[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Manche Stellenanzeigen werden scheinbar echt von Affen geschrieben, selbst die billigste KI kann sowas nicht fabrizieren:

Teamleiter-Position im Vertriebsinnendienst, Auszug:
  • Sie haben Berufserfahrung im Bereich Lager + Logistik und besitzen idealerweise einen Staplerschein
  • Erfahrung mit SAP und Automatisierung (Workflowdesign, Standartprozesse, Self-Service)

Ich kümmere mich dann mal um den Staplerschein :LOL:
 
Wenn Du diese Anzeige nicht sehen willst, registriere Dich und/oder logge Dich ein.
Ist doch logisch.
Zuerst sitzt du im Büro und optimierst die Lagerverwaltung.
Wenn du dann fertig bist, erzeugst du Ein-/Auslageraufträge mit den neuen Workflows.
Hast du das dann auch fertig, schnappste dir die Sicherheitsschuhe, die Warmweste und gehst ins Lager, auf den Stapler und lagerst ein/aus.
Bist du auch damit fertig, stellste den Stapler in die Ecke, Klamotte lässt du an, setzt dich in den 40ter und fährst ggf. das Zeug zum Kunden oder holst neues Zeug.
Ich kümmere mich dann mal um den Staplerschein :LOL:
Am besten machste noch den 40t Führerschein und nochmal nen Kurs als Berufskraftfahrer.
Dann bist du fit für Stelle.
Wahrweise noch BWL lernen für die HR-Abteilung, Sicherheitssalamanderschein für die Sicherheitsabteilung usw.

2-Mann Bude, 1x Chef, 1x Mädchen für alles
 
Ich kümmere mich dann mal um den Staplerschein :LOL:
Den brauchst du aber auch um die Brocken von SAP zu transportieren 😅
Und die Fahren sicher mit SAP Softwaremodulen 😄
und Gehalt halt 45.000€ weil ist ja schon hoch bezahlt für das bisschen
Ist doch top. Das nun für jeden weiteren Folgemonat und fertig 😇

Wer mit Banenem wirbt, zieht Affen an.

Wer von Affen Leistung erwartet, der bekommt, wofür er bezahlt.

Leistung solange bis die Banene fertig aufgegessen wurde.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist wahrscheinlich ein SAPlerschein - noch ein Tippfehler. Jetzt raffe ich das erst. Den habe ich!
 
Teamleiter-Position im Vertriebsinnendienst, Auszug:
  • Sie haben Berufserfahrung im Bereich Lager + Logistik und besitzen idealerweise einen Staplerschein
  • Erfahrung mit SAP und Automatisierung (Workflowdesign, Standartprozesse, Self-Service)
Im SAP ABAP Transportwesen (STMS) ist der Button zum Transportieren eines Transportauftrages (z.b. von DEV nach QAS; oder QAS nach PRD) ein kleiner LKW.
Wäre witzig, wenn die KI dadurch auf den Führerschein kam :fresse:

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Aber ein KI könnte doch zumindest "Standardprozesse" richtig schreiben? Sollten die mich einladen und je nachdem wie das Gespräch läuft, werde ich den Staplerschein auf jeden Fall zum Thema machen. Die Stellenanzeigen auf deren Webseite sind auch nur PDFs aus Powerpoint. Sagt eigentlich alles. :LOL:
 
Wer designed eigentlich immer diese beschissenen Logos die glatt von diesen Cheat Code Floppy Disks aus den 80ern stammen könnten?
 
Ich glaube die sind noch aus den 80ern - made with Corel Draw.
 
Die darf man nicht ändern, sonst gibts ärger von den SAP Usern die bald in Rente gehen 😅
 
Die darf man nicht ändern, sonst gibts ärger von den SAP Usern die bald in Rente gehen 😅
:)

Wenn du wüsstest, in vielen CABs ich saß, wo es stundenlang genau um solche Dinge ging...
Nicht darum, ob ein Prozess sicher und performant ist; nicht darum ob man etwas leaner gestalten kann...nein: unzählige Male diskutierte man lieber Buttons, deren Position oder die Farbe im GUI Header...

