HDD für großen Krempel und 3xMirroprärchen 6*SSD für VM und Zeug für schnellsten Zugriff/Tagesgeschäft. Also 12 Ports des 16er HBA genutzt. Durch diese Aufteilung kann ich die HDD auch zeitweise in den Spindown schicken. Das ist zwar für ZFS nicht empfohlen, geht aber bei mir durchaus.
 
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supernode

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Ah ok, $200 im Jahr kommt dann schon eher in passable Regionen.
btw: Ich hatte meinem vorigen Post noch wegen dem RDM was hinzugefügt.
 

supernode

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Mittlerweile bin ich soweit dass ich für die jeweiligen Plattformen Mainboards und CPUs ausgesucht hab.
Mein Ziel war es, objektiv einen Eindruck zu gewinnen was die jeweilige Kombi fürs eingebrachte Geld bietet.

Bei allen Setups war gemein:
- Board mit IPMI
- Board mit 10G, falls nicht wird eine X710-DA2 angebommen
- Boards haben PCIe Steckplätze für mind. 1x GraKa, 1x HBA + 1x 10G (falls nicht onboard)
- 64 GB RAM (2x Kingston ECC 3200er Module - 348€ bzw. reg. für EPYC)
- Netzteil - 175 €
- CPU Kühler - 80 €

Gehäuse und dessen Lüfter habe ich jetzt mal außen vor gelassen.


PlatformCPU
#Cores
Board
10G
IPMI
#NVMe
#SATA
Preis (€)
CPU Mark:SC
CPU Mark
L/P:SC
L/P:CPU Mark
AMDX5705600X
6​
X570D4U-2L2Ti
ja​
2​
8​
1398​
3380​
22190​
2,42
15,87​
AMDX5705800X
8​
X570D4U-2L2Ti
ja​
2​
8​
1468​
3504​
28643​
2,39
19,51​
AMDX5705900X
12​
X570D4U-2L2Ti
ja​
2​
8​
1748​
3492​
39408​
2,00​
22,54​
AMDX5703950X
16​
X570D4U-2L2Ti
ja​
2​
8​
1608​
2746​
39250​
1,71​
24,41
AMDX5705950X
16​
X570D4U-2L2Ti
ja​
2​
8​
1968​
3494​
46082​
1,78​
23,42​
AMDEpyc 7002EPYC 7252
8​
SM H12SSL-NTi
ja​
2​
16​
1432​
2080​
34259​
1,45​
23,92​
AMDEpyc 7002EPYC 7302P
16​
SM H12SSL-NTi
ja​
2​
16​
1955​
2080​
34259​
1,06​
17,52​
AMDEpyc 7003EPYC 7313P
16​
SM H12SSL-NTi
ja​
2​
16​
2007​
2775*​
39250*​
1,38​
19,56​
IntelC246Xeon E-2288G
8​
E3C246D4U2-2L2Ti
ja​
1​
8​
1618​
2895​
17136​
1,79​
10,59​
IntelC246Xeon E-2246G
6​
E3C246D4U2-2L2Ti
ja​
1​
8​
1532​
2851​
14018​
1,86​
9,15​
IntelC246I3-9300
4​
E3C246D4U2-2L2Ti
ja​
1​
8​
1336​
2687​
7267​
2,01​
5,44​
IntelW480W-1270P
8​
SM X12SCA-F+
ja​
2​
4​
1578​
3104​
18079​
1,97​
11,46​
IntelW480W-1290P
10​
SM X12SCA-F+
ja​
2​
4​
1668​
3279​
23856​
1,97​
14,30​
IntelXeon D-2123IT
4​
SM X11SDV-4C-TP8Fi
ja​
2​
4+8​
1121​
1750​
7731​
1,56​
6,90​
IntelXeon D-2146NT
8​
SM X11SDV-8C-TP8Fi
ja​
2​
4+8​
1707​
1735​
11438​
1,02​
6,70​

*: Interpolierte Werte von anderen Epyc 7003 CPUs da für dieses Modell keine Werte verfügbar.
Berechnung L/P = Benchmark-Wert : Preis (höher ist besser)

