Aber es sollte halt im Zusammenhang sein, was dich als pot. Mitarbeiter beschreibt.
Ja, das ist okay, aber doch nicht für einen 603-Euro-Minijob oder Teilzeit für Hilfsarbeit.
Das beim Bauhaus ist auch für andere Bereiche gedacht, das ist mir bewusst. Frage mich nur generell, was die Unternehmen bei manchen Anforderungen, absolut schwammigen Aussagen und Angaben. Wieso nicht transparent angeben, was Sache ist? Mich persönlich schreckt vieles einfach so ab, dass ich keine Lust hätte, mich dort zu bewerben.
Aber ich verstehe eh die Frage nicht, weshalb ich mich für das Unternehmen entscheide.
Mag am Autismus liegen oder daran, dass ich zu blöd bin, aber ich möchte Geld verdienen. Die Firma zahlt okay, es ist nah bei der Wohnung. Was wollen die mehr?
Auch mit den Gehaltsvorstellungen. Ich weiß aus internen Quellen bei einigen Firmen bereits, dass das nicht bedacht wird. Die zahlen Mindestlohn oder mindestens tariflich, da kannst du mit jedem Gehalt antanzen, es wird nichts.
Oder viele Unternehmen, die einfach denselben Text original und unverändert seit 1972 dort stehen haben, nur eben jetzt im Internetz (das setzt sich eh nie durch, hihi).. und gesetzlich erzwungene Gleichstellungsklauseln.
Wenn jemand vor mir sitzt und ich merk, die Person weiß fast alles über meine Stelle und die Firma und kann mir ja fast ein konkretes inhaltliches Angebot machen - dann macht sich jemand auf diese Weise äußerst spannend.
Ich weiß nicht mal bei der Hilfsarbeit, was dort zu machen ist, da das nirgends steht oder ersichtlich ist. Nur Logistik und Service, das kann absolut alles sein.
Steht oftmals halt weder etwas Näheres zu den Ausschreibungen noch auf deren Webseiten und Firmenvita, an denen ich mich hätte orientieren können.
Bin gestern dahin gedackelt habe mal spontan zwei Mitarbeiter angesprochen und der eine macht das seit 12 Jahren, der andere seit 7. Beide haben dieselbe Stelle, aber machen etwas komplett anderes.
Was mich noch mehr irritiert: Einige Unternehmen wollen nur den Lebenslauf der vergangenen 5 Jahre, andere inkl. Schulzeit. Andere nur ab dem letzten Job oder wenn es relevant für den neuen ist.
Dann bei Bewerbungen kurz und knapp oder mehr als ausführlich. Da wurde mir gesagt, dass das nach wie vor sehr durchwachsen sei auf dem Arbeitsmarkt und je nach AG das HR schwierig sein kann.
Das Anschreiben ist das einzige Schreiben, aus dem man etwas herauslesen kann, das einen den Bewerber einfacher einschätzen lässt.
Was will ein Aldi mit Mindestlohn für ne 25-Stunden-Teilzeittätigkeit als Reinigungskraft mit einem Anschreiben? Habe höflich den Filialleiter gefragt, der Job sei bereits weg, und es steht dort, weil die Aldizentrale das vorgibt, interessieren tut es niemanden, wird nicht einmal gelesen.
Zeugnis von vor 20 Jahren?
Vielleicht ist ja auch ein aktuelles Arbeitszeugnis gemeint.
Leider nicht, die wollten tatsächlich bei einer Firma alle Zeugnisse der schulischen Laufbahn. Grundschule, Mittelstufe, Ausbildung etc. analoge Datenkrake irgendwie. ^^
Das ist nun 4 Jahre her, aber es war wild. Der damals aus der Schulung meinte, dass die allein aus datenschutzrechtlichen Gründen nach DSGVO nicht erfragen, da es nicht relevant für den Bewerbungsprozess sei.
@KaerMorhen ich verstehe die Frage irgendwie nicht. Wie ohne ein Abschlusszeugnis willst du denn sonst deinen Berufsabschluss nachweisen? Ich doch klar, dass das dazu muss.
Und ansonsten gibt's doch mittlerweile genug Anleitungen/Hilfen zum Thema Lebenslauf/Bewerbungen im Netz
Aber doch nicht für eine Tätigkeit, die Grund- und Realschulzeugnisse und Ausbildung hat, mit dem Beruf und der Qualifikation nichts zu tun.
Ich würde dann schreiben: Mittlere Reife Realschule oder durch Fachausbildung zum XYZ nach 4 Jahren erfolgreich abgeschlossen.
In meiner Branche z.B. interessiert absolut niemand das Zeugnis, hier geht es um die Urkunde und praktische Fähigkeiten vor dem Menschen/ Patienten.
Med. Fachwissen, dessen Anwendung und soziale Kompetenz, handwerkliches Geschick, sowohl mechanisch bei der Herstellung als auch mit OP-Besteck.
Da wurde mir kürzlich gesagt, selbst wenn ich 10 Jahre raus wäre, ist es wertvoller als jemand aus der Ausbildung oder nach drei Jahren im Beruf.
Wichtig wäre für den AG, dass ich mich zeitnah weiterbilden möchte, den Wissensstand anpasse und Qualifikationen bzw. wichtige Zertifikate ein-/nachhole.
Das mit dem Bauhaus war nur alles als Beispiel. Der Gedanke mich rot zu bewerben, besteht jedoch.
Nach Abklärung mit der 6-monatigen Maßnahme, Absprache mit Amt und unter Einhaltung von Terminen, die nicht ausfallen dürfen, weiss ich Ende des Monats hoffentlich mehr.
Versteht das nicht als Meckern, ich bin nur maximal irritiert und verwirrt und vor allem hilflos (das ändert sich bald).
Weiteres Interessantes: Es betrifft nicht nur mich. In der ADHS/ ASS VT-Gruppe geht es nahezu allen so, egal ob studiert und mit drei Doktortiteln oder Abiturient auf zweitem Ausbildungsweg.
Alle sind gefühlt aufgeschmissen.