Zum meinem Screenshot zwei Anmerkungen:
1. Jup - das sieht heute noch so aus. Der SAP Gui bietet auch 2026 noch dieses Vintage Theme
2. Die Transaktion STMS aus dem Screenshot ist konfigurativ; so altbacken sehen die meisten tCodes aus. Das hat allerdings keinen Endanwederbezug - für die gibts im besten Fall eine schickere UI5 App (in der Praxis gibt es aber immer wieder Web4Gui Oberflächen - das sieht dann wiederum für Endanweder so altbacken aus, wie oben)
 
Überdurchschnittlich bedeutet dann 23Cent über Mindestlohn? 😅
Musste direkt an dich denken, bei einer Ausschreibung hier

Was wir Ihnen bieten:

- Wir zahlen ein überdurchschnittliches Festgehalt und gewähren weitere Sozialleistungen, wie beispielsweise ein Jahresabo einer HVV Fahrkarte (63 Euro ca die ich spare.), eine betriebliche Altersvorsorge (k.A. was das effektiv bringt) oder Tankgutscheine (habe keinen Führerschein, hier wäre eine Sportgutschrift gut).
- Sämtliche Arbeitsmittel sowie Ihre Arbeitskleidung stellen wir Ihnen selbstverständlich zur Verfügung
- Sie arbeiten unter idealen Bedingungen nach modernstem Hygienestandard (+ Fortbildungen um Sterilisationsvorgänge und Hygienemanagement ausüben zu dürfen, 2000 bis 6000 Euro gespart)
- Selbstständiges Arbeiten vor Ort sowie Bereitstellung eines iPads für die tägliche Arbeit mit den Patienten sowie im Umgang mit den Heilmittelverordnungen (Patientenverwaltung, Behandlungsdokumentation, Kassenführung, Terminkalender, Behandlungserfassung)
-Weitere administrative Aufgaben gehören nicht zu Ihrem Tätigkeitsfeld. Sie haben Ihren eigenen Arbeitsplatz, einen festen Terminplan, müssen sich um die Abwicklung der Terminvergabe, der Rezeptabrechnungen sowie der Materialbestellung nicht befassen
 
Zuletzt bearbeitet:
Na ja, es kommt doch aber auch auf das Aufgabengebiet, den eigenen Abschluss sowie die Berufserfahrungen und die "Skills" an. Wir haben auch ab und an mal Bewerber, die am besten direkt mit der Endstufe an Gehalt beginnen möchten und am besten alles was es gibt an Goodies. Ich möchte nichts und niemanden abwerten, aber ich finde es irgendwie auch "befremdlich*, wenn man entweder frisch aus der Ausbildung ist oder mehrere Jahre arbeitslos war (oder auch völlig artfremd einen Job sucht), dieser im Zweifelsfalls (keinesfalls abwertend gemeint!) eher einfache arbeiten umfasst, man dann aber am besten 30 Euro/h, Firmenwagen und Co verlangt.
 
Mir ging es eher um die standardtisierten Floskeln.

Ich weiss gar nicht wie das nun mit Gutscheinen und Co ist. Da wurde irgendwann mal etwas geändert und für viele anschließend etwas schwierig.

Alles auf einmal wäre übertrieben, aber es gibt Bereiche, da musst du höher einsteigen da später kein Aufstieg per se möglich wird.

Ich würde für den richtigen Arbeitsplatz sogar auf Geld verzichten.

Solang ich fair bezhalt und gefördert werde.
Da ich den ÖPNV täglich nutzen werde wäre ne Fahrlarte schon klasse.
Bin genügsam, komme mit wenig aus, lieber erstmal viel weiter bilden und wissen, Qualifikationen aneignen und in drei oder fünf Jahren weiter sehen.