Allgemein biete sich demnach der 5600X und 5800X (Single-Core) sowie der 3950X (allgemein) hinsichtlich Preis-Leistungs-Verhältnis an.
Auch der kleine Epyc 7252 ist nicht ganz ohne. Da bei mir Single-Thread-Performance ein Thema ist würde sich aber der 7313P eher anbieten.
Intel kann man eigentlich schon ausschließen. Allenfalls für ne kleine Kiste könne man den i3 einsetzen. Die Xeon Es sind komplett uninteressant im Vergleich zu nem 3950X.
Die Xeon Ws sind hinsichtlich P/L noch einigermaßen in Ordnung, aber man hat halt auch hier keinen Server-Chipsatz.

Ich bin gespannt was ihr zu dem Ergebnis sagt.

Edit @19:46: 5600x ergänzt
Edit @21:01: Xeon-D Ergänzt
 
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Mr. Alzheimer
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Hast du dir denn mal sowas
oder

Sind halt Skylake Cores, ohne GPU.
Dafür schon ein paar Sachen onboard, wenn gleich Storage IO nicht ganz so üppig ist. Ob man die SOC SATA-Ports in eine VM schieben kann, weiß ich auch nicht.

Wieso gedenkst du Reg RAM in den Ryzen zu stecken? Das kann der nicht.

EDIT:
Oben schreibst du was von 4 Cores, kalkulierst aber mit 16 Cores. Passen die Lösungen denn noch zu den demands?
(wenn von 16 Cores 10 nix machen, sind die auch über und nur weil es geht, muss man es auch nicht kaufen, auch wenn das P/L ggf. besser ist)
 

supernode

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Danke für den Hinweis bzw. Produktvorschlägen.. Bei den fertigen Boards mit CPU hatte ich nur kurz geschaut.
Ich denke die sind mir damals beim Filtern nach dem Formfaktor rausgefallen ("proprietär 9"x7.25"). Gibt es dafür Gehäuse oder passen die Bohrungen auch in nen normalen ATX Tower?

Reg. RAM hatte ich nur beim EPYC herangezogen (preislich ja sehr ähnlich).
Ich Seh gerade dass ich mich da verschrieben hab - bessere ich aus. Tut mir leid.


Ich habe bewusst eine breitere Übersicht erstellen wollen für Systeme bis 2000€ mit den Rahmenbedingungen 10G, ECC und IPMI.
Dabei wollte ich auch den Leistungsbereich abdecken den die aktuell verfügbaren Consumer-CPUs anbieten. Nicht verfügbare ICs hab ich gleich rausgenommen (bspw. 4350G). Vermutlich fehlt der 5600x... ich ergänze es gleich.

Weiter wollte ich die EPYCs mit einbeziehen da ich bisher der Meinung war die Preise wären exorbitant hoch. Sind sie auch.
Es hat mich daher überrascht dass es bei den wenigen günstigen Modellen (< 1000€) der EPYC-Familie durchaus im Preisrahmen bleibt und hinsichlicht P/L konkurrenzfähig ist.
Der 8 Kerner war der günstigste, den 16 Kerner hatte ich wg. @gea aufgenommen da das der Chip aus seinem PDF ist.
Das IPC+ bei Zen3 hat mich veranlasst auch die EPyc Milan mit Zen 3 Kernen hinzuzunehmen und da gibts leider nur 16 Kerne als Minimum.

Bei Intel war für mich klar dass Xeon-W günstiger ist als Xeon-E. Da ist aber dann wieder die Chipsatzfrage.
Der i3-9300 steht in der Liste weil er hier oft empfohlen wird (bzw. auch dessen kleiner Bruder i3-9100) und ich ihn als untere Grenze meiner Anforderungen ansehe.

Wie ich im Eingangspost schon schrieb: "Lieber haben als Brauchen".
Mein Ziel ist es nicht jeden möglichen Euro einzusparen sondern für das Budget ne sinnvolle Lösung zu suchen die auch einige Jahre hält. Lieber gebe ich jetzt 100€ mehr für 8 Kerne mehr (5800x -> 3950x ) und kann die Kiste dann 2 Jahre länger nutzen. Beim Idle-Verbrauch nehmen sich die einzelnen CPUs nicht viel. Über einige wenige Watt wollen wir hier auch nicht streiten.