Viele dieser Standardangebote sind leider eher gut für den AG, als für den Angestellten.
 
Na ja, aber was soll den sonst drin stehen? Hängt m.E. eben auch davon ab, um was für eine Stelle es sich handelt und wie gefragt die ist.

Warum soll ein Aufstieg nicht möglich sein? Wo gibt's denn nicht die Möglichkeit sich weiterzubilden oder dann quasi "nach oben" zu wechseln? Man muss es halt machen. Ist bei uns ähnlich "hier werden ja nie Schulungen angeboten und man kann gar keinen besseren Job bekommen. Auf die Frage ob man denn schonmal in der Personalabteilung nachgefragt hat oder bereit wäre für eine Weiterbildung kommt dann meist "ach nein, lass mal" oder "warum melden die sich denn nicht".

Ich sehe auch nicht, wo viele solcher Angebote gut für den AG sind und weniger für den AN. Meist haben halt beide was davon. Und die Kosten einer Weiterbildung sind zB auch nicht zu unterschätzen.
 
"nach oben" zu wechseln?
Da bleibt dann nur die Selbstständigkeit, um weiter hochzukommen. Dann kannst das 3-fache und mehr verdienen (sobald du Angestellte hast, nochmal mehr an Umsatz), bist aber eben auch selbst ständig am Ackern oder zusätzlich anleiten und dirigieren.
Und die Kosten einer Weiterbildung sind zB auch nicht zu unterschätzen.
Jupp, schon gesehen, aber teils wird hier auch das System gemolken, nur weil es geht. Gerade was diese Agenturen mit der Spezialisierung und den wilden Social-Media-Angeboten mit Cloud Engineering, Amazon AWS und Co. anbelangt.
Als FiSi und solide Ausbildung die beste Lösung.
Autodidaktisch Wissen aneignen und eigenständig für Zertifikate anmelden. Dann kostet es wenige hundert bis tausend Euro für Laptop/ Homeoffice, Zeit und Prüfungen. Da kostet das ein Zertifikat über die IHK knappe 700 bis maximal 1500 Euro. Suchst das heraus, meldest dich an, gehst zur Prüfung, fertig.

Wohingegen die "Online-Schulung" mit großen Namen im Dozentenbereich lediglich 9 bis 13 Uhr Unterricht anbieten, danach selbstständig arbeiten bis 17 Uhr.
Alles über 12 Monate (gestellten 400–600 Euro Laptop darf man behalten) und kostet knappe 55.000 € mit "Garantie" auf einen Job. Angeblich 45.000-60.000 im Monat Verdienst.
So viele Jobs gibt es gar nicht, dass die besetzt werden können, vor allem nicht in diesem Lohnsegment, keinerlei Berufserfahrungen und rudimentäre Grundkentnisse.

Kannst halt nicht ernst nehmen, vor allem, dass die damit werben, dass es problemlos vom Jobcenter übernommen wird.
Was auch nicht stimmt, da dieses zurück zu den Agenturen für Arbeit gegangen ist mit deren größeren Bundesbudgets.
Diese schauen genauer hin, blockieren so etwas eher, hinterfragen und lehnen Anträge öfter ab.

Es werden aber auch Weiterbildungen und Coachings von großen Trägern, aber auch von kleinen Agenturen und Kreativbüros angeboten, die ein Witz sind, mal eben 15.000 - 22.000 Euro kosten, zu nichts führen.

Das schafft jeder 15-Jährige, der einen PC bedienen und KI bedienen kann. Nur darf dieser sich ohne Zertifikate und Studium nicht Pädagoge und was nicht alles nennen. Coach ginge :LOL:

Ich bin sehr dankbar dafür. Mir hat es sehr geholfen, voranzukommen, wenngleich bei mir nicht diese Höhe an Kosten angefallen ist, da "nur" im Rahmen einer oder mehrerer AVGS.

Das System setzt intrinsische Motivation und proaktives Handeln voraus, was auch sinnvoll ist.
Was bei Jobsuche und Weiterbildung die Voraussetzung ist.

Die passende Maßnahme finden, gepaart mit Glück bei den Fachleuten und selber machen wollen.

Was das kostet weiss ich gar nicht.
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Mich stört nur dieser eine Teil vom Satz... oder vermutet :LOL:
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eher einfache arbeiten umfasst, man dann aber am besten 30 Euro/h
Für das Geld würde ich sogar als Kacktaucher im Klärwerk arbeiten … Okay, die bekommen 80-120 die Stunde.
Alles bei 18 bis 24 Euro ist nicht verkehrt. Frisch ausgebildet 15-18 Euro, als Fachkraft mit 22 Jahren Erfahrung gibt 18-25, je nach Qualifikation und Kenntnisstand seltenst über 30 habe aber schon 30-33 gesehen.
Je nach Bundesland, Praxisstandort und anderen Faktoren ist die Gaps wahnsinnig breit gefächert.

Der AG bekommt, wofür er bezahlt. Bezahlt er Mindestlohn, bin ich nicht bereit, für mehr als diesen meine Arbeitskraft bereitzustellen. Gibt es gute Vergünstigungen und Förderung, dann sieht es schon anders aus, der Anreiz ist da. Dann habe ich auch nach diesem Job etwas, worauf ich für den nächsten Abschnitt aufbauen kann.

Kenne das noch aus dem Medizinbereich ZFA/MFA, Gesundheitspflege, wo eine Fachkraft teuer während der Arbeitszeit für Sicherheit, Brandschutz, Erste Hilfe, Abrechnung, Praxismanagement etc. geschult wurde und dann derart qualifiziert war, sich woanders was gesucht hat. :devilish:

Das geht heute nicht mehr, du darfst nur noch ein oder zwei der Dinge machen, offiziell ausüben.
Damit bewerben sich absolut, aufgrund dessen eingestellt werden auch, universell einsetzbar.

Bei einer 4-5 Mann Praxis kann das dem AG das Genick brechen.
Arbeitsverträge mit Bindungsklauseln (Rückzahlungsklauseln) für Schulungen sind grundsätzlich legal, aber sie unterliegen extrem strengen rechtlichen Grenzen des Bundesarbeitsgerichts (BAG).

Ich freue mich sehr, wenn das Entgelttransparenzgesetz kommt. Das wird sehr stark angepasste Löhne und die Konkurrenzfähigkeit mit sich bringen, außer alle senken die Löhne o_O
 
Zuletzt bearbeitet:
Alles bei 18 bis 24 Euro ist nicht verkehrt. Frisch ausgebildet 15-18 Euro, als Fachkraft mit 22 Jahren Erfahrung gibt 18-25, je nach Qualifikation und Kenntnisstand seltenst über 30 habe aber schon 30-33 gesehen.
Je nach Bundesland, Praxisstandort und anderen Faktoren ist die Gaps wahnsinnig breit gefächert.

ja, traurig eigentlich wenn man bedenkt das ich bei um die 30€ Stundenlohn ja eigentlich auch nur als Besserverdiener klassifiziert werde ;)
 
eine betriebliche Altersvorsorge
Das ist ein Benefit zu dem Arbeitgeber gesetzlich verpflichtet sind :d

Ansonsten hört es sich doch gar nicht so kacke an? Was Überdurchschnittlich hier bedeutet ist ja offen :fresse:
Du warst ja jetzt einige Jahre ausm Beruf raus, ich denke die Realität ist, dass du dich halt jetzt erstmal wieder reinarbeiten musst und froh sein kannst, wenn dir überhaupt jemand in deinem Alter nochmal ne Chance gibt. Dass es in deiner Branche die Möglichkeit für Selbstständigkeit gibt ist ja eigentlich super, wünsche bei mir wäre das so ohne weiteres möglich. Die Tätigkeit die ich mache, macht halt eigentlich nur in ner großen Bude Sinn.
 