Beitrag automatisch zusammengeführt:

Ich hab den 5600x ergänzt.

Was spricht gegen den 5600X?

Nix. Hatte ich zuerst nicht auf der Liste, hab ihn jetzt aber eingefügt.
 
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v3nom

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Ich denke die sind mir damals beim Filtern nach dem Formfaktor rausgefallen ("proprietär 9"x7.25"). Gibt es dafür Gehäuse oder passen die Bohrungen auch in nen normalen ATX Tower?
Ich hab das Supermicro X11SDV-8C-TP8F und es passt sobald mATX passen würde. Die Montagebohrungen sind Standard.
 

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Mr. Alzheimer
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Danke für den Hinweis bzw. Produktvorschlägen.. Bei den fertigen Boards mit CPU hatte ich nur kurz geschaut.
Ich denke die sind mir damals beim Filtern nach dem Formfaktor rausgefallen ("proprietär 9"x7.25"). Gibt es dafür Gehäuse oder passen die Bohrungen auch in nen normalen ATX Tower?
Der Formfaktor ist etwas krum, am ehesten ist es noch ein FlexATX. Wenn es aber andere in ATX Cases bekommen, bekommst du das auch hin!
(das Bohrmaß ist ITX/FlexATX)
 

supernode

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Danke für die Belehrung zu den ausgefallenen Formfaktoren. Für mich wird es wohl aber trotzdem nicht aktuell.

Ich hab die Xeon-D Boards in obige Liste eingetragen.
Das 4C-Board ist jetzt das Günstigste mit rund 1100 Euro und wäre eine preiswerte Alternative zu nem I3-9300.
Beim 8C Board finde ich jedoch keine Kaufargumente. Für ähnliches Geld bekäme man nen 5900X!

Ich hab auch noch die anderen MoBo mit CPUs durchgesehen die 10G bieten. Leider haben die dann meistens recht wenige SATA Anschlüsse und PCIe Slots was die Flexibilität doch recht einschränkt.
 
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v3nom

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Man muss halt leider IMMER einen Kompromiss eingehen.
Es gibt leider nicht die Eierlegendewollmilichsau.
Deswegen die Prioritäten klar benennen und damit dann abwägen. Wenn Leistung und Schnittstellen/Features wichtig sind darfst du z.B. nicht aufs Geld achten.
 

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Mr. Alzheimer
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Sehe ich aus so.
Epyc ist halt relativ kostenintesiv, dafür bekommste halt IO bis zur Rente.

Ryzen, Xeon-D und mini-Intel sind dann halt günstiger und dafür halt weniger IO-Party.
Xeon-D ist halt all-inkl und dafür nicht massiv erweiterbar, dafür muss man ggf. auch wenig machen, je nach Situation.
Am Ende machste es eh immer falsch. Daher abwägen und machen und damit leben.

Epyc ist halt relativ Stromintensiv was also nicht zu verachten ist, gerade 24/7.
So nen i3 ist halt gefühlt nen Stromgenerator, Ryzen ggf. auch.
 

Digi-Quick

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supernode

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Beruhigend zu hören dass nicht nur mir die Entscheidung so schwer fällt. :)

Für mich hab ich (nach aktuellem Stand) folgendes Fazit gezogen - wie gesagt bin ich bei meinen Auflistungen dann immer von nem 8-Core ausgegangen da nur so ein guter Vergleich möglich war.

- Intel Xeon-W: Wenn dann W-1290P wg. besserem P/L und SC-Performance nahe an AMD. Die 10G Karte treibt den Preis nach oben.
- Intel Xeon-E: uninteressant da Xeon-W günstiger
- Intel i3-9300: uninteressant da Preis des Gesamtsystems zu hoch für die CPU Leistung
Da passt die Zusammenstellung halt nicht mit 64 GB RAM, 10G & co als Kombo für den kleinen i3.