Das ist ein Benefit zu dem Arbeitgeber gesetzlich verpflichtet sind :d

Ansonsten hört es sich doch gar nicht so kacke an? Was Überdurchschnittlich hier bedeutet ist ja offen :fresse:
Du warst ja jetzt einige Jahre ausm Beruf raus, ich denke die Realität ist, dass du dich halt jetzt erstmal wieder reinarbeiten musst und froh sein kannst, wenn dir überhaupt jemand in deinem Alter nochmal ne Chance gibt. Dass es in deiner Branche die Möglichkeit für Selbstständigkeit gibt ist ja eigentlich super, wünsche bei mir wäre das so ohne weiteres möglich. Die Tätigkeit die ich mache, macht halt eigentlich nur in ner großen Bude Sinn.
Finde das kommt hier etwas zu kurz und sehe ich genau so. Ganz ohne Ironie.
 
Jetzt mal ehrlich, wozu brauchen die das noch?
Ein Zeugnis von vor 20 Jahren sagt absolut nichts über mich heute aus.

Einfacher Teilzeitjob in Logistik und Service. Keinerlei Kenntnisse erforderlich.
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Abgesehen davon, dass ich mich mit Lebensläufen und Anschreiben mega schwertue, weil ich nicht weiß, wie und was die von mir wollen.. Ich möchte arbeiten, um Geld zu verdienen. ^^
 
Gibt doch genug Tools und Vorlagen für den Lebenslauf?!
Ansonsten ist es halt auch ein Nachweis über Qualifikation und Spiegelung des Charakters.

Es wäre sinnvoller den Bewerbungsprozess zu akzeptieren - spart eine Menge nerven, zumal du es eh nicht ändern kannst.
 
Zeugnis von vor 20 Jahren?
Vielleicht ist ja auch ein aktuelles Arbeitszeugnis gemeint.
 
@KaerMorhen ich verstehe die Frage irgendwie nicht. Wie ohne ein Abschlusszeugnis willst du denn sonst deinen Berufsabschluss nachweisen? Ich doch klar, dass das dazu muss.

Und ansonsten gibt's doch mittlerweile genug Anleitungen/Hilfen zum Thema Lebenslauf/Bewerbungen im Netz
 
Lebenslauf ist easy, Anschreiben hab ich seit 10 Jahren keins mehr geschrieben und ist auch absoluter Müll imho. Wenn wirklich ne Firma drauf besteht jetzt noch das Arschgekrieche zu bekommen, dann wir das zu 100% von irgend nem LLM generiert und gut :fresse:
 
Irgendwie ne seltsame Einstellung aber dann trotzdem viel Erfolg. :unsure:
 
Finde ich nicht seltsam, Anschreiben sind einfach überholt und haben wenig bis keinen Nutzen in meinen Augen. Wenn unbedingt erforderlich weil "Das haben wir immer so gemacht" nutze ich auch eine AI zur Unterstützung/Erstellung. Bei der Personalauswahl gucke ich mir Lebenslauf, Arbeitszeugnisse und auch noch Zertifikate an - Anschreiben steht ganz hinten.

Wichtiger finde ich aber, den Lebenslauf leicht auf die Stelle anzupassen und die passenden "Buzzwords" aus der Anzeige zu verwenden - ohne etwas Neues oder Unwahres einzufügen selbstverständlich.
 
Jetzt mal ehrlich, wozu brauchen die das noch?
Ein Zeugnis von vor 20 Jahren sagt absolut nichts über mich heute aus.
weil ich nicht weiß, wie und was die von mir wollen.. Ich möchte arbeiten, um Geld zu verdienen. ^^

Da in der Maske heißt es "Zeugnisse / Weiteres" - da kannst du hochladen was du willst. Aber es sollte halt im Zusammenhang sein, was dich als pot. Mitarbeiter beschreibt.
Klar wirds da nicht ums Grundschulzeugnis gehen. Aber wenn du jetzt im Schulabschluss Zeugnis in Mathe ne 5, Deutsch und Englisch jeweils ne 4 hattest, dann macht das nur wenig Werbung für jemanden und man muss nicht unbedingt davon ausgehen, dass jemand in X Jahren - lass es gerne 20 oder mehr sein, da deutlich besser geworden ist. Es sei denn, du hast andere Unterlagen, die das stützen - oder heute ein völlig anderes, eloquentes Auftreten und ich kamm mit dir im Gespräch wild zwischen Deutsch und Englisch hin und herwechseln.
Du hast danach ne gute Ausbldung gemacht oder studiert, hattest nen Job mit gutem Zeugnis - ja dann lad sowas hoch, was dich zeitnäher gut beschreibt. Dann interessiert auch kaum jemanden der Schulabschluss.
Wenn mir aber jemand erzählen würde, im bisherigen Berufsleben war jeder Arbeitgeber böse und man ha da kein Zeignis - puh. Meine Wahl wäre dann auch schnell getroffen.

Das andere zum ersten Zitat ist, dass wenn die dich auf ne öffentliche Stelle (also in irgendeiner Weise beim Staat) bewirbst, dann schaun die sehr stark auf formale Qualifikation - ob das jetzt gut ist, oder nicht. Dann spielen Schulabschluss und Art der Schule, Ausbildung- oder Studienabschkluss ne große Rolle, weil die formale Qualifikation deine Eingruppierung festlegt.

Klar, "du willst arbeiten" - aber so verkaufst du dich keinem guten Arbeitgeber - ein Ausbeuter würde sich über so ein Zitat aber schon freuen.


Wenn du nicht weißt, was ein AG von dir will, dann ist deine Vorbereitung nicht ausreichend - und das riechen die. Sowas macht dich unattraktiv. Wenn ich Bewerbungsgespräche führe und mir kommt einer gefühlt so, als hätte ihn die Mama bis hierher gebracht, dann ist das für mich Zeitverschwendung. Wenn jemand vor mir sitzt und ich merk, die Person weiß fast alles über meine Stelle und die Firma und kann mir ja fast ein konkretes inhaltliches Angebot machen - dann macht sich jemand auf diese Weise äußerst spannend. Also wenn sich jemand mal für ne Bewerbung ne Stunde mit Hirn hingesetzt hat und versucht hat zu verstehen, was und wie mein Geschäft ist und woraufs da ankommt.
Und wenn ich als Bewerber sowas nicht weiß, da kann ich da einfach neben Internetrecherche auch einfach mal anrufen und fragen, wer, bzw. was da denn konkret gesucht wird. Da kannst auch gerne sagen, bevor du von allen Beteiligten die Zeit verchwendest, willst einfach mal in 5 min Telefonat klären, worums geht, was sie suchen. Wenn die das am Telefoin auch nicht sagen können oder wollen - blöd - und das spricht dann auch wieder nicht zu sehr für ne Firma.


Also wenn ich deine Beiträge hier so quer lese - sorry für deine Situation. Aber ich glaub, du kannst von deiner Seite her auch noch bissl strukturierter rangehen - so wie du es mit viel Durchblick ja auch bei PC Projekten machst. Da zeigst du doch auch Planung, Expertise, ne Ahnung, was du hast und was du willst.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Finde ich nicht seltsam, Anschreiben sind einfach überholt und haben wenig bis keinen Nutzen in meinen Augen.
Ja und nein find ich.

Standardanschreiben find ich auch Zeitverschwendung. Es gibt aber auch welche, die gut formuliert, selbst geschrieben sind und gut ausdrücken, was jemand sucht und will. Aber aus nem Generator sollten die nicht sein. Dann lieber keins, oder ein Dreizeiler, den man als erste Seite für seine Unterlagennutzt.
 
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