- AMD EPYC 7002: Dieser war für mich eigentlich die größte Überraschung. Hier gibt es halt dann wirklich gute Boards die schon sehr viel mitbringen was man sonst nachrüsten müsste - 16 SATA Ports on-board um mal ein Beispiel zu nennen.
Der "kleinen" EPYC 7252 (8 Core) für rund 350€ ermöglicht eine preislich recht interessante Möglichkeit an viele PCIe Lanes zu kommen.
Speziell der Vergleich zu dem i3 mit gerade mal um 100€ höheren Preis überrascht. Für mich ist klar was da dann den Vorzug bekäme ;-)
Der 16-Core Chip ist wenig interessant.

- AMD EPYC 7003: Da es hier bei 16 Kernen beginnt ist der Vergleich unfair. Allerdings sollte man den gegen den 16-Kern EPYC 7002 in jedem Fall vorziehen.
Ich muss zugeben dass beim EPYC 7003 der Haben-Will-Faktor am größte war. Mit Milan ist die SC-Performance im Bereich von Ryzen 3xxx, wodurch mein Hauptgegenargument von EPYC entkräftet wurde.
Einzig der von euch angesprochene hohe Idle-Strombedarf und letztlich auch der Systempreis von über 2k€ haben mich dann wieder Vernunft annehmen lassen.

- AMD AM4: Interessant wg. P/L der CPU, Hinsichtlich SC-Performance sollte man sich an die 5000er Serie halten.
Hier spielt aber auch mit dass das AsrockRack Board gut ausgestattet ist. Nimmt man das ASUS Pro WS X570-ACE, das wir ja weiter oben auch mal hatten, und ne die Intel SFP+ Karte wirds gleich teurer und es fehlt IPMI.
Das ASUS Board ist halt auch nicht für den Serverbetrieb gedacht.


Letztlich schwanke ich nun zwischen folgenden zwei Möglichkeiten die preislich überraschend ähnlich sind:

1) AM4 -> 1468 € (1608 €, 1748 €)
- Board: AsrockRack X570D4U-2L2T
- CPU: 5800X (400€), 5900X (650€) oder 3950X (540€)

(+) Höchste SC-Performance
(+) Mehr Kerne zu humanen Preisen möglich (Idle und Max sollten bei allen ziemlich ähnlich sein)
(+) 2 zusätzliche 1G LAN Anschlüsse
(-) Ggf. HBA nötig
(-) Mit HBA + Graka wäre Board voll belegt

2) EPYC 7002 -> 1432 €
- Board: Supermicro H12SSL-NT
- CPU: EPYC 7252

(+) Bessere Erweiterbarkeit
(+) Board besser ausgestattet
(-) SC-Performance


Wie würdet ihr euch entscheiden (Variante und CPU)? Geplante Einsatzdauer wären 10 Jahre.
 

Trambahner

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Bei den Slots des X570D4U-2L2T kannst mit PCIe-Bifurcation und Adapterkarte+Riserkabeln noch etwas "tricksen" und aufteilen, wenn für Karten eine x4-Anbindung ausreicht.
Mit 3.0x4 und erst recht 4,0x4 bei entsprechenden Karten kann man viel anfangen.
 
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danielmayer

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Wobei Riser+ Quali-Kabel auch Geld kosten. Außerdem zur Seite 2: reg ECC ist in der Regel deutlich billiger zu bekommen als UDIMM ECC, was wieder für Epyc spricht.
Da Du immer noch keinen Anwendungsfall genannt hast, der (vermeintlich?) hohe Single-Core-Leistung benötigt: vote for Epyc!

Edit: der 7252 ist mit seinen 370€/Mindstar wirklich eine feine Sache, da er 8C/16T @3.1Ghz macht. Das ist auch single-core nicht zu verachten. Mein 7551P läuft nur auf 2.2Ghz und ist bislang nicht ins Schwitzen gekommen...
 
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supernode

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Beispielsweise die Kingston DDR4 3200 UDIMM und RDIMM kosten annhähernd gleich. Die übrigen Komponenten hatte ich bei der Auswahl deshalb weggelassen.
Letztlich sind CPU und Board entscheidend.

Die Kiste soll erst mal folgende Aufgaben übernehmen
1) Storage, verschlüsselt
2) Cloud
3) VPN
4) Aufzeichnung + Weiterleitung der Kameravideoströme - Bewegungserkennung machen ja meist die Kameras selbst
5) paar Windows VMs
6) typische Smart-Home Themen: Datenaufzeichnung, Visualisierung, InfluxDB + Grafana, Logik-Engine, MQTT, ...
7) pihole

Aktuell hab ich dafür ne DS918+ für Datenspeicher, VPN und Surveillance Station. Das wär dann langfristig zu migrieren.
Cloud Zugriff und VMs kämen da jetzt neu dazu.
Aktuell nutze ich 2 pis für pihole und iobroker. Da ich da noch deutlich mehr machen möchte will ich das auch virtualisieren so dass ich das jetzt mit einer vernünftigen hardwareplattform angehen möchte.
Da ich schon jetzt merke dass bei Anzeige von größeren Zeitreihen in Grafana längere Ladezeiten auftreten können wollte ich Single-Thread-Performance.

Es kann gut sein dass da dann noch einige Aufgaben dazu kommen weshalb ich eben auch etwas Leistungsreserve einplane. Das System möchte ich einige Jahr so nutzen können.



@danielmayer Hast du von deinem 7551Idle- Verbrauchswerde ohne Platten? Bei den Ryzen würde ich mal um die 40 Watt in der Basis rechnen. Im Netz hatte ich ein paar Meldungen von rund 60 Watt gefunden aber vielleicht könnt ja ihr da auch etwas zu sagen. Warum hast du eigentlich den 7551P genommen bzw. wofür brauchst du so viele Cores?


Die Entscheidung zwischen dem 5800X und dem 3950X ist schon sehr schwer....
Der 5950X ist aktuell auch wieder lieferbar. 900€ will Mindfactory dafür haben - die Resultate habe ich in obiger Tabelle aktualisiert. Aus P/L-Sicht ist das aber kein "Must-Go".
 
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danielmayer

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Homeserver-Vorstellungs-Thread #2998 mit reichlich davor und danach: 65w idle mit 2x16Ram und SSD. Allerdings damals sehr positiv überrascht, da man die genannten Features vom Board+Epyc nicht übersehen darf. Mein i3 benötigte einen SAS-Adapter nebst Expander, um wegen der nur 6 onboard SATA-Ports ein 16er Hotswap-Gehäuse zu bespielen und lag damit inkl eines LSI-SAS plus Intel Expander bei 50-55W mit gleichviel RAM und gleicher SSD. Der SM Epyc hat halt schon 16x SATA onboard... Und die sind sogar in drei Controller-Häppchen an verschiedene VMs durchreichbar.
 

supernode

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Danke, schau ich mir an.

Preislich tendiere ich aktuell zum 3950x. Ein 5900x oder 5950x sind zu nahe am zen3 epyc, was dann die sinnvolleren Lösung wäre.
Wenn ich beim AM4 nen HBA hinzufüge ist die Rechnung eh klar, da hast du Recht.
 

sch4kal

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Homeserver-Vorstellungs-Thread #2998 mit reichlich davor und danach: 65w idle mit 2x16Ram und SSD. Allerdings damals sehr positiv überrascht, da man die genannten Features vom Board+Epyc nicht übersehen darf. Mein i3 benötigte einen SAS-Adapter nebst Expander, um wegen der nur 6 onboard SATA-Ports ein 16er Hotswap-Gehäuse zu bespielen und lag damit inkl eines LSI-SAS plus Intel Expander bei 50-55W mit gleichviel RAM und gleicher SSD. Der SM Epyc hat halt schon 16x SATA onboard... Und die sind sogar in drei Controller-Häppchen an verschiedene VMs durchreichbar.
+1
Ryzen, TR und Intel 1151v2/1200 brauchen halt auch zwingend einen Chipsatz. Das kostet auch wieder Strom. Epyc ist als SoC konzipiert, mit extrem viel IO. Wenn man das auch nur ansatzweise nachrüsten möchte, kommt man auf einen ähnlichen Verbrauch.
 
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